Architekturnews

Visionen für Wolfsburg

Ausstellung und Plakat: 10 Jahre studentischer Ideenwettbewerb „Wolfsburg Award for urban vision“

Zukunftsforschung in einem gläsernen Hochhaus oder erlebbare Geschichte in einem interaktiven Museum – dies sind nur zwei der Visionen, die Studierende im Rahmen des „Wolfsburg Award for urban vision“ im Laufe der letzten zehn Jahre für die Zukunft der Stadt entworfen haben.

Das zehnjährige Bestehen des offenen Ideenwettbewerbs der Stadt Wolfsburg ist nun Anlass für einen kleinen Rückblick. Eine Ausstellung in der Bürgerhalle des Wolfsburger Rathauses (Porschestraße 49, 38440 Wolfsburg) zeigt vom 9. bis 27. Januar 2017 noch einmal die Preisträger der letzten zehn Jahre und erlaubt einen Überblick über die große Bandbreite der prämierten Ideen.

Bereits seit 2007 lädt die Stadt im Rahmen des „Wolfsburg Award for urban vision“ Studierende der Fachrichtungen Städtebau und Stadtplanung, Architektur, Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung, Denkmalpflege sowie Freie Kunst ein, sich mit der architektonisch-städtebaulichen Geschichte und Zukunft Wolfsburgs zu beschäftigten. Entwurfsaufgabe und Planungsareale werden dabei bewusst nicht vorgegeben. Gesucht werden vielmehr kreative, experimentelle und visionäre Ansätze als Impulse zur Weiterentwicklung der baulichen und städtebaulichen Qualitäten der Stadt. Wichtige Forderung und Voraussetzung ist dabei die Auseinandersetzung mit der Entstehungsgeschichte Wolfsburgs sowie seinen besonderen Qualitäten und Herausforderungen. So regte die hohe Pendlerzahl die Entwicklung neuer Wohn- und Arbeitskonzepte an, wurden Begegnungsorten für die immer noch junge Stadtgesellschaft erarbeitet oder in der Tradition von Alvar-Aalto-Kulturhaus, Scharoun-Theater und phaeno  Impuls gebende Solitärbauten entworfen.

Anlässlich des Jubiläums des Preises und zur der Ausstellung ist ein Plakat mit allen zehn Preisträgern erschienen, das ab sofort kostenlos in der Kulturinfo im Alvar-Aalto-Kulturhaus (Porschestraße 51, 38440 Wolfsburg) erhältlich ist bzw. über das Forum Architektur bestellt werden kann (forum.architektur@stadt.wolfsburg.de, 05631 /28-2814)

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich


Januar 2017

Vielfältiges Baukultur-Jahr 2016

Forum Architektur zieht positive Bilanz zum Jahresprogramm Wohnen - Schwerpunkt wird fortgesetzt

Auf ein vielfältiges Baukultur-Jahr 2016 mit dem Schwerpunkt-Thema Wohnen blickt das Forum Architektur der Stadt Wolfsburg zurück. „Wohnungsbau ist eine Aufgabe, die alle Menschen betrifft und interessiert. Daher haben wir die Wohnbauoffensive der Stadt Wolfsburg in den Mittelpunkt gerückt und die inzwischen vielfältig sichtbaren Projekte auf ganz unterschiedlichen Wegen gezeigt und erläutert – mit sehr positiver Resonanz und vielen offenen Diskussionen“, erklärt Nicole Froberg, Leiterin des Forum Architektur. Parallel zur Realisierung der großen Wohnbauvorhaben im Osten des Stadtgebiets Hellwinkel und Steimker Gärten wird dieser Schwerpunkt 2017 fortgesetzt und weiterentwickelt.

 

Besonders beliebt und vielfach überbucht waren die Baustellenrundgänge unter dem Titel BauSommer 2016, die vom einfachen Wohnungsbau am Drömlingsstadion in Vorsfelde über das Umbauprojekt Neue Burg bis zu den Stadtvillen an der Nordstadtstraße am Schloss Wolfsburg ganz verschiedene Aufgaben des Wohnungsbaus thematisierten.

 

Auch die neu konzipierten Fahrradtouren durch Wolfsburg entlang der verschiedenen Wohnbau-Projekte fanden viele Teilnehmer. „Wir wünschen uns mehr“, lautete ihr einhelliges Fazit. Eine Fortsetzung beider Programme ist geplant. In Vortragsveranstaltungen der Reihe „Forum am Mittwoch“ waren neben Ingrid Spengler aus Hamburg, neues Mitglied des Gestaltungsbeirats Wolfsburg, auch Rainer Ottinger vom Büro OM Architekten und Dr.-Ing Rüdiger Stauth vom Büro Reichel + Stauth Architekten aus Braunschweig zu Gast, die zum Beispiel an der Grauhorststraße und im Hellwinkel innovativen Wohnbau entwickeln.

 

„Denn natürlich muss es trotz eines enormen Wohnungsbaudrucks auch um die Frage nach Qualitäten gehen, wenn wir das Lebensumfeld der Bewohner für die nächsten Jahrzehnte gestalten“, unterstreicht Kai-Uwe Hirschheide, kommissarischer Baudezernent der Stadt Wolfsburg. Auch hier wird die Reihe weitergeführt. Am Mittwoch, 22. Februar, um 19 Uhr spricht Architekt Jörg Finkbeiner vom Büro Partner und Partner aus Berlin im Alvar-Aalto-Kulturhaus.

 

„Die nachwachsende Stadt“ ist sein Thema, was unter anderem einen geschlossenen Verwertungskreislauf der Baustoffe, die Potentiale nachwachsender Materialien und den Einsatz regenerativer Energien einschließt. Das Büro realisiert aktuell ein Wohnprojekt für die Wohnungsbaugesellschaft Neuland in Detmerode. Am Mittwoch, 29. März, um 19 Uhr wird an gleicher Stelle Peter Haimerl, Architekt aus München vortragen unter dem spannenden Titel „Raus aus der Retorte! Wolfsburg historisch gedacht“.

 

Auch neue Projekte können Architekturinteressierte in diesem Jahr erwarten. Vom 12. bis 16. März finden die Architekturfilmtage 2017 der Architektenkammer Niedersachsen im Hallenbad in Wolfsburg statt mit einem täglich wechselnden Filmangebot. Eine neue Fahrradtour thematisiert die grünen Orte der Stadt und ihre Geschichte. Im Sommer ist zudem eine Ferienwoche für Kinder mit Ausflügen zum Thema Wohnen geplant.

 

Zu Ende geht allerdings die Sonderausstellung „Wie man eine Stadt entwickelt“ im Stadtmuseum Schloss Wolfsburg. Am Beispiel der Stadtteile Teichbreite/Tiergartenbreite und Detmerode zeigt sie Parallelen und Unterschiede der letzten großen Wohnungsbauentwicklung in den 1960er Jahren und der heutigen Situation auf.

 

„Was können wir daraus heute noch lernen“, fragt ein letzter Rundgang zur Finissage am 22. Januar, um 15 Uhr. „Neben dieser Kooperation mit den Historikern des Stadtmuseum haben wir im Laufe des Jahres Ausstellungen mit den Entwürfen des neuen Stadtquartiers Hellwinkel und in Zusammenarbeit mit der Neuland Wohnungsgesellschaft auch die Ergebnisse des Wettbewerb ,Wohnen am Kurt-Schumacher-Ring‘ gezeigt“, erinnert Nicole Froberg.

 

Aber auch andere Themen kamen 2016 nicht zu kurz. Zum Jahresbeginn hatte noch die Fertigstellung der Theatersanierung begeistert. 500 Besucher nutzten nach Ostern einen Tag der offenen Tür um sich von den Architekten und Baubeteiligten das Ergebnis vorstellen zu lassen. „Neben dem Theater von Hans Scharoun zählen auch die Bauten von Alvar Aalto und Zaha Hadid weiterhin zu unseren gut nachgefragten Klassikern“, betont Esther Orant, die beim Forum Architektur den Bereich Architekturführungen betreut.

 

Knapp 3.000 Gäste in Führungen verzeichnete das Forum Architektur im vergangenen Jahr. Damit hat sich sowohl die Besucherzahl, als auch die Höhe der Einnahmen in den vergangenen zwei Jahren mehr als verdoppelt. Noch immer ist dieses einzigartig im Vergleich zu anderen deutschen Städten.

 

Der studentische Ideenwettbewerb „Wolfsburg Award for urban vision“ feierte 2016 sein zehnjähriges Jubiläum. Die Arbeiten aller Preisträger werden aus diesem Grund vom 9. bis 27. Januar noch einmal in einer Ausstellung in der Bürgerhalle gezeigt. Im Jahr 2016 nahmen insgesamt 146 Studierende von 19 Hochschulen mit 70 Einzel- oder Gruppenarbeiten teil. Im Vergleich zum Vorjahr ist auch dieses eine Verdoppelung der Beiträge. Seit 2007 haben sich 549 Studierende mit insgesamt 328 Wettbewerbsarbeiten beteiligt.

 

Neu aufgestellt hat sich zum Jahresende das Netzwerk Baukultur in Niedersachsen, das in den vergangenen sechs Jahren auf 267 Partner angewachsen ist. Das Sozialministerium des Landes Niedersachsen hatte es Ende November 2009 als Zusammenschluss für die Baukultur initiiert: Die Stadt Wolfsburg, vertreten durch das Forum Architektur, unterstützte mit schon vorhandenen Ressourcen und Kompetenzen den Start des Netzwerks. Nun soll es Schritt für Schritt auf eigene Füße gestellt werden. Sitz der Geschäftsstelle bleibt aber weiterhin das Alvar-Aalto-Kulturhaus in Wolfsburg.


Dezember Teil 2

Stadt Wolfsburg wird Gründungsmitglied

Netzwerk Baukultur in Niedersachsen beschließt organisatorische Neuausrichtung und inhaltliche Kontinuität / 21 Mitglieder gründen Verein

Das Netzwerk Baukultur in Niedersachsen stellt sich neu auf. 21 Mitglieder beschlossen am 28. November 2016 in Hannover die Gründung des Vereins Netzwerk Baukultur in Niedersachsen e.V. Unter den  finden sich 5 Einzelmitglieder und 16 Institutionen. Zu den Gründungsmitgliedern zählen die Stadt Wolfsburg und die Neuland Wohnungsgesellschaft mbH in Wolfsburg.

Das Sozialministerium des Landes Niedersachsen hatte Ende November 2009 das Netzwerk als Zusammenschluss für die Baukultur im drittgrößten Bundesland Deutschlands initiiert, um die Baukulturinitiative des Landes zu ergänzen und eine breite Allianz der Baukultur-Akteure in Niedersachsen zu schaffen. Die Stadt Wolfsburg, vertreten durch das Forum Architektur, unterstützte mit schon vorhandenen Ressourcen und Kompetenzen den Start des Netzwerks. Seit 2010 wurde in Wolfsburg die Geschäftsstelle aufgebaut und zu gleichen Teilen von Land Niedersachsen und Stadt Wolfsburg finanziert. Nachdem das Netzwerk in den letzten sechs Jahren auf 267 Partnerinnen und Partner angewachsen ist, soll es nun Schritt für Schritt auf eigene Füße gestellt werden. Ziel ist es, bis Ende 2019 die Geschäfte vollständig an den neuen Verein zu übergeben. Sitz der Geschäftsstelle bleibt weiterhin das Alvar-Aalto-Kulturhaus in Wolfsburg.

Zum Vorsitzenden des Baukultur-Vereins wurde Prof. Dr. Bernd Krämer aus Grünenplan im Landkreis Holzminden gewählt. Er wird im Vorstand unterstützt durch vier Partner: Dieter Lux aus Hilter bei Osnabrück vertritt die Ingenieure im Netzwerk, Lothar Tabery aus Bremervörde ist freier Architekt und Dr. Ronald Kunze aus Langenhagen Stadtplaner. Daneben bringt Jan-Hendrik Röhse die Perspektive der niedersächsischen Kommunen in die Vorstandsarbeit ein. Er ist Jurist und Bürgermeister der Stadt Buchholz in der Nordheide.

Auf einem Arbeitsforum im Museum August Kestner Hannover ging es in Zusammenarbeit mit der Bundesstiftung Baukultur außerdem um die inhaltlichen Schwerpunkte der niedersächsischen Baukulturgemeinschaft und ein Meinungsbild für die kommenden Jahre. In sechs Arbeitsgruppen wurden künftige Handlungsfelder, Zielgruppen und Formate diskutiert. Die Ergebnisse in Form eines Arbeitspapiers sollen auf der ersten Mitgliederversammlung im Februar vorgestellt werden.

Weitere Informationen finden sich unter: www.baukultur-niedersachsen.de.


Dezember 2016 Teil 1

Die Stadt der Moderne: Strategien zu Erhaltung und Planung

Forschungsprojekt mit der Beteiligung der Stadt Wolfsburg abgeschlossen und publiziert

Titelbild der Publikation: Die Stadt der ModerneFoto: Fischer, Nicole (31)In einem umfassenden Forschungsprojekt hat das Institut für Geschichte und Theorie der ETH Zürich untersucht, wie städtebauliche Zeugnisse des 20. Jahrhunderts als „erlebbares Ganzes“ erhalten werden können. Auch die Stadt Wolfsburg zählt dazu. Neben der Betrachtung von Ensembles und Siedlungen aus ganz Europa stellen Wolfsburg und das Weltkulturerbe Le Havre die einzigen Beispiele für die Untersuchung ganzer Städte dar. Die Denkmalpflege und die Stadtplanung Wolfsburg sowie das Forum Architektur unterstützten das Forschungsprojekt, das nun publiziert wurde. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Denkmalpflege mit der modernen Stadt umgehen kann und eine Balance findet zwischen Bewahren und Gestalten.

Die neun in der Publikation vorgestellten Beispiele beziehen sich auf bauliche Ensembles, Siedlungen und Städte. Man findet sie in Deutschland und Österreich, Großbritannien, Frankreich und in der Schweiz. Für die Autorinnen und Autoren – Denkmalpfleger, Architekten, Stadtplaner,

Bauforscher und Historiker – geht es darum, die schwierige Balance zwischen Bewahren und Gestalten zu finden. Verschiedene Autoren berichten von ihren Erfahrungen, ihren Erfolgen und ebenso von ihren Niederlagen im Umgang mit städtebaulicher Komplexität. Denkmalpflegerin Heidi Fengel, Stadtplaner Pierre Rey und Nicole Froberg, Leiterin des Forum Architektur haben den Beitrag für Wolfsburg fachübergreifend entwickelt.

Denn Siedlungen und Städte des 20. Jahrhunderts stellen die Denkmalpflege vor große Herausforderungen. In der Planung kamen andere Parameter und Programmanforderungen zum Tragen als bei vorindustriellen Wohn- und Siedlungsformen; eine Fülle neuer Baumaterialien und Arbeitstechniken wurde entwickelt. Gelten für Bauten und Ensembles der Moderne eigene Regeln? Unterscheiden sich die prinzipiellen Herangehensweisen im Umgang mit Objekten des

20. Jahrhunderts von denen früherer Epochen? Wie lässt sich der Zeugniswert erhalten? Immer ist hier eine ganzheitliche Betrachtung notwendig.

Hofeingang im Wohngebiet Höfe © Wolfsburg, Wohnhöfe der Innenstadt, Durchgang in den InnenbereichNützlich ist dieses Handbuch für alle, die in Theorie und Praxis mit modernem denkmalgeschütztem Baubestand arbeiten: Denkmalpfleger, Architekten, Mitarbeiter von Baubehörden ebenso wie Eigentümer von denkmalgeschützten Immobilien. Es finden sich hier Kriterien zur Denkmalbegründung, Überlegungen zu technischen und energetischen Erneuerungen, zum Umgang mit Bauschäden, zu Um- und Ausbauvorhaben sowie Leitlinien zur Dokumentation, Renovierung, Instandsetzung und Erhaltung mit Hilfe verschiedener Tools wie Internetplattformen und -foren oder Datenbanken. Die Stadt der Moderne behandelt aktuelle Fragestellungen, für die jeweils situationsbedingt Antworten gefunden werden müssen.

Die vorgestellten Beispiele:

  • Die Siedlung Halen bei Bern
  • Die Berliner Grosssiedlung Britz
  • Der Karl-Marx-Hof und der Wiener Gemeindebau
  • Das IBA-Ausstellungsgelände «Hansaviertel» in Berlin
  • Die Stalinallee im Berliner Osten
  • Die Bürostadt Hamburg City Nord
  • Der Londoner Stadtteil Barbican Estate
  • Das Weltkulturerbe Le Havre
  • Die Volkswagenstadt Wolfsburg

Die Publiaktion:

Reihenhauszeile in Wolfsburgs Trabantenstadt Detmerode © Reihenhauszeile in Wolfsburgs Trabantenstadt Detmerode Foto: Lars LandmannVittorio Magnago Lampugnani,

Konstanze Sylva Domhardt (Hg.)

Die Stadt der Moderne

Strategien zu Erhaltung und Planung

Zürich, gta Verlag 2016

19,5 x 29,7 cm, Klappenbroschur

276 Seiten, 162 Abbildungen

ISBN 978-3-85676-355-8

58.00 CHF / 54.00 EUR


November 2016

Neue Schulräume am Klieversberg: Die Erweiterung für die Sekundarstufe I der Neuen Schule ist fertiggestellt

Die Neue Schule Wolfsburg kann sich über erweiterte Räume freuen. Bereits nach den Osterferien waren die Schülerinnen 
Der Anbau der neuen Schulen Foto: Lars Landmann © Lars Landmann
und Schüler der Sekundarstufe I in die Räume eingezogen. In den letzten Wochen wurde noch die bunte Lamellenfassade des Hauses montiert und der Vorbereich des Eingangs gestaltet. Damit ist eines der umfangreichsten aktuellen Bauprojekte der Stadt Wolfsburg fertiggestellt. 

16 Klassenräume für rund 400 Schülerinnen und Schüler gruppieren sich um eine gemeinsame Mitte. Vom Haupteingang an der Heinrich-Heine-Straße über die „gemeinsame Mitte“ bis in den Innenbereich des Altbaus wurde ein durchlaufender Raum geschaffen. „Die Architektur greift das pädagogische Konzept der Schule sehr gelungen auf“, so Baudezernent Kai-Uwe Hirschheide, „und übersetzt es in ein offenes, lichtdurchflutetes Raumgefüge mit vielen Begegnungsflächen.“ Der neue Zentralraum als Herz der Schule geht aus von einer Bühnensituation im Untergeschoss und entwickelt sich über die ansteigenden Sitzstufen und einen großen Luftraum über die ganze Gebäudehöhe. Licht von oben betont das neue Herzstück der Schule. 

Die „gemeinsame Mitte“ als Herzstück des Erweiterungsbaus. Über alle Etagen sind Durch- und Ausblicke möglich. Foto: Ali Altschaffel © Ali AltschaffelDer Entwurf des Büros div.A.Arkitekter/Kirstin Bartels aus Oslo ging 2010 als Sieger aus einem Architekturwettbewerb hervor und wurde unter gestalterischer Oberleitung von Kirstin Bartels ARCH seit 2014 realisiert. Für die Ausführungsplanung zeichnete das Büro Schneider + Sendelbach, Braunschweig verantwortlich. Die Freiraumplanung entwickelten Lohaus + Carl Landschaftsarchitekten, Hannover. Die Höhe des Schulbaus orientiert sich an den denkmalgeschützten Wohngebäuden der Heinrich-Heine-Straße, so dass der dreigeschossige Baukörper teilweise tiefer gebaut wurde. Im Untergeschoss befinden sich die Kunst-, Werk- und Musikräume, die über beidseitig angrenzende Höfe belichtet werden und nach außen geöffnet sind. Das Eingangsgeschoss ist für die Schulverwaltung und die naturwissenschaftlichen Räume reserviert. Im Obergeschoss bilden jeweils vier Klassen eine Einheit, der jeweils eine Loggia als Freiraum zugeordnet ist. In den neuen Schulräumen dominieren Sichtbeton, Holz und weiße Oberflächen. Die Materialien geben dem bunten Schulleben einen ruhigen Hintergrund. Sie wurden mit dunklen Fenstern und wenigen farbig betonten Einbaumöbeln kombiniert. 

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