Neuigkeiten

Rund um das Thema Flüchtlinge in Wolfsburg

Im Folgenden bekommen Sie einen Überblick aktueller Veranstaltungen und Ereignisse rund um das Thema Flüchtlinge in Wolfsburg.

Übersicht der aktuellen Termine und Veranstaltungen:

Chancen und Herausforderungen der Integration von Flüchtlingen

Vortrag und Podiumsdiskussion in der Volkshochschule: „Flüchtlinge – Kriminalitätsprobleme und Integrationsperspektiven“

Flüchtlinge – Kriminalitätsprobleme und IntegrationsperspektivenEin aktuelles und brisantes Thema war für die Auftaktveranstaltung „Wolfsburger Stadtgespräch“ gewählt worden: Chancen und Gefahren der Integration von Flüchtlingen. Der Veranstalter, die Wolfsburger Volkshochschule konnte für den Dienstagabend prominente Gäste gewinnen. Prof. Dr. Christian Pfeiffer, Kriminologe und ehemaliger Justizminister Niedersachsens, Ulf Küch, Leiter der Kriminalpolizei in Braunschweig und Autor des Buches „Soko Asyl“ sowie den Chefredakteur der Braunschweiger Zeitung, Armin Maus.  

Bereits im Vortrag von Prof. Dr. Christian Pfeiffer wurden aktuelle Daten und Zahlen vorgestellt, die mit vorherrschenden Vorurteilen aufräumen sollten. Menschen anderer Kulturen sind nicht mehr oder weniger kriminell als Deutsche. Statistische Auswertungen weisen daraufhin.

Eine „gefühlte Flüchtlingskriminalität“ wird sicherlich auch zunehmend durch die Medien kolportiert und erleichtere den Rechtspopulisten und rechtsextremistischen Gruppierungen einen öffentlichen Zuspruch, dem Widerstand geleistet werde müsse. Wichtig, so Pfeiffer, Integration kann nur dann gelingen, wenn den Menschen eine Perspektive geboten wird. Also auch weg von einer Zwei-Klassen-Mentalität, die eine Konsequenz sein kann, wenn zukünftig Flüchtlinge in schlecht bezahlte Jobs einsteigen.Flüchtlinge – Kriminalitätsprobleme und Integrationsperspektiven

Doch es gab nicht nur von Pfeiffer Kritik gegenüber einer schlecht ausgestatteten und unterfinanzierten Polizei oder den zu hohen Kosten für Kommunen, die die Migrationswelle zu stemmen haben; der ehemalige Justizminister fand lobende Worte für eine seit 1998 verbesserte bundesweite Integrationspolitik, das Engagement zahlreicher Ehrenamtlicher, eine vehemente Migrationspolitik der Bundeskanzlerin aber auch der Einfluss einer modernen und verbesserten Erziehungskultur in Deutschland. Ergebnisse, die sich in Deutschland sehen lassen können.

In der anschließenden Podiumsdiskussion betonte auch der Leiter der Braunschweiger Kriminalpolizei, „Straftaten müssen geahndet werden.“ Dies sei unabhängig von der Kultur und Herkunft. Die Polizei bewege sich gegenwärtig in sozialen Spannungsfeldern, die vor allem das subjektive Sicherheitsgefühl betreffen. „Gibt es eine Gefahr durch Flüchtlinge oder gibt es sie nicht? Ist die Kriminalitätsrate in Deutschland gestiegen?“ Deutlich zeigte Ulf Küch auf, dass sich mit dem Einsatz der Sondereinheit „Asyl“ in Braunschweig auch Verfahren optimiert lassen. Somit plädiert der Leiter für eine schnelle Aufklärung und einer zügigen Verurteilung der Straftaten. Doch auch er erkennt, ähnlich wie Pfeiffer, keinen Anstieg der Kriminalitätsrate, die durch Migranten hervorgerufen werde.

Flüchtlinge – Kriminalitätsprobleme und IntegrationsperspektivenDie Erfahrungen von Flüchtlingshelfenden stellten Susanne Gansweid vom Unterstützerkreis Fallersleben und Peter Wedemann vom Unterstützerkreis Heinrichswinkel/ Vorsfelde vor, die über ihre alltäglichen Arbeit und Begegnungen berichteten. Wichtig sei es den Kontakt herzustellen, Flüchtlinge zu unterstützen, sei es den Arzttermin einzuhalten oder wichtige Behördengänge zu erledigen. Unterstützung dieser Art und die Vermittlung der deutschen Sprache sind bedeutende Signale für die Menschen, die in Deutschland ankommen und sich integrieren möchten, so Wedemann. Nicht jede Erfahrung sei positiv, dennoch hilft es jedem Ehrenamtlichen, das eigentlich Wichtige in seinem Tun zu finden. Und das sei der Gedanke des sozialen Beistands und von Mitwirkung. 

Um eine Integration von Menschen verschiedener Kulturen zu ermöglichen, ist neben der Vermittlung der deutschen Sprache und Kultur auch das Verständnis für den Anderen wichtig. Mit der verbesserten Erziehungskultur der Deutschen wird ebenso eine gute Basis geschaffen, so Pfeiffer, multikulturellen Gesellschaften offen und tolerant gegenüber zu stehen. Soziale Ansätze, die in Deutschland bereits gelebt werden.

Mit Mohrs reden in Mörse

Oberbürgermeister im Gespräch mit Bürgern vor Ort

Eine Veranstaltung der Reihe Mit Mohrs reden fand am Mittwoch, 24. Februar, um 19 Uhr im Chris Inn, Im Dorfe 3 in Mörse statt. Oberbürgermeister Klaus Mohrs stellte sich gemeinsam mit Stadtbaurätin Monika Thomas und dem Ortsbürgermeister Peter Kassel der besonderen Situation in Ehmen/Mörse vor dem Hintergrund der geplanten Unterbringung von Flüchtlingen.


Mit Mohrs reden in Wendschott

Oberbürgermeister im Gespräch mit Bürgern vor Ort

In der Gymnastikhalle in der Alten Schulstraße in Wendschott fand am Freitag, 26. Februar, um 19 Uhr die nächste Veranstaltung in der Reihe Mit Mohrs reden statt. Oberbürgermeister Klaus Mohrs widmete sich gemeinsam mit Erster Stadtrat Werner Borcherding und dem stellvertretenden Ortsbürgermeister Norbert Batzdorfer der besonderen Situation in Wendschott vor dem Hintergrund der geplanten Unterbringung von Flüchtlingen.


Mit Mohrs reden in Detmerode

Oberbürgermeister im Gespräch mit Bürgern vor Ort

Eine Veranstaltung der Reihe "Mit Mohrs reden" fand am Mittwoch, 20. Januar, um 19 Uhr in der Aula der Freien Waldorfschule, Robert-Schuman-Straße 7, 38444 Wolfsburg in Detmerode statt. Oberbürgermeister Klaus Mohrs stellte sich gemeinsam mit Erster Stadtrat Werner Borcherding und Ortsbürgermeister Ralf Mühlisch der Situation in Detmerode vor dem Hintergrund der geplanten Unterbringung von Flüchtlingen den Fragen der Bürger.


Mit Mohrs reden in Hattorf/Heiligendorf

Oberbürgermeister im Gespräch mit Bürgern vor Ort

Eine Veranstaltung der Reihe Mit Mohrs reden fand am Donnerstag, 7. Januar 2016, um 19 Uhr in der Mehrzweckhalle Hattorf, An der Mehrzweckhalle 1, 38444 Wolfsburg statt. Oberbürgermeister Klaus Mohrs widmete sich gemeinsam mit Erster Stadtrat Werner Borcherding und Ortsbürgermeisterin Angela Karp der Situation in Hattorf Heiligendorf.

Mit Mohrs reden in Kästorf

Oberbürgermeister im Gespräch mit Bürgern vor Ort

Kurzfristig fand eine Veranstaltung in der Reihe Mit Mohrs reden in Kästorf statt. Oberbürgermeister Klaus Mohrs stellte sich dort am Montag, 14. Dezember, um 19.30 Uhr in der Mehrzweckhalle in Im Wiesengrund 21 gemeinsam mit Erster Stadtrat Werner Borcherding und Ortsbürgermeister Ralf Fruet wegen der geplanten Unterbringung von zugewiesenen Flüchtlingen den Fragen der Bürger.

„Ich habe mich aufgrund der aktuellen und intensiven Debatte, die in den letzten Tagen in Kästorf stattgefunden hat, persönlich entschieden die eigentlich erst für Januar geplante Veranstaltung vorzuziehen“, erklärt Klaus Mohrs. „Das Thema Flüchtlingsunterbringung ist mir wichtig und liegt mir sehr am Herzen.“


Mit Mohrs reden in Mörse

Oberbürgermeister im Gespräch mit Bürgern vor Ort

Eine Veranstaltung der Reihe Mit Mohrs fand am Dienstag, 10. November, um 19 Uhr im Chris Inn, Im Dorfe 3, in Mörse statt. Oberbürgermeister Klaus Mohrs hat sich gemeinsam mit Stadtrat Werner Borcherding und Ortsbürgermeister Peter Kassel der besonderen Situation in Mörse gewidmet, die sich aktuell durch die Belegung der dortigen Ballsporthalle mit Flüchtlingen ergeben hat.


Mit Mohrs reden in der Nordstadt 

Oberbürgermeister im Gespräch mit Bürgern vor Ort

Im Gemeindezentrum St. Bernward, in der Schulenburgallee in Wolfsburg fand am Donnerstag, 29. Oktober, um 17 Uhr, eine Sonderveranstaltung der Reihe Mit Mohrs reden statt. Oberbürgermeister Klaus Mohrs thematisierte die besondere Situation in der Nordstadt, die sich aktuell durch die Belegung der Grundschule Alt-Wolfsburg mit Flüchtlingen ergeben hat, um mit Anwohnern und Eltern der Grundschüler ins Gespräch zu kommen.   

Gemeinsam mit Ortsbürgermeisterin Immacolata Glosemeyer beantwortete das Stadtoberhaupt die Fragen der Bürger.

Die Unterstützerkreise (kurz UK) dienen als zentrale Anlaufstelle für alle, die sich in einer Flüchtlingsunterkunft engagieren möchten. Folgend sind alle existierenden Kreise aufgelistet:

GS7 (Treffen ausgesetzt)
Treffen: jeden Donnerstag, 16:30h in der St. Thomas-Gemeinde
(Drömlingstraße 3, 38448 Wolfsburg-Teichbreite)

Hafenstraße
Treffen: Montags, vierzehntägig in ungeraden Wochen, 18h im Gemeindehaus der Michaelis-Gemeinde
(Schloßplatz 2, 38442 Wolfsburg-Fallersleben)

Heinrichswinkel
Treffen: jeden Mittwoch, 17h im Gemeindehaus
(Amtsstraße 12, 38448 Wolfsburg-Vorsfelde)

Lerchenweg und Dieselstraße 36
Treffen: jeden 2. Dienstag, gerade Kalenderwoche, 18h im Café Anna
(Reislinger Straße 28, 38446 Wolfsburg)

Mitte-West
Treffen: 2. Treffen am Montag, den 04.04.2016 in der Kreuzkirche
(Laagbergstraße 48, 38440 Wolfsburg)

Mörse
Treffen: 14 tägig, beginnend am 28.01. jeden Donnerstag, 19h im Gemeindehaus
(Im Dorfe 7, 38442 Wolfsburg-Mörse)

Reislingen
Treffen: 14 tägig, beginnend am 07.03. jeden Montag, 18h im Bürgerzentrum
(Gerta-Overbeck-Ring 13a, 38446 Wolfsburg-Reislingen)

Suhler Straße
Treffen: jeden Mittwoch, 18:15h in der Bonhoeffer-Gemeinde
(Jenaer Str. 39, 38444 Wolfsburg)

Barnstorf
Treffen: jeden Mittwoch um 18:30h im Schützenhaus Barnstorf
(Alter Bierweg 8, 38446 Wolfsburg-Barnstorf)

Stemmelteich St. Heinrich
Treffen: jeden 2. Dienstag im Monat um 18:30h im Gemeindehaus St. Heinrich
(Am Stemmelteich 2A, 38444 Wolfsburg-Rabenberg)

UK Detmerode
Treffen: jeden Freitag um 18 Uhr im Gemeindesaal der St. Stephanuskirche
(Detmeroder Markt 6, 38444 Wolfsburg)

  • Deutschunterricht für Anfänger: Jede Woche, montags und mittwochs von 10 - 11:30 Uhr, im Vortragsraum des Islamischen Kulturzentrums Wolfsburg.
    (Berliner Ring 39, 38440 Wolfsburg, Tel.: 05361 2764572)

Informationen der Stadt Wolfsburg

Meldung vom 11.11.2016

Deutscher Städtetag stellt gelungene Beispiele für Integration vor

Wolfsburg mit verschiedenen Praxisbeispielen vertreten

Banner des deutschen Städtetag zum Thema Flüchtlinge vor Ort integrieren.In dieser Woche hat der Deutsche Städtetag  die Broschüre "Flüchtlinge vor Ort in die Gesellschaft integrieren – Anforderungen für Kommunen und Lösungsansätze" sowie eine Sammlung mit gelungenen Praxisbeispielen für Integration aus den Mitgliedsstädten des Verbandes vorgestellt.

Auch Wolfsburg hat zu dieser Sammlung mit fünf  Beispielen beigetragen. Dazu gehören "Welcome Center für ausländische Fachkräfte" in Wolfsburg und Braunschweig, das Storytelling über Presse und Internet, das Ermöglichen der Besichtigung von Flüchtingsunterkünften, die FAQ-Broschüre zur Flüchtlingssituation und die Reihe "Mit Mohrs Reden". 

Genauere Informationen und Beispiele aus anderen Städten finden Sie hier

Pressemitteilung vom 28.09.2016

Mitte-West: Stadt baut Flüchtlingsunterkunft am Hageberg 

Lärmschutzwall wird abgetragen

Baustart für die Flüchtlingsunterkunft auf dem Grundstück an der Heinrich-Nordhoff-Straße (Hageberg) ist in der nächsten Woche. Ab Montag, 26. September wird der Lärmschutzwall abgetragen und die WEB (Wolfsburger Entwässerungsbetriebe) beginnt mit den Erschließungsarbeiten an der Herrmann-Münch-Straße. Für die Ausfahrt aus der Herrmann-Münch-Straße steht dann nur ein Fahrstreifen zur Verfügung und es wird zu Beeinträchtigungen kommen. Vom 10. Oktober bis Ende November verlegt die LSW vom Radweg parallel zur Heinrich-Nordhoff-Straße aus die Fernwärmeleitungen auf das Grundstück.

In den vom Anliegerverkehr betroffenen Straßen wird es in der Bauzeit zu einer veränderten Verkehrsführung kommen. Von Ende September bis Mitte Oktober ist der Fuß- und Radweg entlang der Herrmann-Münch-Straße gesperrt. Die Umleitung erfolgt über die Heinrich-Nordhoff-Straße, den Weißdornweg und die Hagebergstraße. Ab Mitte Oktober bis Januar 2017 wird dann der parallel zur Heinrich-Nordhoff-Straße verlaufende südliche Gehweg (zwischen Grauhorststraße und Herrmann-Münch-Straße) gesperrt sein. Während dieser Zeit ist der vorhandene Radweg in diesem Abschnitt auch für Fußgänger freigegeben. Voraussichtlich ab Januar 2017 (witterungsbedingt) wird die Baustellenzufahrt über die Hagebergstraße und ggf. über den Bohlweg verlaufen.

Auch wenn inzwischen nicht mehr so vielen Flüchtlinge Wolfsburg erreichen, ist der Bedarf an Wohnraum unvermindert groß, sodass nun nach Abschluss der Planungen sie Bauarbeiten für die Wohnungen am Standort Hageberg beginnen. Hier entstehen vier Gebäude in zwei- bis dreigeschossiger Bauweise. Die 24 Wohnungen sind mit Küche und Sanitärbereich ausgestattet und bieten Platz für bis zu max. 160 Menschen. Im Erdgeschoss werden sie barrierefrei bzw. rollstuhlgerecht hergerichtet. Baustart für die Gebäudeteile D, C und A ist ab Oktober, für den Gebäudeteil B voraussichtlich im Januar 2017 (witterungsbedingt). Mit der Fertigstellung der Wohnanlage wird im September 2017 gerechnet.

Pressemitteilung vom 23.06.2016 

Bautätigkeiten in der Flüchtlingsunterkunft „Am Drömlingstadion“ liegen im Zeitplan

Seit Mitte Mai haben die Arbeiten für die Flüchtlingsunterkunft auf dem Grundstück „Am Drömlingstadion“ in Vorsfelde begonnen. Die Fundamente und Hausanschlüsse für die Wohnanlage sind fertiggestellt. Seit dem 21. Juni werden nun, etappenweise in den nächsten fünf Wochen, die vormontierten Wohnmodule angeliefert und mit einem Mobil-Kran aufgestellt.

Auf dem Gelände entstehen aus insgesamt 117 Wohnmodulen fünf Gebäude in zwei- und dreigeschossiger Bauweise. Die insgesamt 35 Wohneinheiten für je 7 Personen sind jeweils mit Küche und Sanitärbereich ausgestattet und bieten Platz für bis zu 245 Menschen. Die Wohneinheiten im Erdgeschoss werden barrierefrei bzw. rollstuhlgerecht hergerichtet. Mit der Fertigstellung der Wohnanlage wird im November gerechnet.

Werden dauerhaft weniger Flüchtlingsunterkünfte benötigt, können diese neuen Häuser „Am Drömlingstadion“ unkompliziert in herkömmliche Mietwohnungen umfunktioniert werden.

Im Jahr 2015 wurden Wolfsburg vom Land 1.139 Flüchtlinge zugewiesen. Für 2016 war zunächst die Vorgabe, 1.075 Flüchtlinge bis 31. März aufzunehmen. Diese Vorgabe wurde vom Land bis 31. Juli verlängert. Die Zuwanderungszahlen in Deutschland sind jedoch stark rückläufig. Aktuell kann man davon ausgehen, dass die Vorgabe von 1.075 Flüchtlingen, die das Land zum aktuellen Stichtag 31. Juli gemacht hat, dann immer noch deutlich unterschritten sein wird.

Wolfsburg hat in diesem Jahr bislang ca. 500 Flüchtlinge aufgenommen. In den letzten Monaten mal drei, mal vier Menschen in einer Woche. Wenn es die Lage jedoch erfordert, muss die Stadt die Zuweisungszahl des Landes von 1.075 erfüllen und gegebenenfalls bis Ende Juli noch ca. 470 Personen aufnehmen können. Die Stadt Wolfsburg stellt aktuell 1.742 Plätze zur Unterbringung von Flüchtlingen bereit. Diese sind über das gesamte Stadtgebiet verteilt. Um die Vorgaben des Landes zu erfüllen, werden nun zunächst zusätzliche 725 Plätze geschaffen, davon 565 Plätze noch 2016. Dazu gehören neben der Einrichtung „Am Drömlingstadion“ in Vorsfelde u.a. auch die Erweiterung Hafenstraße/Fallersleben. Weitere 160 Plätze in der geplanten Unterkunft an der Heinrich-Nordhoff-Straße am Hageberg werden im ersten Halbjahr 2017 bezugsfertig sein.

23.06.2016 

Bautätigkeiten in der Flüchtlingsunterkunft „Am Drömlingstadion“ liegen im Zeitplan

Seit Mitte Mai haben die Arbeiten für die Flüchtlingsunterkunft auf dem Grundstück „Am Drömlingstadion“ in Vorsfelde begonnen. Die Fundamente und Hausanschlüsse für die Wohnanlage sind fertiggestellt. Seit dem 21. Juni werden nun, etappenweise in den nächsten fünf Wochen, die vormontierten Wohnmodule angeliefert und mit einem Mobil-Kran aufgestellt.

Auf dem Gelände entstehen aus insgesamt 117 Wohnmodulen fünf Gebäude in zwei- und dreigeschossiger Bauweise. Die insgesamt 35 Wohneinheiten für je 7 Personen sind jeweils mit Küche und Sanitärbereich ausgestattet und bieten Platz für bis zu 245 Menschen. Die Wohneinheiten im Erdgeschoss werden barrierefrei bzw. rollstuhlgerecht hergerichtet. Mit der Fertigstellung der Wohnanlage wird im November gerechnet.

Werden dauerhaft weniger Flüchtlingsunterkünfte benötigt, können diese neuen Häuser „Am Drömlingstadion“ unkompliziert in herkömmliche Mietwohnungen umfunktioniert werden.

Im Jahr 2015 wurden Wolfsburg vom Land 1.139 Flüchtlinge zugewiesen. Für 2016 war zunächst die Vorgabe, 1.075 Flüchtlinge bis 31. März aufzunehmen. Diese Vorgabe wurde vom Land bis 31. Juli verlängert. Die Zuwanderungszahlen in Deutschland sind jedoch stark rückläufig. Aktuell kann man davon ausgehen, dass die Vorgabe von 1.075 Flüchtlingen, die das Land zum aktuellen Stichtag 31. Juli gemacht hat, dann immer noch deutlich unterschritten sein wird.

Wolfsburg hat in diesem Jahr bislang ca. 500 Flüchtlinge aufgenommen. In den letzten Monaten mal drei, mal vier Menschen in einer Woche. Wenn es die Lage jedoch erfordert, muss die Stadt die Zuweisungszahl des Landes von 1.075 erfüllen und gegebenenfalls bis Ende Juli noch ca. 470 Personen aufnehmen können. Die Stadt Wolfsburg stellt aktuell 1.742 Plätze zur Unterbringung von Flüchtlingen bereit. Diese sind über das gesamte Stadtgebiet verteilt. Um die Vorgaben des Landes zu erfüllen, werden nun zunächst zusätzliche 725 Plätze geschaffen, davon 565 Plätze noch 2016. Dazu gehören neben der Einrichtung „Am Drömlingstadion“ in Vorsfelde u.a. auch die Erweiterung Hafenstraße/Fallersleben. Weitere 160 Plätze in der geplanten Unterkunft an der Heinrich-Nordhoff-Straße am Hageberg werden im ersten Halbjahr 2017 bezugsfertig sein.

Pressemitteilung vom 16.06.2016

Turnhalle BBS II wird freigeräumt

Standort wird für Unterbringung von Flüchtlingen nicht mehr gebraucht

Mit Unterstützung von 20 Flüchtlingen aus den Wolfsburger Unterkünften hat die Stadt am Donnerstag, 16. Juni begonnen, die Erstaufnahmestelle in der Turnhalle der Berufsbildenden Schulen (BBS II) in der Dieselstraße abzubauen. Nach Sichtung möglicher Schäden und Reparatur, wird die Halle dann an die Schule zurückgegeben und ist wieder uneingeschränkt für den Sportbetrieb nutzbar.

Die Turnhalle der BBS II war Mitte Oktober 2015 die erste Halle, die in Wolfsburg für die Erstaufnahme von Flüchtlingen bereitgestellt wurde. In den folgenden Monaten waren an diesem Standort bis zu 120 Menschen untergebracht. Die maximale Belegungskapazität der Halle lag bei 135 Betten. Viele dieser Flüchtlinge sind in Wolfsburg geblieben und haben in den letzten Monaten neue Unterkünfte in der Stadt bezogen.

Seit Ende März ist die Amtshilfe Wolfsburgs für das Land Niedersachsen zur Erstaufnahme von Flüchtlingen beendet. Die Stadt hat nun ausschließlich fest zugewiesene Flüchtlinge unterzubringen.

Die Sporthallen der Grundschule Alt-Wolfsburg (GS 7) und Barnstorf sowie die Ballsporthalle in Mörse wurden bereits geräumt. Seit Ende März laufen in der GS 7 wieder die Bauarbeiten zur Sanierung der Sporthalle. Nach den Sommerferien ist die Halle dann für den Schulsport nutzbar. Die Sporthalle in Barnstorf steht seit Mitte Mai wieder für den Vereinssport zur Verfügung. Aktuell wird nur noch der Standort Beuthener Straße (Turnhalle und Mobilbauten) als Notfallreserve bereitgehalten.

Pressemitteilung vom 16.06.2016

Turnhalle BBS II wird freigeräumt

Standort wird für Unterbringung von Flüchtlingen nicht mehr gebraucht

Mit Unterstützung von 20 Flüchtlingen aus den Wolfsburger Unterkünften hat die Stadt am Donnerstag, 16. Juni begonnen, die Erstaufnahmestelle in der Turnhalle der Berufsbildenden Schulen (BBS II) in der Dieselstraße abzubauen. Nach Sichtung möglicher Schäden und Reparatur, wird die Halle dann an die Schule zurückgegeben und ist wieder uneingeschränkt für den Sportbetrieb nutzbar.

Die Turnhalle der BBS II war Mitte Oktober 2015 die erste Halle, die in Wolfsburg für die Erstaufnahme von Flüchtlingen bereitgestellt wurde. In den folgenden Monaten waren an diesem Standort bis zu 120 Menschen untergebracht. Die maximale Belegungskapazität der Halle lag bei 135 Betten. Viele dieser Flüchtlinge sind in Wolfsburg geblieben und haben in den letzten Monaten neue Unterkünfte in der Stadt bezogen.

Seit Ende März ist die Amtshilfe Wolfsburgs für das Land Niedersachsen zur Erstaufnahme von Flüchtlingen beendet. Die Stadt hat nun ausschließlich fest zugewiesene Flüchtlinge unterzubringen.

Die Sporthallen der Grundschule Alt-Wolfsburg (GS 7) und Barnstorf sowie die Ballsporthalle in Mörse wurden bereits geräumt. Seit Ende März laufen in der GS 7 wieder die Bauarbeiten zur Sanierung der Sporthalle. Nach den Sommerferien ist die Halle dann für den Schulsport nutzbar. Die Sporthalle in Barnstorf steht seit Mitte Mai wieder für den Vereinssport zur Verfügung. Aktuell wird nur noch der Standort Beuthener Straße (Turnhalle und Mobilbauten) als Notfallreserve bereitgehalten.

Pressemitteilung vom 16.06.2016

Turnhalle BBS II wird freigeräumt

Standort wird für Unterbringung von Flüchtlingen nicht mehr gebraucht

Mit Unterstützung von 20 Flüchtlingen aus den Wolfsburger Unterkünften hat die Stadt am Donnerstag, 16. Juni begonnen, die Erstaufnahmestelle in der Turnhalle der Berufsbildenden Schulen (BBS II) in der Dieselstraße abzubauen. Nach Sichtung möglicher Schäden und Reparatur, wird die Halle dann an die Schule zurückgegeben und ist wieder uneingeschränkt für den Sportbetrieb nutzbar.

Die Turnhalle der BBS II war Mitte Oktober 2015 die erste Halle, die in Wolfsburg für die Erstaufnahme von Flüchtlingen bereitgestellt wurde. In den folgenden Monaten waren an diesem Standort bis zu 120 Menschen untergebracht. Die maximale Belegungskapazität der Halle lag bei 135 Betten. Viele dieser Flüchtlinge sind in Wolfsburg geblieben und haben in den letzten Monaten neue Unterkünfte in der Stadt bezogen.

Seit Ende März ist die Amtshilfe Wolfsburgs für das Land Niedersachsen zur Erstaufnahme von Flüchtlingen beendet. Die Stadt hat nun ausschließlich fest zugewiesene Flüchtlinge unterzubringen.

Die Sporthallen der Grundschule Alt-Wolfsburg (GS 7) und Barnstorf sowie die Ballsporthalle in Mörse wurden bereits geräumt. Seit Ende März laufen in der GS 7 wieder die Bauarbeiten zur Sanierung der Sporthalle. Nach den Sommerferien ist die Halle dann für den Schulsport nutzbar. Die Sporthalle in Barnstorf steht seit Mitte Mai wieder für den Vereinssport zur Verfügung. Aktuell wird nur noch der Standort Beuthener Straße (Turnhalle und Mobilbauten) als Notfallreserve bereitgehalten.

Pressemitteilung vom 16.06.2016

Turnhalle BBS II wird freigeräumt

Standort wird für Unterbringung von Flüchtlingen nicht mehr gebraucht

Mit Unterstützung von 20 Flüchtlingen aus den Wolfsburger Unterkünften hat die Stadt am Donnerstag, 16. Juni begonnen, die Erstaufnahmestelle in der Turnhalle der Berufsbildenden Schulen (BBS II) in der Dieselstraße abzubauen. Nach Sichtung möglicher Schäden und Reparatur, wird die Halle dann an die Schule zurückgegeben und ist wieder uneingeschränkt für den Sportbetrieb nutzbar.

Die Turnhalle der BBS II war Mitte Oktober 2015 die erste Halle, die in Wolfsburg für die Erstaufnahme von Flüchtlingen bereitgestellt wurde. In den folgenden Monaten waren an diesem Standort bis zu 120 Menschen untergebracht. Die maximale Belegungskapazität der Halle lag bei 135 Betten. Viele dieser Flüchtlinge sind in Wolfsburg geblieben und haben in den letzten Monaten neue Unterkünfte in der Stadt bezogen.

Seit Ende März ist die Amtshilfe Wolfsburgs für das Land Niedersachsen zur Erstaufnahme von Flüchtlingen beendet. Die Stadt hat nun ausschließlich fest zugewiesene Flüchtlinge unterzubringen.

Die Sporthallen der Grundschule Alt-Wolfsburg (GS 7) und Barnstorf sowie die Ballsporthalle in Mörse wurden bereits geräumt. Seit Ende März laufen in der GS 7 wieder die Bauarbeiten zur Sanierung der Sporthalle. Nach den Sommerferien ist die Halle dann für den Schulsport nutzbar. Die Sporthalle in Barnstorf steht seit Mitte Mai wieder für den Vereinssport zur Verfügung. Aktuell wird nur noch der Standort Beuthener Straße (Turnhalle und Mobilbauten) als Notfallreserve bereitgehalten.

Abwechslungsreiches Programm mit viel Musik und Informationen auf dem Hugo-Bork-Platz

„Gemeinsam in Wolfsburg“ – unter diesem Motto wird am Montag, 20. Juni, der Tag des Flüchtlings begangen. Dieser Tag wird in vielen Ländern von Aktivitäten und Aktionen begleitet, um auf die besondere Situation und die Not von Millionen Menschen auf der Flucht aufmerksam zu machen. In Wolfsburg lädt ein breites Bündnis aus Geschäftsbereichen der Stadt, verschiedenen Organisationen, Vereinen und Einzelpersonen die Wolfsburger und neuzugewanderte Menschen ein, den Tag des Flüchtlings auf dem Hugo-Bork-Platz gemeinsam zu begehen. Oberbürgermeister Klaus Mohrs, Stadträtin Iris Bothe, Sylvia Cultus, Leiterin des Integrationsreferates, und Vertreter einiger der beteiligten Organisationen und Vereine haben nun das Veranstaltungsprogramm vorgestellt.
 
„Der Tag des Flüchtlings in Wolfsburg ist ein Tag der Begegnung. Unzählige Bürgerinnen und Bürger haben sich in den vergangenen Monaten engagiert, als Menschen vor Krieg und Gewalt zu uns nach Deutschland geflüchtet sind“, erklärt Oberbürgermeister Klaus Mohrs. „Jetzt steht die Integration dieser Menschen im Mittelpunkt. Das gelingt am besten im gegenseitigen Kennenlernen. Dazu kann dieser Tag beitragen, der von einem breiten Bündnis aus verschiedenen Organisationen, Vereinen und Einzelpersonen getragen wird. Vielen Dank für die geleistete Arbeit“, so Mohrs weiter.
 
Iris Bothe, Stadträtin für Jugend, Bildung und Integration, betont: „Am Tag des Flüchtlings  in Wolfsburg nehmen Organisationen und Vereine aus ganz unterschiedlichen Bereichen teil – das macht deutlich, dass Integration nur gelingen kann, wenn alle an einem Strang ziehen. Das betrifft Kitas und Schulen und Bildungsträger wie die Volkshochschule genauso wie Unternehmen und Gewerkschaften.“
 
Die Veranstaltung „Gemeinsam in Wolfsburg“ beginnt um 17 Uhr. Verschiedene Initiativen, Organisationen und Vereine stellen sich vor und informieren die Besucher über ihre Arbeit. Auf der Bühne stehen unter anderem der Liedermacher Bernd Krage sowie die Musiker von „Black Sea Entertainment“. Die Songwriter Ediz Nisanci und Tekin Evsen widmen sich mit Elementen aus HipHop, Rap und RNB vorwiegend politischen Inhalten. Außerdem berichten Flüchtlinge aus Wolfsburg von ihren Erfahrungen. Die Veranstaltung endet um 19 Uhr.
 
Sylvia Cultus, Leiterin des Integrationsreferates der Stadt Wolfsburg, erklärt: „Bereits in der Planung wurde darauf geachtet, dass sich Flüchtlinge aktiv am musikalischen und kulinarischen Programm beteiligen können. So sind bereits die Plakate zur Ankündigung der Veranstaltung von Kindern in Flüchtlingsunterkünften gemalt worden.“
 
Die Zeichnungen auf den Plakaten sind auch in einer Ausstellung zu sehen, die vom 13. bis 22. Juni im Rathaus B gezeigt wird.  Flüchtlingskinder aus Wolfsburg haben die eigene Flucht, aber auch die Zukunft, die sie in Wolfsburg sehen, gemalt. Die Ausstellung mit insgesamt 50 Bildern kann zu den allgemeinen Öffnungszeiten des Rathauses B besichtigt werden.
 
Der Tag des Flüchtlings wird in Wolfsburg von einem breiten Bündnis getragen. Dieses besteht aus:
 
Stadt Wolfsburg (Integrationsreferat, Geschäftsbereich Soziales und Gesundheit, Geschäftsbereich Kultur), Flüchtlingshilfe Wolfsburg e.V., IG Metall Wolfsburg, Ev. Familienbildungsstätte e.V., LJG BraWo e.V., Caritas-Verband Wolfsburg e.V., AWO Kreisverband, Bildungsvereinigung Arbeit & Leben, Mütterzentrum Westhagen, Ev.-luth. Kirchenkreis Wolfsburg-Wittingen, Paritätischer Kreisverband Wolfsburg e.V., Volkshochschule Wolfsburg, Stadtsportbund, Mitglieder des Ausschusses für Migration und Integration der Stadt Wolfsburg, Kath. Dekanat Wolfsburg-Helmstedt, Diakonisches Werk Wolfsburg e.V., Türkisch-Islamische Gemeinde zu Wolfsburg e.V. (DiTiB), Stadtjugendring, Vincenzo Natale - Lieferservice für italienische Gerichte, ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sowie Flüchtlinge aus den verschiedensten Asylunterkünften in Wolfsburg

Pressemitteilung vom 13.06.2016

Ausstellung im Rathaus B im Vorfeld des Tags des Flüchtlings am 20. Juni

Seit heute wird im Rathaus B eine Ausstellung mit Bildern gezeigt, die Flüchtlingskinder in Wolfsburg gemalt und gezeichnet haben. Die Kinder setzen sich unter anderem mit ihrer Flucht auseinander oder mit Wolfsburg als neuer Heimat. Viele von ihnen stammen aus Syrien. Die Ausstellung kann bis zum 22. Juni zu den Öffnungszeiten des Ratshauses B besichtigt werden.

Einige Motive der Ausstellung wurden auch für Plakate aufgegriffen, mit denen für den Tag des Flüchtlings am Montag, 20. Juni, geworben wird. Dieser Tag wird in vielen Ländern von Aktivitäten und Aktionen begleitet, um auf die besondere Situation und die Not von Millionen Menschen auf der Flucht aufmerksam zu machen. Unter dem Motto „Gemeinsam in Wolfsburg“  lädt die Stadt zusammen mit fast 20 Organisationen, Vereinen und Einrichtungen interessierte Bürgerinnen  und Bürger zu einer Veranstaltung auf dem Hugo-Bork-Platz ein.

Verschiedene Initiativen, Organisationen und Vereine stellen sich ab 17 Uhr vor und informieren die Besucher über ihre Arbeit. Der Liedermacher Bernd Krage tritt ebenso auf wie die Songwriter Ediz Nisanci und Tekin Evsen  von „Black Sea Entertainment“ mit HipHop, Rap und RNB. Außerdem berichten Flüchtlinge aus Wolfsburg von ihren Erfahrungen. Die Veranstaltung endet um 19 Uhr.

Pressemitteilung vom 19.05.2016:

Fertigstellung im Spätherbst

Die Arbeiten auf dem Grundstück „Am Drömlingstadion 4“ haben begonnen. Aktuell laufen die Erschließungsarbeiten: Das Gelände der neuen Flüchtlingsunterkunft wird mit Strom, Wasser und Wärme versorgt. Die LSW verlegt die Bauwasserversorgung für das Bauvorhaben, die dann später als Trinkwasserleitung für die Häuser genutzt wird. Die WEB (Wolfsburger Entwässerungsbetriebe) erstellte den Schmutzwasserhausanschluss für das Grundstück. Die Überprüfung auf Kampfmittel hat keine Verdachtspunkte ergeben.

Zwischenzeitlich wurde die Winkelstützmauer zum Nachbargrundstück gesetzt. Der Bau der Fundamente für alle fünf Gebäude läuft planmäßig. Bei den Häuser 1 bis 3 haben die Erdarbeiten begonnen, die Fundamente der Häuser 4 und 5 sind bereits betoniert. Ab Mitte Juni werden die Wohnmodule angeliefert und aufgestellt.

Auf dem Gelände entstehen Gebäude in zwei- und dreigeschossiger Bauweise. Die insgesamt 35 Wohneinheiten für je 7 Personen bzw. 9 Personen sind mit Küche und Sanitärbereich ausgestattet und bieten Platz für bis zu 315 Menschen. Die Wohneinheiten im Erdgeschoss werden barrierefrei bzw. rollstuhlgerecht hergerichtet.

Mit der Fertigstellung der Wohnanlage wird im November gerechnet.

Flüchtlinge sind nach Detmerode umgezogen

Mit Unterstützung von gut 20 Flüchtlingen aus der Unterkunft in Detmerode und dem Helferkreis Mörse hat die Stadt am Dienstag, 10. Mai damit begonnen, die Erstaufnahmestelle in der Ballsporthalle Mörse abzubauen. Nach Sichtung möglicher Schäden und Reparatur, wird die Halle dann an den Sportverein zurückgegeben und ist wieder uneingeschränkt für den Sportbetrieb nutzbar. 

Seit November 2015 waren in der Ballsporthalle in Mörse bis zu 154 Menschen untergebracht. Die maximale Belegungskapazität der Sporthalle lag bei 194 Betten. Viele der Flüchtlinge haben in den letzten Monaten neue Unterkünfte in Wolfsburg bezogen. Die aktuell noch verbliebenen rund 40 Personen konnten nun  Anfang Mai in die neue Unterkunft nach Detmerode umziehen.Seit Ende März ist die Amtshilfe Wolfsburgs für das Land Niedersachsen zur Erstaufnahme von Flüchtlingen beendet. Die Stadt hat nun ausschließlich fest zugewiesene Flüchtlinge unterzubringen. 

Aktuell wird nur noch der Standort Beuthener Straße (Turnhalle und Mobilbauten) als Wohnunterkunft für zugewiesene Flüchtlinge benötigt. Die Sporthallen der Grundschule Alt-Wolfsburg (GS 7) und Barnstorf sind geräumt. Seit Ende März wurden in der GS 7 die bislang stillgelegten Bauarbeiten zur Sanierung der Sporthalle wieder aufgenommen. Nach den Sommerferien wird die Halle wieder für den Schulsport nutzbar sein. Die Sporthalle in Barnstorf kann dem Verein in Kürze zurückgegeben werden.

Pressemitteilung vom 10.05.2016:

Hochbauarbeiten starten im Juni

Die seit Mitte April laufenden vorbereitenden Arbeiten für die Erschließung des Geländes der neuen Flüchtlingsunterkunft am Hageberg mit Strom, Wasser und Wärme sind abgeschlossen. Die LSW verlegt die Bauwasserversorgung für das Bauvorhaben, die dann später als Trinkwasserleitung für die Häuser genutzt wird. Die WEB (Wolfsburger Entwässerungsbetriebe) erstellte den Schmutzwasserhausanschluss für das Grundstückes. Die Überprüfung auf Kampfmittel hat keine Verdachtspunkte ergeben.

Im Juni starten dann die Hochbauarbeiten. Ein genauerer Termin wird noch nicht mit der ausführenden Baufirma abgestimmt. Die Anwohner werden über die weiteren Schritte des Bauprojektes rechtzeitig informiert. Die Parkverbotsschilder in der Wohnsiedlung werden am Dienstag, 10. Mai, vorerst zurückgebaut.

Auf dem Gelände entstehen Gebäude in zwei- und dreigeschossiger Bauweise. Die Wohneinheiten sind mit Küche und Sanitärbereich ausgestattet und bieten Platz für bis zu 160 Menschen.

Pressemitteilung vom 27.04.2016

Im Schulausschuss ist heute das Projekt „Step by Step“ für schulpflichtige Flüchtlinge vorgestellt worden. Das Projekt wurde in Kooperation mit dem Land Niedersachsen ins Leben gerufen und ist seit November am Schulzentrum Fallersleben mit den drei Schulformen Haupt-, Realschule und Gymnasium angesiedelt. Es richtet sich an Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrung ab Klasse 5 – jüngere Flüchtlinge besuchen Sprachlernklassen an Grundschulen.

Aktuell werden 33 geflüchtete Kinder und Jugendliche durch das Projekt betreut. Insgesamt sind es bisher 67 junge Flüchtlinge gewesen. Am Schulzentrum gibt es darüber hinaus mehrere Sprachlernklassen und eine Werkstattklasse, die mit „Step by Step“ kooperieren. Das Projekt konnte durch eine Spende in Höhe von rund zwei Millionen Euro der VW-Belegschaftsstiftung finanziert werden.

„Bildung ist zentrale Voraussetzung für gelingende Integration. Hier setzt ,Step by Step´ an: Es bietet den jungen Flüchtlingen zum einen sichere und stabile Strukturen, die ihnen das Ankommen und die Orientierung in einer ihnen fremden Umgebung wesentlich erleichtern. Zum anderen werden sie an die für sie fremde Sprache herangeführt und auf ihrem weiteren Bildungsweg individuell vorbereitet“, erklärt Iris Bothe, Stadträtin für Jugend, Bildung und Integration. „Mein großer Dank gilt der VW-Belegschaftsstiftung für die großzügige Spende, aber selbstverständlich auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am Schulzentrum in Fallersleben und in der gesamten Wolfsburger Bildungslandschaft: Die bisher geleistete  Arbeit zeigt eindrucksvoll, wie Integration gelebt wird.“ Unterstützt werden die jungen Flüchtlinge durch ein multiprofessionelles Team, das aus Sozialarbeitern, Pädagogen und Lehrkräften besteht. Die Fachleute analysieren die individuellen Bildungsvoraussetzungen und ermitteln passgenaue Bildungsangebote. Nach etwa drei Monaten werden die Schülerinnen und Schüler in Kooperation mit allen weiterführenden Schulen und der Unterstützung der Sozialarbeit an den Schulen vor Ort an die künftige Stammschule begleitet. Das gewährleistet eine gleichmäßige und gerechte Verteilung der schulpflichtigen Flüchtlinge über die Wolfsburger Schullandschaft.

Formal werden die Kinder und Jugendlichen an der Realschule Fallersleben angemeldet und dann für bis zu drei Monaten von der Schulpflicht durch die Landesschulbehörde befreit, um das Projekt „Step by Step“ besuchen zu können. Dank der bisher gesammelten Erfahrungen und Kompetenzen kann das multiprofessionelle Team auch andere Schulen in Wolfsburg perspektivisch beraten.

Pressemitteilung vom 26.04.2016

Wolfsburger Integrationserklärung unterzeichnet 

Flüchtlingsgipfel berät über Integration von neuzugewanderten Bürgerinnen und Bürgern

Am Montagnachmittag trafen sich Vertreter der Stadt, der Volkswagen AG, der Wolfsburg AG/Allianz für die Region, der Kirchen, aus Wirtschaft und Handwerk, der IG Metall, der Arbeitsagentur /Jobcenter, der Ostfalia und der Flüchtlingshilfe im Wolfsburg Rathaus und setzten mit der gemeinsamen Unterzeichnung der „Wolfsburger Integrationserklärung“ ein Zeichen für die Integration von Flüchtlingen in Wolfsburg. Die Unterzeichnenden erklärten ihren Wunsch und ihren Willen zur aktiven Mitarbeit an der organisierten Wolfsburger Verantwortungsgemeinschaft und der erfolgreichen Integration der neuzugewanderten Bürgerinnen und Bürgern.

Oberbürgermeister Klaus Mohrs: „ Es wird eine der größten Herausforderungen der nächsten Jahre, den Zuwanderern unsere Sprache, unsere Kultur und unsere Werte zu vermitteln und so die Teilhabe an unserer Gesellschaft zu ermöglichen. Das wird nicht einfach. Gemeinsam können wir jedoch diese Herausforderung bewältigen. Jeder von uns kann zu einer gelingenden Integration beitragen! Aus unserer Geschichte wissen wir, dass diese Integration auch eine Chance für Wolfsburg bedeuten kann.“

Wolfsburger Integrationserklärung zur Integration von Neuzugewanderten Wolfsburg wächst:

Wolfsburg ist eine dynamische Stadt. Als Oberzentrum und starker Wirtschaftsstandort durchläuft Wolfsburg eine erfreulich positive demographische Entwicklung. Zurzeit leben 125.550 Menschen in der Stadt. Und Wolfsburg wächst, getragen durch eine hohe Geburtenrate und Neuzuwanderung, weiter. Die junge Stadt ist seit ihrer Entstehung durch eine hohe Zuwanderungsquote geprägt und so gehört Integration von zugewanderten Mitbürgerinnen und Mitbürgern hier schon immer zum Zusammenleben.

Integration erhält angesichts der aktuellen Zuwanderung einmal mehr große Bedeutung. Für 2016 rechnet die Stadt Wolfsburg aktuell allein mit 1.500 neu zuwandernden Personen mit Flüchtlingsstatus in allen Altersgruppen. Mehr als 65 Prozent von ihnen sind im erwerbsfähigen Alter.

Wolfsburg leistet und fordert:

Für diese Menschen muss Wolfsburg jetzt auf vielen Feldern Lösungen finden:

Die Neuzugewanderten benötigen Wohnraum. Gerade in Wolfsburg ist dieser knapp. Die Stadt bemüht sich nach Kräften, allen Neuzugewanderten angemessenen Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Bund und Land müssen weiterhin den Bau neuer Wohnungen finanziell fördern.

Ausreichende Sprachbildungsangebote für alle Altersgruppen helfen den Neuzugewanderten die deutsche Sprache zu erlernen und bilden die Voraussetzung für eine erfolgreiche Integration von Frauen, Männern, Jugendlichen und Kindern. Denn die Möglichkeit der Verständigung ist der Schlüssel zu Bildung, zum Arbeitsmarkt und zu gesellschaftlicher Teilhabe. Wolfsburg arbeitet daran, allen Neuzugewanderten den Zugang zur deutschen Sprache zu erleichtern. Neben den anlaufenden Angeboten des Landes, finanziert die Stadt aktuell zusätzliche Sprachbildungsangebote, um möglichst vielen Menschen eine passgenaue und zeitnahe Förderungsmaßnahme anbieten zu können.

Neben der Sprachvermittlung bilden Integrationsmaßnahmen zur demokratischen Bildung eine wichtige Grundlage für ein gelingendes Zusammenleben in unserer Stadt.

Sprachbildung, die Flüchtlingsunterbringung und -betreuung sowie die Begegnung und der Austausch zwischen Neuzugewanderten und bereits hier lebenden Menschen funktionieren nur mit starkem bürgerschaftlichen Engagement. Viele Wolfsburgerinnen und Wolfsburger bringen sich auf beeindruckende Art ein. Dabei unterstützt die Stadt Wolfsburg das Ehrenamt, wo sie kann. Allerdings kann das Ehrenamt nicht auf Dauer staatliche Aufgaben übernehmen. Hauptamtliche Strukturen müssen das Ehrenamt nachhaltig ergänzen und unterstützen. Dazu bedarf es zusätzlicher Mittel von Bund und Land.

Auch der Zugang zum Arbeitsmarkt spielt eine zentrale Rolle bei der Integration und gesellschaftlichen Teilhabe in Deutschland. Wolfsburg strebt danach, alle Neuzugewanderten ihrem Potenzial entsprechend in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Bund und Land müssen dazu Rahmenbedingungen schaffen, innerhalb derer Kommune, Arbeitsagentur, Unternehmen und Gewerkschaften sowie weitere aktiv werden können.

Wolfsburg gestaltet:

Die Ursachen für die Flüchtlingszuwanderung kann die Stadt Wolfsburg nicht beeinflussen. Gleichwohl muss und will sie die Integrationsaufgabe vor Ort annehmen und bewältigen. Denn vor Ort entscheidet sich der Erfolg von Integration, dort werden Initiativen von Bund und Land in die Tat umgesetzt. Eine erfolgreiche Umsetzung der Integration kann nur in Zusammenarbeit der Verwaltung mit Institutionen und Vertretern der Stadtgesellschaft erfolgen. Zur kommunalen Steuerungsaufgabe gehört die Aktivierung, Einbindung und Vernetzung vieler Akteure und Ressourcen dieser Stadt. Es bedarf der Bildung einer organisierten Wolfsburger Verantwortungsgemeinschaft.

Wolfsburg bekennt sich:

Die Unterzeichner dieser „Wolfsburger Integrationserklärung zur Integration von Neuzugewanderten“ erklären hiermit ihren Wunsch und ihren Willen zur aktiven Mitarbeit an der organisierten Wolfsburger Verantwortungsgemeinschaft und der erfolgreichen Integration von neuzugewanderten Bürgerinnen und Bürgern in Wolfsburg.

Pressemitteilung vom 18.04.2016

Beschäftigungsförderprogramm für Flüchtlinge

Sozialausschuss berät Verwaltungsvorlage
In Kooperation mit der Wolfsburger Beschäftigungsgesellschaft (WBG) will die Stadt ein Beschäftigungsförderprogramm für Flüchtlinge einrichten und durchführen. Mit dem Programm sollen die Menschen, bis zum Erhalt des Bleiberechts und damit Wechsel in die Zuständigkeit des Jobcenters, auf das Arbeitsleben in Deutschland vorbereitet werden. Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf 130.000 Euro und einer Aufwandsentschädigung für die Flüchtlinge von derzeit 1,05 Euro die Stunde. Der Sozial- und Gesundheitsausschuss berät die Verwaltungsvorlage am Mittwoch, 20. April in öffentlicher Sitzung.

Gemeinsam mit der WBG sollen staatliche, kommunale oder gemeinnützige Institutionen angesprochen werden, die bereit sind, Flüchtlinge entsprechend den Vorgaben des Asylbewerberleistungsgesetzes zu beschäftigen. Zunächst ist geplant, bis zu 100 Menschen in das Programm aufzunehmen und eine entsprechende Begleitung durchzuführen.

Aktuell befinden sich in Wolfsburg etwa 1.750 Menschen im Leistungsbezug nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Der überwiegende Teil dieser Menschen darf, nach Erfüllen der gesetzlichen Voraussetzungen, arbeiten.

Erfahrungen haben gezeigt, dass eine hohe Motivation und ein großes Interesse bei diesen Menschen an der Aufnahme einer Beschäftigung bestehen. Da die größte Hürde häufig die Sprachbarriere ist, ist eine Kombination aus Sprachförderung und Erlernen „on the job“ geplant.

Als mögliche Einsatzgebiete sind die Reinigung von Grünflächen, öffentlichen Plätzen und Wege und die Unterstützung von Schulhausmeistern vorgesehen. Die WBG stellt Anleiter und Ausbilder zur Verfügung. Die Beschaffung von Arbeitskleidung ist in den Projektkosten enthalten.

Pressemitteilung vom 14.04.2016

LSW und WEB verlegen Versorgungsleitungen

In diesen Tagen beginnen die Tiefbauarbeiten auf dem Gelände der neuen Flüchtlingsunterkunft am Hageberg (Mitte-West).

Die LSW verlegt die Bauwasserversorgung für das Bauvorhaben, die dann später als Trinkwasserleitung für die Häuser genutzt wird. Der Anschluss erfolgt in der Hagebergstraße. Von der Hagebergstraße aus wird die WEB (Wolfsburger Entwässerungsbetriebe) auch den Schmutzwasserhausanschluss des Grundstückes erstellten.

Im Mai/Juni starten die Hochbauarbeiten. Auf dem Gelände werden Gebäude in zwei- und dreigeschossiger Bauweise errichtet. Die Wohneinheiten sind mit Küche und Sanitärbereich ausgestattet und bieten Platz für ca. 160 Menschen.

Pressemitteilung vom 14.04.2016

Flüchtlinge und Barnstorfer helfen beim Ausräumen

Mit Unterstützung von gut 20 Flüchtlingen aus der Ballsporthalle Mörse und dem Helferkreis Barnstorf hat die Stadt die Erstaufnahmestelle in der Sporthalle in Barnstorf am 14. April und 21. April abgebaut. Nach Sichtung möglicher Schäden und Reparatur, wird die Halle dann an den Sportverein zurückgegeben und ist wieder uneingeschränkt für den Sportbetrieb nutzbar.

Seit Mitte Januar waren 43 Personen in der Sporthalle Barnstorf untergebracht. Die Menschen konnten nun Mitte März in die neue Unterkunft im Heinenkamp einziehen. Seit Ende März ist die Amtshilfe Wolfsburgs für das Land Niedersachsen zur Erstaufnahme von Flüchtlingen beendet. Die Stadt hat nun ausschließlich fest zugewiesene Flüchtlinge unterzubringen. Aktuell wird noch die Ballsporthalle Mörse als Wohnunterkunft für Flüchtlinge benötigt.

Pressemitteilung vom 13.04.2016

Stadt möchte Zeit nutzen, um langfristig Wohnräume zu schaffen

„Bei uns suchen momentan deutlich weniger Menschen Zuflucht als wir nach den Erfahrungen des vergangenen Jahres annehmen mussten. Wir müssen daher nicht mehr so kurzfristig Wohnräume für Flüchtlinge schaffen“, das teilte Oberbürgermeister Klaus Mohrs dem Verwaltungsausschuss in einer Sondersitzung am Mittwoch mit. „Deswegen wollen wir weiter daran arbeiten langfristig Wohnraum für alle Wohnungssuchenden zu schaffen und diesen gründlich planen.“ Die Stadtverwaltung schlug den Politikern vor, den Bau der geplanten Flüchtlingsunterkünfte, die sich noch in einem frühen Stadium befinden, zunächst zurückzustellen.

Dazu gehören die Hallenunterkünfte in den Kohlgärten in Kästorf und in Ehmen-Südwest, die Unterkunft am Landfahrerplatz in der Nordstadt sowie die Erweiterung der Unterkunft in der Suhler Straße in Westhagen. Die Ballsporthalle in Mörse, die Hallen der Berufsbildenden Schule II (BBS II) in Reislingen und in der Beuthener Straße im Ortsteil Mitte-West genauso wie die Unterkunft Am Bötzel/alte Tischlerei in Reislingen schlägt die Verwaltung vor, erst einmal nicht mehr zu belegen.

Die Arbeiten am Drömlingstadion in Vorsfelde und an der Heinrich-Nordhoff-Straße am Hageberg in Mitte-West sollen fortgesetzt werden. Die Stadt prüft, ob die einfachen Wohnungen mittel- bis langfristig auch von weiteren Wohnungssuchenden genutzt werden können. Die Modulbauten in der Theodor-Heuss-Straße in Detmerode werden schon bald für bis zu 240 Menschen bezugsfertig sein. Die Unterkünfte in der Hafenstraße in Fallersleben als auch in der Dieselstraße 50/Rohwiesen in Reislingen sollen nach wie vor durch moderne Bauten erweitert werden. 

Im Jahr 2015 wurden Wolfsburg 1.139 Flüchtlinge zugewiesen, bis zum 31. Juli diesen Jahres werden es weitere 1.075 Flüchtlinge sein. Davon muss die Stadt noch für 473 Menschen Wohnraum bereithalten. Für den weiteren Verlauf der Zuweisungen im Jahr 2016 gibt es keine Prognosen vom Bund oder dem Land Niedersachsen. Deswegen soll die Umsetzung neuer Unterkünfte nur zurückgestellt, nicht aber endgültig abgesagt werden. Mohrs erklärt: „Sollten wieder mehr Flüchtlinge nach Wolfsburg kommen, können die Arbeiten an den Projekten, die wir jetzt zunächst gestoppt haben, wieder aufgenommen werden. So sind wir auch für diesen Fall gewappnet.“

Zurzeit verfügt die Stadt Wolfsburg über 1.965 Plätze zur Unterbringung von Flüchtlingen. Nach den Vorschlägen der Stadtverwaltung werden nun zunächst noch zusätzliche 857 Plätze geschaffen, davon 697 Plätze noch 2016: 

  • Borsigstraße/ehem. Kindergarten/Stadtmitte: 40 Plätze 
  • Erweiterung Hafenstraße/Fallersleben: 95 Plätze
  • Erweiterung Dieselstraße50/Rohwiesen/Reislingen: 77 Plätze
  • Drömlingstadion/Vorsfelde:  245 Plätze
  • Theodor-Heuss-Straße/Detmerode: 240 Plätze 
Die 160 Plätze an der Heinrich-Nordhoff-Straße am Hageberg werden erst 2017 bezugsfertig. Durch die Wiederaufnahme zurückgestellter Projekte kann darüber hinaus Platz für über 1.000 weitere Flüchtlinge geschaffen werden, wenn dies notwendig sein sollte:
  • Kohlgärten/Kästorf: 250 Plätze
  • Ehmen-Südwest: 300 Plätze
  • Landfahrerplatz/Nordstadt: 230 Plätze
  • Ballsporthalle Mörse: 200 Plätze
  • Am Bötzel/Alte Tischlerei/Reislingen: 85 Plätze
  • Beuthener Straße/Mitte-West: 175 Plätze
  • Sporthalle BBS II/Reislingen: 130 Plätze
  • Erweiterung Westhagen/Suhler Straße: 75 Plätze

Pressemitteilung vom 11.04.2016

Modulbauten in Detmerode ab Anfang Mai bezugsfertig

Die Flüchtlingsunterkunft in Detmerode ist bezugsfertig hergestellt. Vor der Erstbelegung mit Flüchtlingen ab Anfang Mai haben interessierte Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, die Einrichtung kennen zu lernen.

Am Freitag, 29. April, in der Zeit von 16 bis 17 Uhr, wird eines der zweistöckigen Wohnhäuser und das einstöckige Gemeinschaftshaus geöffnet und kann besichtigt werden. Aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldungen gebeten: bis Mittwoch, 27.04., 18 Uhr bei der Stadt Wolfsburg unter der Behördennummer 115.

In zweimonatiger Bauzeit ist in Detmerode an der Theodor-Heuss-Straße, die zweite temporäre Flüchtlingsunterkunft im Stadtgebiet entstanden. In den insgesamt acht Häusern sind die Verwaltung, ein Gemeinschaftsbereich und Wohneinheiten mit Küchen zur Selbstversorgung für die Bewohner untergebracht. Die Wohnmodule wurden fertig ausgebaut geliefert und vor Ort bezugsfertig möbliert. Jedes Modul ist rund sechs Meter lang, zweieinhalb Meter breit und 2,60 Meter hoch. Pro Etage besteht eine Unterkunft aus bis zu siebzehn Modulen. Die Flüchtlingsunterkunft soll bis zu 240 Plätze bieten.

Pressemitteilung vom 24.03.2016

30. März, 14.30 Uhr, Freizeit- und Bildungszentrum Westhagen, Jenaer Str. 39 a, 38444 Wolfsburg

Im Rahmen der kulturpädagogischen Arbeit  der Jugendförderung der Stadt finden in den Osterferien zwei Begegnungsworkshops zum Thema „Zuhause – Ankommen“ statt – eingeladen sind Kinder aus Flüchtlingseinrichtungen und Kinder aus Wolfsburger Stadtteilen im Alter von 8 – 12 Jahren.

In dem Workshop können die Kinder ihre Sichtweisen schauspielerisch in kleinen Szenen umzusetzen. Neben der Vermittlung von darstellerischen Fähigkeiten steht das Miteinander und gegenseitige Kennenlernen im Vordergrund. Für die Anleitung und Durchführung konnte die Schauspielerin und Theaterpädagogin Tanja Klinger vom Theater Feuer und Flamme/Braunschweig gewonnen werden.

Pressemitteilung vom 21.03.2016

Flüchtlinge aus Mörse helfen mit

Mit Unterstützung von gut 20 Flüchtlingen aus Mörse hat die Stadt die Erstaufnahmestelle in der Sporthalle der Grundschule 7 (GS 7) in Alt-Wolfsburg abgebaut. Mit dem Abbau der Wohneinrichtung können die bisher stillgelegten Bauarbeiten zur Sanierung der Sporthalle Ende März wieder aufgenommen werden. Nach den Sommerferien soll sie wieder für den Schulsport nutzbar sein.

Seit Mitte Oktober 2015 war die Stadt Wolfsburg Erstaufnahmestelle für 500 Flüchtlinge. Dafür diente die Sporthalle der GS 7, neben den Sporthallen Barnstorf und Mörse sowie der Berufsbildenden Schule 2 (BBS 2), als Notunterkunft. Die Bewohner der GS 7 sind zunächst seit dem 18. Januar 2016 in Barnstorf untergebracht worden und konnten am vergangenen Donnerstag, 17. März in die neue Unterkunft im Heinenkamp ziehen. Ende März endet die Amtshilfe Wolfsburgs für das Land Niedersachsen zur Erstaufnahme von Flüchtlingen. Ab dann muss die Stadt ausschließlich fest zugewiesene Flüchtlinge unterbringen. Aktuell wird nur noch die Ballsporthalle Mörse als Wohnunterkunft für Flüchtlinge benötigt.

Pressemitteilung vom 11.03.2016

Modulbauten werden im Mai angeliefert

Ab der nächster Woche beginnen die Arbeiten auf der Baustelle „Am Drömlingstadion“ in Vorsfelde. Die ersten Maßnahmen für die Errichtung der neuen Flüchtlingsunterkunft laufen an. Die Baustelle wird eingerichtet, die bestehende Wegebefestigung zurückgebaut und eine Baustraße fertiggestellt. Dann wird die Flächendrainage im Baufeld verlegt und bis Ende April die Fundamente errichtet.

Die Flüchtlingsunterkunft in Vorsfelde besteht aus insgesamt  5 zwei- und dreigeschossigen Wohnhäusern. Das entspricht 39 Moduleinheiten (35 Wohnmodule, 3 Gemeinschaftsmodule und 1 Verwaltungsmodul). Die Module für die Wohnhäuser werden ab Mai angeliefert und montiert. Voraussichtlich Ende September soll die Unterkunft bezugsfertig sein.

Pressemitteilung vom 07.03.2016

Flüchtlingsunterkunft kann besichtigt werden

Hallenbauten im Heinenkamp ab Mitte März bezugsfertig

Lageplan HeinenkampDie Flüchtlingsunterkunft im Heinenkamp ist bezugsfertig hergestellt. Vor der Erstbelegung mit Flüchtlingen ab Mitte März haben interessierte Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, die Einrichtung kennen zu lernen.

Am Dienstag, 15. März, in der Zeit von 16 bis 18 Uhr, wird eine der Wohnhallen und die Gemeinschaftshalle geöffnet und kann besichtigt werden. Aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldungen gebeten: bis Freitag, 11.03., 18 Uhr bei der Stadt Wolfsburg unter der Behördennummer 115.

Im Anschluss an die Besichtigung ab 18 Uhr lädt der Ortsrat Hattorf/Heiligendorf alle Interessierten zur Gründung eines Unterstützerkreises ein. Treffpunkt Flüchtlingsunterkunft Heinenkamp, Gemeinschaftshalle.

In dreimonatiger Bauzeit ist auf dem Gelände im Heinenkamp I, Brandgehaege die erste temporäre Flüchtlingsunterkunft im Stadtgebiet entstanden. In sieben Wohnhallen, mit separatem Sanitärhallenbereich und einer Gemeinschaftshalle und Spielcontainer für die Kinder können bis zu 400 Menschen untergebracht werden.

Pressemitteilung vom 01.03.2016

Modulbauten werden seit heute angeliefert und montiert

Die Stadt hat damit begonnen, die Flüchtlingsunterkunft an der Theodor-Heuss-Straße in Detmerode zu errichten. Sie besteht aus insgesamt sieben zweistöckigen Wohnhäusern und einem einstöckigen Gemeinschaftshaus. Die Module für die ersten beiden Häuser werden seit heute angeliefert und montiert, vier weitere Häuser sollen in den folgenden Wochen errichtet werden. Die ersten sechs Unterkünfte sollen voraussichtlich Ende März bezugsfertig sein, die Errichtung der letzten beiden Häuser ist für Anfang April vorgesehen.

In den insgesamt acht Häusern entstehen die Verwaltung, ein Gemeinschaftshaus und Wohneinheiten mit Küchen zur Selbstversorgung für die Bewohner. Die Wohnmodule werden fertig ausgebaut geliefert und vor Ort bezugsfertig möbliert. Jedes Modul ist rund sechs Meter lang, zweieinhalb Meter breit und 2,60 Meter hoch. Pro Etage besteht eine Unterkunft aus bis zu siebzehn Modulen. Die Flüchtlingsunterkunft soll bis zu 240 Plätze bieten.

Pressemitteilung vom 01.03.2016

„Mit Mohrs Reden online“ am Mittwoch

Pläne für künftigen Wohnraum für Flüchtlinge hat Oberbürgermeister Klaus Mohrs noch vor der Beratung in den politischen Gremien in den betroffenen Ortsteilen in drei Sonderveranstaltungen der Dialogrunde „Mit Mohrs reden“ vorgestellt und diskutiert. Mehr als 500 Bürgerinnen und Bürger haben diese Gelegenheit genutzt. Viele Fragen sind beantwortet, zahlreiche Anregungen aufgenommen worden.

Die nächste Gelegenheit, dem Oberbürgermeister Fragen zu stellen ist am Mittwochabend in der Internet-Sprechstunde „Mit Mohrs reden online“. Klaus Mohrs wird die Fragen, die per Mail gestellt werden können, live vor der Kamera beantworten. Ebenfalls am Mittwochabend wird der Bau von bis zu 50 Wohneinheiten nördlich des Mitjätgensanger im Ortsrat Wendschott öffentlich beraten. Der Ortsrat Ehmen/Mörse wird sich am Donnerstag, 10. März, mit den geplanten Wohneinheiten nördlich des Wohngebiets „Große Kley“ in Mörse und die temporäre Einrichtung in Ehmen Süd-West befassen. Der endgültige Beschluss über die vorgeschlagenen Unterbringungsmöglichkeiten obliegt dem Rat der Stadt Wolfsburg in seiner öffentlichen Sitzung am Mittwoch, 16. März.

Oberbürgermeister Mohrs hat darüber hinaus bereits bei „Mit Mohrs reden“ zugesagt, die direkten Anwohner auch in die weitere Planung zur konkreten Ausgestaltung der Unterkünfte einzubinden. Nach der Entscheidung des Rates wird die Verwaltung auf die betroffenen Anwohner zukommen.

Im Jahr 2016 rechnet die Stadt Wolfsburg damit 3.000 zugewiesene Flüchtlinge längerfristig unterbringen zu müssen. „Diesen Menschen Wohnraum zur Verfügung zu stellen ist unsere Pflicht“, betont Oberbürgermeister Klaus Mohrs. „Die Stadt hat keinen Einfluss darauf, wie viele Flüchtlinge ihr zu welchem Zeitpunkt zugeteilt werden.“

Wegen der Wohnungsknappheit sucht die Stadt Wolfsburg Standorte im gesamten Stadtgebiet, an denen schnell neuer Wohnraum geschaffen werden kann. „Nicht immer können wir optimale Unterbringungsmöglichkeiten schaffen. Manchmal müssen wir auch Übergangslösungen finden“, erklärt der Oberbürgermeister. Dazu gehört die Belegung von Sporthallen aber auch der Bau von Hallen- und Containeranlagen. Dort sollen Menschen nur möglichst kurze Zeit wohnen müssen. Längerfristig sind zunächst an drei Standorten je bis zu 50 Wohnungen vorgesehen, in denen bis zu 250 Menschen untergebracht werden können. Integriertes Wohnen ist das langfristige Ziel für diese Standorte.

Der Ortsrat Wendschott tagt am Mittwochabend ab 19 Uhr im Niedersachsenhaus, der Ortsrat Ehmen/Mörse am Donnerstag, 10. März, 19 Uhr in der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde St. Ludgeri in Ehmen.

Pressemitteilung vom 19.02.2016

Hallen und Mobilbauten im Heinenkamp I und Detmerode im März bezugsfertig

Nach aktuellen Informationen aus dem Innenministerium reduziert das Land die Amtshilfe in den Niedersächsischen Kommunen. Die Stadt Wolfsburg wird dann ab März 300 Plätze in der Erstaufnahme zur Verfügung stellen müssen. Die Amtshilfe bleibt noch bis zum 31. März bestehen.

Seit Oktober 2015 ist Wolfsburg Erstaufnahmestelle für 500 Flüchtlinge. Als Notunterkünfte genutzt werden aktuell noch die Sporthallen der BBS 2, die Ballsporthalle in Mörse und die Sporthalle in Barnstorf. Nach der Reduzierung werden nur noch zwei Hallen (300 Plätze) für die Erstaufnahme benötigt.

Die bislang in der Ballsporthalle Mörse untergebrachten 133 Flüchtlinge werden der Stadt vom Land zum 01. März zugewiesen.

Aufgrund der bislang noch im Bau befindlichen und noch nicht fertiggestellten Flüchtlingsunterkünfte hat sich die Stadt entschieden, die zugewiesenen Flüchtlinge auch weiterhin in der Ballsporthalle und damit in der vertrauten Umgebung unterzubringen. Dank des großen ehrenamtlichen Engagements der Mörser Bevölkerung haben sich die Menschen in den letzten Monaten hier im Ortsteil gut eingelebt, Kontakte geknüpft und Freundschaften geschlossen.

Ähnlich positive Erfahrungen konnte die Stadt auch in der Notunterkunft  in der Beuthener Straße machen. Die dort zunächst in der Erstaufnahme untergebrachten Flüchtlinge hatte das Land bereits im Januar der Stadt zugewiesen und auch hier verblieben sie am Standort.

Insgesamt muss die Stadt allein bis Ende März noch 725 zugewiesene Flüchtlinge unterbringen. Hierzu sollen, neben der Ballsporthalle in Mörse, auch die Hallen im Heinenkamp I (bis zu 400 Plätze), weiterhin Räume in der Innenstadt (ca. 80 Plätze) und die fertiggestellten Teile der Mobilbauten in Detmerode genutzt werden.

Die Anzahl der nach Deutschland kommenden Flüchtlinge ist nach wie vor hoch. Nach Mitteilung des Niedersächsischen Innenministeriums werden der Stadt Wolfsburg bis Ende März 1075 Flüchtlinge zugewiesen. Das bedeutet, dass pro Woche zwischen 70 und 80 Flüchtlinge in Wolfsburg eintreffen und untergebracht werden müssen.

Insgesamt rechnet die Stadt in diesem Jahr mit der Ankunft von etwa 3.000 durch das Land Niedersachsen zugewiesenen Flüchtlingen.

Pressemitteilung vom 11.02.2016

Dialogveranstaltungen „Mit Mohrs reden“ noch im Februar

Wolfsburg rechnet in diesem Jahr mit der Ankunft von etwa 3.000 durch das Land Niedersachsen zugewiesenen Flüchtlingen. „Es ist eine der größten Herausforderungen der nächsten Jahre, sie menschenwürdig unterzubringen und in unsere Gemeinschaft aufzunehmen“, sagt Klaus Mohrs, Oberbürgermeister der Stadt Wolfsburg. „Ich bitte um Verständnis und Mithilfe der Bevölkerung. Jeder von uns kann zu einer gelingenden Integration beitragen.“

Für die Flüchtlinge gilt es zunächst, geeignete Unterbringungsmöglichkeiten zu finden. Da Wohnraum knapp ist, plant die Stadt die Errichtung einer zusätzlichen neuen Unterkunft sowie spezielle Wohnbauprojekte für Flüchtlinge.

Die Verwaltung schlägt folgende Standorte für die Unterkunft und Wohnbauprojekte für Flüchtlinge vor:

Temporäre Einrichtung

  • Ehmen-Süd-West

In Ehmen-Süd-West ist die Errichtung einer Hallenanlage mit bis zu 400 Plätzen als temporäre Unterkunft geplant.

Längerfristige Einrichtungen

An diesen drei Standorten ist einfacher Wohnungsbau geplant, der zunächst zur Unterbringung von Flüchtlingen dient und später zu sozialem Wohnraum umgewandelt wird:

  • Nördlich Wohngebiet „Große Kley“/Mörse
  • Nördlich Mitjätgensanger/Wendschott
  • Südlich Hubertusstraße/Kreuzheide

Hier sollen je 40 bis 50 Wohneinheiten entstehen, sodass an jedem Standort bis zu 250 Personen wohnen können.

Über die von der Verwaltung zur politischen Diskussion und Beschlussfassung vorgelegten Vorlagen werden die zuständigen Ortsräte in Sondersitzungen im Februar beraten sowie der Rat der Stadt in seiner Sitzung am 16. März abstimmen.

„Uns fehlt Wohnraum. Deshalb müssen wir schnell Unterkünfte für Flüchtlinge bauen und belegen. Mittel- und langfristig ist es aber mein erklärtes Ziel, dass anerkannte Asylbewerber freie Wohnungen beziehen können. Auch hierfür benötigen wir dringend sozialen Wohnungsbau“, verdeutlicht Oberbürgermeister Klaus Mohrs.

Parallel zu den hier vorgeschlagenen Projekten werden derzeit diverse Flächen in städtischem Eigentum geprüft, auf denen sich unmittelbar sozialer Wohnungsbau verwirklichen lässt. Weitere Vorschläge werden dann zum gegebenen Zeitpunkt präsentiert.

„Es braucht Lösungen von unterschiedlicher Bauzeit und Nutzungsdauer“, ergänzt Stadtbaurätin Monika Thomas. Längerfristige Einrichtungen sind ihr zufolge das Ziel, Messehallen und Container in Randlagen eine „zeitlich begrenzte Notlösung“. Zur dauerhaften Unterbringung seien Standorte nahe bestehender Siedlungen besonders geeignet, da dort schon eine Infrastruktur vorhanden ist, die eine Integration begünstigt – beispielsweise Kindertagesstätten, Schulen, Nahversorgung sowie der Anschluss an den Öffentlichen Personennahverkehr, erläutert Thomas die Auswahlkriterien.

Erster Stadtrat Werner Borcherding geht davon aus, dass viele der Flüchtlinge dauerhaft in Wolfsburg bleiben werden. Deshalb sei es wichtig, neben der Unterbringung die Integration im Blick zu haben. „Es ist unsere Aufgabe, den geflüchteten Menschen neben unserer Sprache auch unsere Kultur und unsere Werte zu vermitteln und ihnen so die Teilhabe an unserer Gesellschaft zu ermöglichen“, so Borcherding. Für den Erfolg sei wichtig, dass Wolfsburger und ihre neuen Mitbürger einander begegnen und sich kennenlernen.

Den Fragen der Bürgerinnen und Bürger in den betroffenen Stadt- und Ortsteilen stellt sich Klaus Mohrs persönlich vor Ort. In der zweiten Februar-Hälfte finden dort Dialog-Veranstaltungen „Mit Mohrs reden“ statt.

Weitere Informationen zur Flüchtlingssituation in Wolfsburg sind im Internet unter wolfsburg.de/fluechtlinge zu finden. Außerdem hat die Stadt Wolfsburg Antworten auf häufige Fragen in einer Broschüre zusammengefasst. Sie ist online als pdf und als Heft an den Infoständen des Rathauses verfügbar.

Pressemitteilung vom 11.02.2016

Ringveranstaltung Kinder mit Fluchterfahrung

Wie kann man Kinder im Spracherwerb unterstützten, die erst seit wenigen Wochen in Kontakt mit der deutschen Sprache sind? Wie können aus Sprachbarrieren Sprachchancen werden? Diese und andere Fragen beantwortet Dr. Ann-Katrin Bockmann von der Universität Hildesheim am Montag, 15. Februar in der Volkshochschule Wolfsburg im Hugo-Junkers-Weg 5 im Rahmen der Ringveranstaltung „Kinder mit Fluchterfahrung“.

In ihrer Veranstaltung „Aufwachsen in mehreren Sprachen“ informiert die Referentin von 15 – 17.15 Uhr über aktuelle Erkenntnisse zu mehrsprachiger Erziehung. Den Teilnehmern gibt sie einen Werkzeugkoffer mit, um mehrsprachig erziehende Eltern gut beraten zu können. Für den unterstützenden Umgang mit traumatisierten Flüchtlingskindern erhalten sie Informationen zum Zusammenhang von Sprache und Emotion und wie sie ihre Sprache nutzen können, um die kindliche Gefühlswelt zu stabilisieren. Für die Veranstaltung wird ein Kostenbeitrag von 5 Euro erhoben. Anmeldungen bitte unter 05361 89390-40.

Die Ringveranstaltung Kindheit in der Region Wolfsburg gibt den Teilnehmern die Möglichkeit, sich über Kinder mit Fluchterfahrung zu informieren und über den pädagogischen Umgang auseinander zusetzen. Der Abschluss der Reihe findet am 14. März mit Erfahrungsberichten von Menschen mit Fluchterfahrung statt. In der Reihe kooperieren die Stadt Wolfsburg, die VHS Wolfsburg, die Ev. Familienbildungsstätte, die Autostadt, die BBS Anne-Marie-Tausch und das Regionalnetzwerk nifbe SüdOst. Weitere Informationen unter www.kindheitinderregion.de

Pressemitteilung vom 27.01.2016

Wolfsburgs Oberbürgermeister Klaus Mohrs unterstützt Aufruf 

Auf der Flucht vor Krieg, Terror und politischer Verfolgung retten sich jeden Tag zahlreiche Menschen nach Europa, Deutschland und auch Niedersachsen.
Unter dem Motto „Niedersachsen packt an“ hat sich ein offenes gesellschaftliches Bündnis gegründet. Dazu gehören beispielsweise das Land Niedersachsen, der Deutsche Gewerkschaftsbund, das Bistum Niedersachsen und die Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen. Die Partner arbeiten daran, den Flüchtlingen Schutz zu geben und einen Neustart in Niedersachsen zu ermöglichen.

Mehr als 1700 Unterstützer haben die Botschaft seit der Auftaktveranstaltung Anfang Januar in Hannover weitergetragen. Unter den Unterzeichnern ist auch der Wolfsburger Oberbürgermeister Klaus Mohrs: „Ich unterstütze ‚Niedersachsen packt an‘, weil wir in Wolfsburg über die Bedeutung von Integration wissen.“ Mohrs unterstützt die Ziele des Bündnisses und wünscht sich, dass auch viele Wolfsburger dem Aufruf folgen:  „Auch wir in Wolfsburg arbeiten daran, dass wir die geflüchteten Menschen in unsere Gesellschaft aufnehmen und keine Parallelgesellschaften entstehen lassen. In Zeiten des demografischen Wandels sollten wir ihren Zuzug als Chance begreifen. Wenn wir ihre Kompetenzen und Potenziale erkennen, aufbauen und fördern, kann Integration gelingen.“ 

In dem Aufruf des Bündnisses heißt es: „Wir zeigen, was Niedersachsen ausmacht: Solidarität, Toleranz und gesellschaftlicher Zusammenhalt. Gemeinsam mit den geflüchteten Menschen wollen wir für Werte wie Menschlichkeit, soziale Gerechtigkeit und die Gleichberechtigung von Mann und Frau eintreten. Auch die Freiheit der Religionsausübung gehört zu unserer Gesellschaft der Vielfalt, die entschlossen gegen Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus eintritt. Wir sind Niedersachsen. Gemeinsam unterstreichen wir mit diesem Aufruf: Niedersachsen packt an! Und wir freuen uns über alle, die mitmachen.“ 

Der vollständige Aufruf ist im Internet unter www.niedersachsen-packt-an.de nachzulesen.

Pressemitteilung vom 15.01.2016

Schulsport kann nach den Sommerferien wieder in der Halle stattfinden

Die Turnhalle der Grundschule Alt Wolfsburg (GS 7) wird ab der nächsten Woche nicht mehr für die Unterbringung von Flüchtlingen genutzt. Die dort bislang noch untergebrachten 43 Personen werden in die Sporthalle nach Barnstorf umziehen.

Oberbürgermeister Klaus Mohrs: „Es war mein ausdrücklicher Wunsch, dass wir diese Schulsporthalle so schnell irgend möglich der Grundschule zurückgeben. Diese Entscheidung hat die Verwaltung nun in Absprache mit der Politik getroffen.“

Die Nutzung der Mensa für die Mittagsverpflegung der Schulkinder wird schon kurzfristig wieder möglich sein. Die Einrichtungen in der Halle sowie im Bereich des Außengeländes werden in den nächsten Wochen zurückgebaut, so dass spätestens ab März die im Herbst letzten Jahres stillgelegten Bauarbeiten zur Hallensanierung wieder aufgenommen werden können. Ziel ist es, die sanierte Halle nach den Sommerferien wieder für den Schulsport zu nutzen. Deshalb müssen die Sanierungsarbeiten im März beginnen.

Seit Mitte Oktober 2015 wurde die Turnhalle der GS 7 für die Unterbringung von Flüchtlingen genutzt. Die in den letzten Wochen in der provisorisch hergerichteten Halle immer wieder aufgetretenen Heizungsprobleme und der nicht zur Verfügung stehende Mensabereich  für die Mittagsverpflegung der Schule haben diese Entscheidung unterstützt.

Pressemitteilung vom 21.12.2015

Erstuntersuchung Klinikum © Dr. Wolfram Gaden, Dr. Bernadett Erdmann, (von hinten) Dr. Juliane Müller mit Helfern in der Erstaufnahme (Klinikum Wolfsburg A1)Neue Flüchtlinge in Wolfsburg angekommen

Im Rahmen der Amtshilfe hatte das Land Niedersachsen die Stadt Wolfsburg im Oktober darum gebeten, zusätzliche Flüchtlinge vorübergehend aufzunehmen und unterzubringen. Die Amtshilfe war bis zum 31.12.2015 begrenzt. Mit Schreiben vom 17. Dezember wurde der Stadt nun mitgeteilt, dass die Amtshilfe mindestens bis zum 15.02.2016 verlängert wird.

Seit dem 16. Oktober ist Wolfsburg Erstaufnahmestelle für  500 Flüchtlinge. Die Menschen werden hier in der Stadt, da aktuell keine Wohnungen und Heime mehr zur Verfügung stehen, in Sporthallen untergebracht. Als Notunterkünfte genutzt werden bislang die Sporthallen der BBS 2 und der Grundschule Alt Wolfsburg, die Sporthalle in der Beuthener Straße, die Ballsporthalle in Mörse und ab Januar 2016 die Sporthalle in Barnstorf.

Aktuell hat das Land im Rahmen der Amtshilfe der Stadt Wolfsburg am Sonntag, 20.12. weitere 97 Flüchtlinge zugewiesen, da durch die Fluktuation in den Notunterkünften die tatsächliche Ist-Belegung unter der im Amtshilfeersuchen festgelegten Soll-Belegung von 500 Personen lag.

Nach erfolgter Erstregistrierung und Erstuntersuchung im Klinikum Wolfsburg (Station A 1) wurden die Menschen dann in den Hallen (BBS 2, GS 7 und Mörse) untergebracht.

Pressemitteilung 17.12.2015

Flüchtlinge der Unterkunft Dieselstraße 36 können sich Bücher ausleihen

Flüchtlinge in der Dieselstraße 36 können sich nun mehrsprachige Literatur ausleihen. In der Unterkunft gibt es seit heute einen offenen Bücherschrank. Zusammen mit Mitarbeitern der Einrichtung, des Integrationsreferates und der Stadtbibliothek haben Flüchtlinge rund 50 Bücher laminiert und dann zur Ausleihe vorbereitet.

Die Flüchtlinge können nun Bücher unter anderem in Arabisch, Englisch und Farsi ausleihen -   darunter Wörterbücher, Bildwörterbücher zum Deutschlernen, deutsche Klassiker, wie „Die Blechtrommel“, englische Klassiker oder Krimis. Die Aktion „Offener Bücherschrank“ soll im kommenden Jahr auf weitere Flüchtlingseinrichtungen ausgeweitet werden.

Pressemitteilung 17.12.2015

Benötigt werden noch Fahrradhelme

Die Stadt Wolfsburg hat 25 Fahrräder an die Flüchtlingsunterkunft in der Dieselstraße 36 übergeben.

Mitarbeiter der Bürgerdienste hatten die Idee, Fahrräder zu spenden, da in diesem Jahr besonders viele im Fundbüro abgegeben wurden bei denen keine Besitzansprüche angemeldet worden und die gesetzliche Aufbewahrungsfrist von 6 Monaten abgelaufen war.

Für die Aufarbeitung der Fundräder konnte die Firma Zweirad-Wichmann gewonnen werden. Die Räder wurden in der Firmenwerkstatt wieder verkehrssicher gemacht. Bereits im Vorfeld hat die Verkehrswacht Wolfsburg e.V eine Schulung der Flüchtlinge organisiert und durchgeführt.

Michael Sothmann: „Im Namen der Stadt bedanke ich mich bei allen Mitwirkenden für die schnelle, unkomplizierte und kostenlose Hilfe. Nur so ist diese Fahrradspende möglich geworden.“

Die Stadt Wolfsburg stellt ebenfalls 25 Schlösser zur Sicherung der Fahrräder zur Verfügung. Benötigt werden allerdings noch Fahrradhelme. Helmspenden aus der Bevölkerung können direkt bei der Heimleitung in der Dieselstraße 36 abgeben werden.

Pressemitteilung vom 16.12.2015

Stadt mietet Räumlichkeiten im Seniorenzentrum St. Elisabeth an

Die Stadt wird zum 1. Januar 2016 Räumlichkeiten im Seniorenzentrum St. Elisabeth anmieten. Diesen Beschluss fasste der Rat der Stadt am Mittwochabend in nichtöffentlicher Sitzung.

Die Räume werden temporär für die Unterbringung von Flüchtlingen genutzt. Die Immobilie bringt aufgrund der vorherigen Nutzung bereits wichtige Elemente einer Wohnnutzung mit und bietet Platz für 20 Personen. In den 8 Doppel- und 4 Einzelzimmern werden hier im nächsten Jahr Ehepaare und Mütter mit Kindern einziehen.

Pressemitteilung vom 10.12.2015

Standortsuche für große Sammelunterkünfte erforderlich

Der Zustrom von Flüchtlingen nach Deutschland hält nach wie vor an. Nach aktueller Mitteilung des Niedersächsischen Innenministeriums werden der Stadt Wolfsburg bis Ende März nächsten Jahres weitere 1075 Flüchtlinge zugewiesen. Das bedeutet, dass pro Woche im Durchschnitt 77 Flüchtlinge in Wolfsburg eintreffen und untergebracht werden müssen. Bislang lag die Quote durchschnittlich bei 65 pro Woche.

Oberbürgermeister Klaus Mohrs: „Diese Entwicklung der steigenden Zuweisungszahlen macht es erforderlich, dass wir bei der Art der Unterbringung in größeren Dimensionen denken müssen. Mit kleineren Einheiten werden wir den Zustrom nicht bewältigen können.“ Zudem sei es kaum möglich, für viele kleinere Unterkünfte eine ausreichende Anzahl an Betreibern zu finden, so der Oberbürgermeister.

Die Stadt sucht aktuell nach geeigneten Standorten für die Unterbringung von Flüchtlingen in Messehallen, Containerdörfern o.ä., die geeignet sind für eine schnelle Umsetzung dieser Großstandorte. Mit Schnellbaulösungen in Hallenbauweise ist es möglich in verhältnismäßig kurzer Zeit diese dringend benötigten Unterbringungsmöglichkeiten für eine große Zahl von Menschen in witterungsfester Form zu schaffen. Als erste Standorte wurden das Gewerbegebiet Heinenkamp I und Kästorf Kohlgarten ausgewählt. Die Vorlage wird dem Rat der Stadt in seiner Sitzung am 16. Dezember zur Beschlussfassung vorliegen. Mittelfristig plant die Stadt zudem, Unterkünfte in nachhaltiger Bauweise zu errichten, beispielsweise im Rahmen von sozialem Wohnungsbau.

Auf Ersuchen des Landes auf Amtshilfe ist Wolfsburg auch seit Oktober Erstaufnahmestelle für 500 Flüchtlinge. Diese Menschen werden hier in der Stadt bis zur offiziellen Registrierung durch die Landesaufnahmebehörde in Notunterkünften (Sporthallen) untergebracht. Zweidrittel der Flüchtlinge sind inzwischen registriert und warten auf ihre Zuweisung in niedersächsische Städte.

Erstmals bekommt Wolfsburg in dieser Woche aus der „eigenen“ Erstaufnahme 50 Flüchtlinge zugewiesen. Die Menschen werden nun aus den beiden Notunterkünften der Turnhallen BBS II und GS7 in die Flüchtlingsunterkunft Dieselstraße 50 umziehen.

Pressemitteilung 02.12.2015

Vorlage zu den Standorten wird dem Rat am 16. Dezember vorgelegt

Die Stadt Wolfsburg beabsichtigt für die Unterbringung von Flüchtlingen zwei Sammelunterkünfte für jeweils bis zu 400 Menschen in Schnellbauweise zu errichten. Als Standorte wurden das Gewerbegebiet Heinenkamp I und Kästorf Kohlgarten ausgewählt. Die Vorlage wird dem Rat der Stadt in seiner Sitzung am 16. Dezember zur Beschlussfassung vorliegen.
 
Mit diesen Schnellbaulösungen in Hallenbauweise ist es möglich in verhältnismäßig kurzer Zeit Unterbringungsmöglichkeiten für eine große Zahl von Menschen in witterungsfester Form zu schaffen. Die Gesamtkosten für beide Hallen belaufen sich in der Kaufvariante auf rund sechs Millionen Euro.
 
Der Zustrom von Flüchtlingen nach Deutschland ist nach wie vor sehr stark. Beginnend ab November 2015 hat das Land Niedersachsen die Zuweisung von Asylsuchenden auf die Gemeinden intensiviert. Aktuell plant das Land Niedersachsen wöchentlich mindestens 3.500 Flüchtlinge auf die Kommunen zu verteilen. Für Wolfsburg ergibt sich so eine regelmäßige Zuweisung von etwa 65 Menschen pro Woche. Diese Zuteilungsquote gilt bis auf Weiteres.

Pressemitteilung 26.11.2015

Bürger und Institutionen können unter dem Stichwort Flüchtlingshilfe spenden

Bürger und Institutionen, die angesichts der aktuellen Flüchtlingssituation mit Geldspenden helfen wollen, können das jetzt auch über die Bürgerstiftung Wolfsburg machen. Unter dem Stichwort „Flüchtlingshilfe“ kann ab sofort auf folgendes Konto der Bürgerstiftung gespendet werden:

Bürgerstiftung Wolfsburg, Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg; IBAN: DE 47 269 513 11  0011 0769 32 ; BIC: DE 21 GFW oder Konto-Nr: 011076932, BLZ: 269 513 11.

Eine Zuwendungsbestätigung stellt die Bürgerstiftung gerne aus, dazu bitte die Anschrift bei der Überweisung angeben. Bis 200 € ist dem Finanzamt der Überweisungsbeleg und der Kontoauszug als Nachweis ausreichend. Für Rückfragen steht die Bürgerstiftung Wolfsburg telefonisch unter 05361 28-2204 oder per E-Mail unter buergerstiftung@stadt.wolfsburg.de gerne zur Verfügung.

Pressemitteilung 19.11.2015

Malteser ziehen von der Dieselstraße in freie Räume auf der Ebene A1

Die Stadt nutzt ab sofort für die Erstregistrierung und Erstuntersuchung von Flüchtlingen freigewordene  Räume im Klinikum Wolfsburg. Die Ebene A1, mit insgesamt 20 Räumen (inkl. Toiletten und Technikräumen), bietet ausreichend Platz für Untersuchungs-, Behandlungs- und Warteräume.

Bislang (seit 16. Oktober) fand  die Erstregistrierung und Erstuntersuchung von Flüchtlingen im Rahmen des Amtshilfeersuchens des Landes in der Dieselstraße statt. Der Hilfsorganisation der Malteser standen hierfür ein Containerfahrzeug und ein beheizbares Aufenthaltszelt zur Verfügung. Geeignetere Räumlichkeiten bietet nun das Wolfsburger Klinikum und ermöglicht der Stadt mit dieser Nutzungsüberlassung, neben den bislang schon stattfindenden Röntgenuntersuchungen der neuankommenden Flüchtlinge, weitere Hilfestellung.

Bis zum 31.03.2016 können die Räumlichkeiten genutzt werden, dann hat das Klinikum wieder Eigenbedarf. Ab April 2016 müssen dann auf der Ebene A1 verschiedene Funktionsbereiche untergebracht werden, deren Verlagerung wegen des Neubaus der Kinderklinik erforderlich sind. Bisher nutzte das Ambulante Reha-Centrum die Ebene A1, bevor es Mitte Oktober seine neuen Räumlichkeiten im Gesundheitszentrum beziehen konnte.

Pressemitteilung 12.11.2015

Keine konkreten Prognosen für 2016 möglich

Im Rahmen der Amtshilfe hatte das Land Niedersachsen die Stadt Wolfsburg im Oktober darum gebeten, zusätzliche Flüchtlinge vorübergehend aufzunehmen und unterzubringen.  Mit Schreiben vom 10. November wurde der Stadt nun mitgeteilt, dass die Amtshilfe mindestens bis zum 31.12.2015 verlängert wird.

Seit dem 16. Oktober ist Wolfsburg Erstaufnahmestelle für  500 Flüchtlinge. Die Menschen werden hier in der Stadt, da aktuell keine Wohnungen und Heime mehr zur Verfügung stehen, in Sporthallen untergebracht. Als Notunterkünfte genutzt werden bislang die Sporthallen der BBS 2 und der Grundschule Alt Wolfsburg, die Sporthalle in der Beuthener Straße sowie die Ballsporthalle in Mörse. Im Falle weiterer Erstzuweisungen wird als nächstes die Sporthalle in Barnstorf belegt, ob weitere Standorte notwendig sind, ist derzeit in der Prüfung.

Für 2016 kann das Land noch keine verbindlichen Aussagen treffen, ob und wann weitere Amtshilfeersuchen erforderlich sein werden.

Pressemitteilung 03.11.2015

Im Falle weiterer Erstzuweisungen werden als nächstes Sporthallen in Barnstorf und Fallersleben belegt

Die Stadt Wolfsburg hat am Dienstagabend, 3. November, Vertreter aller Wolfsburger Sportvereine eingeladen, um sie über die vorübergehende Belegung von Sporthallen durch Flüchtlinge zu informieren. Weil die Stadt Wolfsburg seit drei Wochen im Rahmen der Amtshilfe für das Land Niedersachsen auch die Erstaufnahme von Flüchtlingen übernimmt, ist sie aufgefordert, laufend kurzfristig Notunterkünfte einzurichten. Da keine Wohnungen und Heime mehr zur Verfügung stehen, bleibt nur die Möglichkeit, Sporthallen zu belegen. Falls in den kommenden Tagen und Wochen weiterhin genauso viele Flüchtlinge wie zuletzt Wolfsburg zugewiesen werden, werden als nächstes die Sporthalle in Barnstorf und eine der beiden Ballsporthallen in Fallersleben als Notunterkünfte eingerichtet.

Oberbürgermeister Klaus Mohrs bittet die Sportler um Verständnis, dass hierdurch Einschränkungen im Trainings- und Spielbetrieb für sie entstehen. Die Stadt Wolfsburg ist um eine faire Verteilung auf verschiedene Stadt- und Ortsteile bemüht. Die Sportverwaltung unterstützt die Sportvereine darüber hinaus alternative Trainingsorte zu finden. Bisher sind Sporthallen in der Grundschule 7 (GS 7) in Alt-Wolfsburg und an der Berufsbildenden Schule 2 (BBS 2) in der Stadtmitte durch Flüchtlinge belegt. Kürzlich wurden außerdem die Halle in der Beuthener Straße in Mitte-West und die Ballsporthalle Mörse bezogen. Diese werden zunächst bis zur zulässigen Anzahl von Personen nachbelegt, bevor neue Unterkünfte bezogen werden. Wie lange die Sportstätten als Notunterkünfte genutzt werden müssen, kann die Stadt Wolfsburg nicht voraussagen. Es ist jedoch damit zu rechnen, dass weiterhin Tausende Flüchtlinge aus Kriegsgebieten fliehen und in Deutschland, Niedersachsen und somit auch in Wolfsburg Zuflucht suchen werden.
Pressemitteilung 29.10.2015

Gemeinsame Hilfe für unbegleitete minderjähriger Flüchtlinge in Wolfsburg

Stadt und freie Träger der Jugendhilfe informieren über neues Gesetz ab 1. November

Kinder und Jugendliche, die aus ihren Herkunftsländern allein nach Deutschland kommen, gehören zu den schutzbedürftigsten Personengruppen unter den Flüchtenden. Diese unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge stellen circa fünf bis zehn Prozent der Flüchtlingskinder. Ende 2014 wurden nach Angaben des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bundesweit rund 18.000 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge von der Kinder- und Jugendhilfe betreut - angesichts der Prognosen zu internationalen Entwicklungen und Fluchtbewegungen muss künftig von weiteren Steigerungen ausgegangen werden.

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge haben nach dem Übereinkommen über die Rechte des Kindes der Vereinten Nationen ein Recht darauf, dem Kindeswohl entsprechend untergebracht, versorgt und betreut zu werden. Das Land Niedersachsen und die Kommunen stellen sicher, dass die nach Niedersachsen kommenden unbegleiteten Kinder und Jugendlichen eine ihren besonderen Schutzbedürfnissen und Bedarfslagen entsprechende Aufnahme finden. 

Bisher hat die Stadt Wolfsburg im Rahmen der Zuständigkeit unbegleitete Minderjährige in Obhut genommen, die von sich aus nach Wolfsburg gekommen sind, allein oder mit anderen Flüchtlingen. Bis Oktober 2015 befanden sich insgesamt 20 junge Menschen im Alter von 16 bis 18 Jahren in der Obhut des Jugendamtes und sozialpädagogischer Einrichtungen.

Neues Gesetz ab 1. November: Was ändert sich?

Nach derzeitiger Rechtslage ist das Jugendamt am Ort der Feststellung der Einreise verpflichtet, die unbegleiteten Flüchtlinge in Obhut zu nehmen. Da deutschlandweit einige Kommunen, insbesondere Großstädte an Einreiseknotenpunkten wie Hamburg und Berlin massiv überlastet sind und die Erfüllung von Qualitätskriterien der

Kinder- und Jugendhilfe häufig nicht mehr ausreichend sicherstellen können, tritt ab kommenden Sonntag, 1. November, ein neues Gesetz in Kraft, mit dem die Unterbringung, Versorgung und Betreuung Minderjähriger, die ohne ihre Eltern aus ihren Heimatländern geflüchtet sind oder auf der Flucht von ihren Eltern getrennt worden sind, verbessert werden soll.

Zeitgleich gilt auch eine Verwaltungsvereinbarung der Niedersächsischen Landesregierung, die das Sozialministerium in Abstimmung mit den kommunalen Spitzenverbänden erarbeitet hat. Diese Vereinbarung regelt die Verteilung der unbegleiteten Minderjährigen Flüchtlinge auf die Kommunen und deren Jugendämter. Hierbei gilt die Quote des sogenannten Königsteiner Schlüssels, der die Verteilung nach Einwohnerzahl und Steueraufkommen der Kommunen festlegt.

Nach dieser Zuweisungsquote erwartet die Stadt Wolfsburg für die Monate November und Dezember fast 50 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Die Quote für 2016 ist noch nicht bekannt, das Land Niedersachsen rechnet mit insgesamt rund 3000 zu betreuenden Fällen. Das Bundesverwaltungsamt weist Niedersachsen unbegleitete minderjährige Flüchtlinge zur Aufnahme zu. Das Landesjugendamt muss dann die Kinder und Jugendlichen innerhalb von zwei Werktagen einem Jugendamt in Niedersachsen zuweisen.

Wie setzt die Stadt Wolfsburg das neue Gesetz um?

Unter Federführung der Stadt Wolfsburg arbeiten in enger Kooperation das Diakonische Werk Wolfsburg, das Christliche Jugenddorfwerk CJD und „Kompetenz für Menschen“ als freie Träger der Jugendhilfe an Unterbringungs- und Betreuungsmöglichkeiten für diese Jugendlichen. So stehen in diesem Jahr 24 Plätze im CJD am Walter-Flex-Weg zur Verfügung, sowie weitere 12 Plätze auf dem Gelände des Diakonischen Werkes. Dieses Angebot wird ergänzt durch betreute Wohnangebote im Stadtgebiet Wolfsburg mit Unterstützung von „Kompetenz für Menschen“.

Zusätzlich plant die Stadt Wolfsburg im ersten Stock des Jugendhauses Ass in Vorsfelde in Trägerschaft des Diakonischen Werkes eine Inobhutnahme-Gruppe einzurichten. Das wird in enger Abstimmung mit dem Landesjugendamt umgesetzt. Die Arbeit des Jugendtreffs bleibt davon unberührt, es werden sich sicher viele Möglichkeiten der Begegnung und gemeinsamen Freizeitgestaltung ergeben.

Die sozialpädagogischen Jugendeinrichtungen werden 24 Stunden an sieben Tagen in der Woche von Fachpersonal begleitet und betreut. Die jungen Menschen erhalten durch das Jugendamt einen Amtsvormund, um die rechtliche Vertretung sicherzustellen. Hierbei geht es sowohl um die Gesundheitsfürsorge, die schulische oder berufliche Bildung, die Unterstützung bei etwaiger Familienzusammenführung und der Unterstützung bei allen Schritten im Asylverfahren. Angesichts der zu erwartenden Zahlen in 2016 werden voraussichtlich weitere sozialpädagogische Jugendeinrichtungen und Wohngruppen im Stadtgebiet eingerichtet werden.

Es besteht aber auch die Möglichkeit diese Jugendlichen in geeignete Pflegefamilien zu vermitteln, dazu können sich Interessierte telefonisch an Dörthe Seidenthal-Klemt (05363) 81303623 wenden und eine erste Beratung und Informationen erhalten. Für die Übernahme von ehrenamtlichen Vormundschaften erarbeitet das Jugendamt derzeit ein Melde- und Auswahlverfahren.

Pressemitteilung 26.10.2015

Sporthalle Beuthener Straße und Ballsporthalle Mörse werden Notunterkünfte

Land meldet weitere Flüchtlingszuweisungen für Wolfsburg

Im Rahmen der Amtshilfe hat das Land am Samstagabend der Stadt erneut weitere Flüchtlinge zugewiesen. 100 Personen werden am Freitag, 30. Oktober in Wolfsburg eintreffen und müssen vorübergehend aufgenommen und untergebracht werden. Als Notunterkunft ist die Sporthalle in der Beuthener Straße (Mitte-West) vorbereitet. Die Malteser übernehmen die Betreuung vor Ort.

Da auch weiterhin mit Zuweisungen des Landes gerechnet werden muss, plant die Stadt externe Mobilbauten zu übernehmen und auf der Freifläche vor der Beuthener Sporthalle aufzustellen. Hiermit würden am Standort weitere Kapazitäten für ca. 100 Flüchtlinge geschaffen werden können.

Weiterhin bereitet die Stadt die Ballsporthalle Mörse, Herzbergweg 10, als Notunterkunft vor. Die Sportverwaltung versucht, den Nutzern Ausweichmöglichkeiten in andere Wolfsburger Hallen anzubieten, um den Punktspiel- und Wettkampfbetrieb aufrecht zu erhalten. Einschränkungen wird es im Trainingsbereich und bei nicht Vereinsnutzern geben.

In der nächsten Woche, am Dienstag, 3. November um 18 Uhr, lädt die Stadt alle Sportvereine zu einer Infoveranstaltung „Notunterkünfte für Flüchtlinge in Sporthallen“ ins Rathaus (Ratssitzungssaal) ein. Neben Oberbürgermeister Klaus Mohrs werden auch Vertreter aus dem Sportausschuss und dem Stadtsportbund anwesend sein.

Pressemitteilung 15.10.2015

Stadt bereitet sich auf Unterbringung in Notunterkünften vor

Derzeit kommen täglich mehr als tausend neue Flüchtlinge nach Niedersachsen. Im Rahmen der Amtshilfe hat das Land die Stadt Wolfsburg gestern (Mittwoch) darum gebeten, zusätzliche Flüchtlinge vorübergehend aufzunehmen und unterzubringen. Das bedeutet, dass Wolfsburg allein bis Donnerstag nächster Woche weitere 300 Flüchtlinge aufnehmen muss. Nach jetzigem Stand treffen morgen (Freitag) 100, am Montag 100 und am Donnerstag weitere 100 Flüchtlinge in Wolfsburg ein. Neue Zuweisungen werden folgen.

Oberbürgermeister Klaus Mohrs: "Trotz aller damit verbundenen Schwierigkeiten steht für mich außer Frage, dass die Flüchtlinge menschenwürdig untergebracht, willkommen geheißen und in das Wolfsburger Stadtleben einbezogen werden müssen. Dies gehört zu dem Selbstverständnis der Stadt. Wolfsburg war immer weltoffen und multikulturell. Bereits nach dem 2. Weltkrieg hat Wolfsburg eine riesige Integrationsleistung erbracht. Das werden wir als Wolfsburger gerade jetzt einmal mehr beweisen!“

Erster Stadtrat Werner Borcherding: "Bislang haben wir uns bemüht, Flüchtlinge möglichst in Wohnungen und den bestehenden Sammelunterkünften unterzubringen. Bei der großen Anzahl, die Wolfsburg innerhalb kurzer Zeit erreicht haben und erreichen werden, gelingt dies nun nicht mehr. Vor dem Hintergrund der dramatisch steigenden Flüchtlingszahlen hat die Stadt entschieden als vorübergehende Notlösung nun auch Sporthallen als Sammelunterkünfte zu nutzen."
Aktuell werden folgende Notunterkünfte für die Unterbringung der Flüchtlinge vorbereitet:
  • Turnhalle Berufsbildenden Schulen (BBS II) in der Dieselstraße - Belegung mit bis zu 200 Personen
  • Leerstehende Turnhalle der Grundschule Alt Wolfsburg (GS 7) - Belegung mit bis zu 100 Personen

Die Registrierung, Verpflegung und gesundheitliche Erstversorgung der Flüchtlinge in den Notunterkünften ist sichergestellt und wird von der Stadt in enger Zusammenarbeit mit den Hilfsorganisationen und den Freiwilligen Feuerwehren durchgeführt, das Klinikum Wolfsburg steht für weitere Unterstützung zur Verfügung. Über weitere kurzfristige Unterbringungsmöglichkeiten (auch in weiteren Turnhallen) wird zurzeit beraten. Entscheidungen werden kurzfristig getroffen.

Daten und Fakten (Stand 15.10.2015)

Zuweisungsquote 2015 bis 31.01.2016: 1.381 Personen

tatsächlich in 2015 bis 15.10. zugewiesen: 798 Personen

Aktuelle Unterbringung (Stand 15.10.2015):
  • Stadtmitte, Lerchenweg: 90 Personen
  • Stadtmitte, Dieselstraße 36: 70 Personen
  • Stadtmitte, Poststraße: 40 Plätze
  • Mitte-West, Stemmelteich: 40 Personen
  • Westhagen, Suhler Straße: 133 Personen
  • Fallersleben, Hafenstraße: 150 Personen
  • Fallersleben, Nordring: 60 Personen
  • Vorsfelde, Heinrichswinke: 97 Personen       
Anmerkungen: Unterbringungen in Wohnungen sind hier nicht aufgeführt!      

Pressekontakt: Stadt Wolfsburg, Leiter Kommunikation, Dennis Weilmann, Telefon 0151/14759605

Presseinfo Kinderhaus © Erster Stadtrat Werner Borcherding (Mitte) übergibt die Spende an das Kinderhaus Westhagen vertreten durch Leiter Andreas Heinecke (6.v.links) und Schülerinnen und Schüler der Regenbogenschule mit ihrem stellvertretenden Leiter Rainer Prieß (7.v.links) Pressemitteilung 18.09.2015

Tausende Legosteine für das Kinderhaus Westhagen

Erster Stadtrat Werner Borcherding übergibt Spende im Rahmen der Aktion „Zusammenspiel – Bündnisse für junge Flüchtlinge“

Um das Miteinander von Flüchtlingskindern und einheimischen Kindern zu stärken, hat das Bundesfamilienministerium Initiativen, Organisationen, Vereine und Kommunen in ganz Deutschland dazu aufgerufen, sich in der Woche des Bürgerschaftlichen Engagements vom 11. bis 20. September an der „Aktion Zusammenspiel – Bündnisse für junge Flüchtlinge“ zu beteiligen. Im Mittelpunkt der deutschlandweiten „Aktion Zusammenspiel“ steht die Begegnung zwischen Flüchtlingskindern und einheimischen Kindern. Auch Wolfsburg beteiligt sich an der Aktion. Der Erste Stadtrat Werner Borcherding hat heute eine Spende von tausenden Legosteinen an das Kinderhaus in Westhagen übergeben.

„Wir begrüßen die ,Aktion Zusammenspiel` außerordentlich und freuen uns, dass durch die Spende von Lego das Miteinander unter den Kindern und Jugendlichen im Kinderhaus Westhagen gefördert wird“, erklärt der Erste Stadtrat Werner Borcherding. „Da es hier im Kinderhaus bereits zum Alltag gehört, dass Flüchtlingskinder und einheimische Kinder zusammen kommen, unterstützt das neue Spielzeug schneller zu einander zu finden. Zudem können so mögliche Sprach und Berührungsängste spielerisch abgebaut werden“, so Borcherding weiter.

Zusammen mit der Stadt Wolfsburg haben dem Bundesfamilienministerium über 200 Partnerinnen und Partner aus Kommunen und von bürgerschaftlichen Engagement-Initiativen überall in ganz Deutschland zugesagt, eine „Kinder-Begegnung“ unter dem Motto „Aktion Zusammenspiel“ auf die Beine zu stellen. Mehr Informationen zur Aktion unter www.bmfsfj.de/willkommen-bei-freunden.

Pressemitteilung 15.09.2015

Gelingende Integration von Flüchtlingen in Wolfsburg

Beratungen über gesamtstädtische Strategie zur Bildung und Begleitung von Flüchtlingen beginnen

In Wolfsburg leben aktuell rund 1200 Flüchtlinge – darunter auch viele Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Damit sie sich erfolgreich integrieren können, sind gute Bildungsangebote von entscheidender Bedeutung. Diese Angebote der Wolfsburger Bildungslandschaft sind ausführlich in einem Entwurf zu einer gesamtstädtischen Strategie zur Bildung und Begleitung von Flüchtlingen bis 27 Jahren dargestellt, der ab dieser Woche den politischen Gremien als Vorschlag zur Beratung vorgelegt wird, abschließend dem Rat der Stadt auf seiner Sitzung am 7. Oktober.

„Unser Bildungssystem muss allen Kindern und Jugendlichen eine erfolgreiche Bildungsbiografie ermöglichen - das ist eine Frage der Chancengerechtigkeit“, erklärt Iris Bothe, Stadträtin für Jugend, Bildung und Integration. „Gerade für Kinder und Jugendliche, die mit ihren Eltern oder alleine zu uns geflüchtet sind, leistet Bildung einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung ihres Alltags“, so Bothe weiter.

Der Entwurf zum Strategiekonzept orientiert sich an der Bildungsbiografie. Auf insgesamt 34 Seiten werden fast 40 verschiedene Maßnahmen und Programme in fünf Handlungsfeldern vorgestellt: beginnend mit Kleinkindern bis zwei Jahren, über Angebote für Kinder im Alter zwischen zwei und sechs Jahren sowie zwischen sechs und zehn Jahren bis hin zu Programmen für Jugendliche und junge Erwachsene in den Altersgruppen 11 bis 20 und 16 bis 27 Jahren. Eine Reihe dieser Maßnahmen gibt es bereits, andere sind neu.

Ziel ist es, für jedes Kind und jeden Jugendlichen seinem Alter entsprechend geeignete Unterstützungsmöglichkeiten anbieten zu können: zum Beispiel den verstärkten Einsatz von Fachkräften „Frühe Hilfen“ in der Gesundheitsbetreuung und Stadtteilmüttern als Dolmetscherinnen für Eltern mit Kinder bis zwei Jahren, über das Förderkonzept zur Sprachbildung und –förderung in Kindertagesstätten für Kinder zwischen zwei und sechs Jahren oder mit Hilfe von zahlreichen Programmen zur Sprachförderung für Jugendliche und junge Erwachsene. Darüber hinaus werden unter anderem auch Angebote zur Berufsqualifikation und zum Einstieg in ein Studium aufgelistet.

Pressemitteilung 10.09.2015

Flüchtlinge in Wolfsburg

Aktuelle Informationen und Hinweise im Internet

Zurzeit leben ca. 1.200 Asylbewerber in Wolfsburg. Diese aktuelle, erhöhte Quote bedeutet, dass im restlichen Jahr 2015 weitere 600 Asylbewerber in unserer Stadt aufgenommen werden müssen. Somit erhöht sich die Zahl bis Ende des Jahres auf ca. 1.800 Asylbewerber. Woher kommen diese Menschen? Wo werden sie in Wolfsburg wohnen? Wo können sich Flüchtlinge beraten lassen? Wie kann ich als WolfsburgerIn helfen? Auf diese und viele andere Fragen wird die Stadt ab sofort im Internet Antworten geben.

Erster Stadtrat Werner Borcherding: „Auf diesen Seiten wollen wir allen Wolfsburgerinnen und Wolfsburgern sowie den hier untergebrachten Flüchtlingen die Möglichkeit geben, sich schnell und unkompliziert über die Flüchtlingssituation in Wolfsburg zu informieren oder Anlaufstellen zu finden, bei denen man Hilfe und Unterstützung anbieten kann bzw. erhält.

Stadträtin Iris Bothe: „Es hat sich gezeigt, dass ein enormer Bedarf an Information zur Wolfsburger Flüchtlingssituation besteht und es gleichzeitig eine große Bereitschaft bei den Bürgerinnen und Bürgern gibt, sich für die Asylsuchenden zu engagieren. Um beidem nachzukommen, haben wir hier, eine für alle zugängliche Informationsmöglichkeit eingerichtet, die stetig aktualisiert wird.“

Auf der Seite www.wolfsburg.de/fluechtlinge gibt es vielfältige Informationen und Erklärungen zu den am häufigsten gestellten Fragen von Bürgerinnen und Bürgern wie z. B. wie viele Flüchtlinge in Wolfsburg leben, wo Unterkünfte eingerichtet wurden. Außerdem wird aufgezeigt, wo sie helfen können. Es gibt Hinweise zur Schulanmeldung der Flüchtlingskinder, zum ärztlichen Notdienst, Sportvereinen oder den Beratungsstellen für Flüchtlinge. Darüber hinaus finden sich Angaben, wohin Spenden gegeben werden können oder wo man sich ehrenamtlich engagieren kann, sei es als Sprachvermittler, als Pate oder als Deutschlehrer.

Die Seiten im Internet werden stetig aktualisiert. Hinweise aus der Bevölkerung: wie Verbesserungsvorschläge oder Ergänzungen werden gerne aufgenommen.
Pressemitteilung 11.08.2015

Vorfall in der Flüchtlingsunterkunft Hafenstraße in Fallersleben

Auslöser war offenbar Streit um zu laute Musik

Zu einer Auseinandersetzung mit mehreren Verletzen ist es gestern Abend in der  Flüchtlingsunterkunft in der Hafenstraße in Fallersleben gekommen. Nach ersten Erkenntnissen beschwerten sich Bewohner der Unterkunft über zu laute Musik aus einem Zimmer im 1. Obergeschoss. Die gerufenen Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes forderten die Bewohner des Zimmers auf, die Musik leiser zu stellen.

Nach ersten Aussagen wurde der Aufforderung nicht gefolgt und die Situation spitzte sich sehr schnell zu. Die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes gaben an, dass sie im weiteren Verlauf von mehreren Bewohnern der Flüchtlingsunterkunft bedroht und angegriffen worden seien. Sie hätten sich dann, innerhalb und außerhalb des Gebäudes, mit dem Einsatz eines Reizstoffsprühgerätes gewehrt und sich zurückgezogen. Anschließend alarmierten sie die Polizei.

Wolfsburgs Erster Stadtrat Werner Borcherding: „Wir lehnen Gewalt von jeder Seite ab und erwarten von dem Sicherheitsdienst, dass er deeskalierend handelt und bei Bedarf die Polizei hinzuzieht. Wir arbeiten deshalb bereits heute mit dem beauftragten Sicherheitsdienst das gestrige Geschehen auf und prüfen, welche zusätzlichen Handlungsanweisungen notwendig sind, um für jede Situation angemessene Reaktionen im Sinne eines friedlichen Miteinanders in den Wohnheimen sicherstellen zu können. Die weiteren Ermittlungen der Polizei bleiben abzuwarten.“

Sieben leicht verletzte Bewohner der Unterkunft sind im Klinikum behandelt worden.

Pressemitteilung 30.07.2015

Weiterhin steigende Flüchtlingszahlen

Stadt wendet sich an private Vermieter

Die Unterbringung von Asylbewerbern ist aktuell eine der großen Herausforderungen für Städte und Kommunen in Deutschland. Auch Wolfsburg ist durch den anhaltend steigenden Zustrom weiterhin stark gefordert.

Vor diesem Hintergrund hat der Rat der Stadt bereits in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause beschlossen zusätzlichen Plätzen in Sammelunterkünften zu schaffen. In den folgenden Jahren bis 2017 werden, beginnend mit der Unterkunft im Heinrichswinkel, ca. 1.200 neue Unterkunftsplätze an mehreren Standorten verteilt über das Stadtgebiet in Reislingen, Vorsfelde, Fallersleben, Laagberg, Stadtmitte, Nordstadt, Detmerode und Westhagen entstehen.

Oberbürgermeister Klaus Mohrs: „Wir haben immer betont, dass die Unterbringung in Sammelunterkünften nicht unser vordringlichstes Ziel ist. Besser wäre die zügige Unterbringung auch auf dem Wohnungsmarkt um die Flüchtlinge bestmöglich zu integrieren. Wir in Wolfsburg wollen die in unserer Stadt etablierte Willkommenskultur auch in Zukunft leben.“

So arbeitet die Stadt im Verbund mit den Wohnungsbaugesellschaften und unter Beobachtung des privaten Wohnungsmarktes mit Hochdruck an der Ausweitung der dezentralen Unterbringung von Asylbewerbern. Vor dem Hintergrund des knappen Wohnungsangebotes in Wolfsburg kommen die großen Wohnungsbaugesellschaften allerdings sehr schnell an Ihre Grenzen.

„Unsere Hoffnungen liegen jetzt auf dem privaten Wohnungsmarkt. Gegen den Zustrom der Menschen können wir nicht mit unendlich viele Sammelunterkünften anbauen.“ führt Erster Stadtrat Werner Borcherding aus.

In den städtischen Sammelunterkünften leben auch immer mehr Menschen, deren Asylverfahren positiv abgeschlossen ist und die nun über ein gesichertes Aufenthaltsrecht verfügen und daher auch eine Wohnung benötigen. Wegen des Wohnungsmangels können diese Menschen oft nicht aus den Flüchtlingsheimen ausziehen.

„Die Sammelunterkünfte sind vorrangig für Menschen gedacht, deren Asylverfahren noch nicht abgeschlossen ist. Dass hier immer mehr anerkannte Flüchtlinge verbleiben ist sehr schade. Wir wollen das, so gut es geht ändern.“ betont Oberbürgermeister Mohrs.

Die Verwaltung appelliert an private Wohnungseigentümer, leerstehende Objekte, Wohnungen oder Zimmer der Verwaltung anzubieten. Es werden Mietverträge zu den ortsüblichen Konditionen geschlossen. Für weitere Informationen steht als Ansprechpartner der Geschäftsbereich Soziales und Gesundheit (Tel.: 05361/ 28 24 12) oder das Service Center unter der 115 zur Verfügung.
Pressemitteilung 24.02.2015

Gelebte Hilfe für Flüchtlinge und Zuwanderer

Integrationsprojekt „Hand in Hand“ sucht Bürger als Sprachbegleiter

Das Projekt „Hand in Hand“ blickt auf eine lange und erfolgreiche Geschichte der Integration von Zuwandern unter anderem aus Italien zurück – jetzt soll es auch Zuwanderern und Flüchtlingen aus anderen Teilen die Welt ein schnelles und unkompliziertes Einleben in Wolfsburg ermöglichen. Mindestens 700 Flüchtlinge werden in diesem Jahr erwartet. Daneben ist ein starker Zuzug von Menschen aus EU-Ländern und anderen Teilen der Welt zu verzeichnen, die sich auf Dauer in Wolfsburg ansiedeln möchten.

Aus diesem Grund haben das Integrationsreferat der Stadt und der Geschäftsbereich Soziales und Gesundheit vereinbart, nicht nur geeignetes Informationsmaterial in mehreren Sprachen zur Verfügung zu stellen – gesucht werden auch Bürgerinnen und Bürger, die Zugewanderten bei notwendigen Terminen als Sprachmittler unterstützend zur Seite stehen.

„Wir möchten in den nächsten Wochen ein kompetentes Team zusammenstellen. Es soll aus Bürgerinnen und Bürgern bestehen, die eine oder mehrere Fremdsprachen sicher beherrschen. Da die gesuchten Personen als Sprachmittler für Menschen aus den verschiedensten Kulturkreisen eingesetzt werden, sollen gerade auch Bürgerinnen und Bürger mit ausgefallenen Sprachkenntnissen angesprochen werden“, erläutert Sylvia Cultus, Leiterin des Integrationsreferates der Stadt.

Gesucht werden Menschen, die zum Beispiel Termine bei Ärzten, Krankenkassen, Schulen oder Wohnungsbaugesellschaften individuell begleiten können, betont Ingo Schrader, Abteilungsleiter im Geschäftsbereich Soziales und Gesundheit: „Die Ehrenamtlichen sollen keine rechtsverbindliche Beratung leisten. Hierfür halten wir bei der Stadtverwaltung entsprechende Beratungsdienste vor.“

Am Dienstag, 17. März, findet ein erstes Treffen interessierter Bürgerinnen und Bürger statt. An diesem Tag wird umfänglich über das Projekt informiert. Relevante Themen, wie Daten- und Versicherungsschutz sowie Aufwandsentschädigung, können besprochen und etwaige Fragen beantwortet werden. Das Treffen wird von 16 bis 17.30 Uhr im Rathaus A in Raum A 153 (Sitzungszimmer 3) stattfinden. Weitere Informationen erhalten interessierte Bürgerinnen und Bürger im Geschäftsbereich Soziales und Gesundheit unter der Telefonnummer (05361) 28-1963.

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Fragen und Antworten zur Flüchtlingssituation in Wolfsburg

Integration ist eine Chance für Wolfsburg und Zuwanderung ein Gewinn für unsere Gesellschaft

Um Vorurteilen und Misstrauen entgegenzuwirken, wollen wir Sie nach aktuellem Stand informieren – zum Beispiel mit dieser Broschüre

Downloads und Links

Hier finden Sie unterschiedliche Broschüren, Publikationen und Flyer für den Download sowie weiterführende Links

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