Neuigkeiten

Rund um das Thema Lebenslagen

Eine Zeitung mit der Überschrift Aktuelles; Foto: Zerbor/Fotolia.com © Zerbor/Fotolia.com

Pressemitteilung vom 29.11.2016

Stadt unterstützt Ehrenamt mit dem Label „Du bist unbezahlbar“ 

Auftakt des Labels wird mit Öffentlichkeitskampagne begleitet

Label mit Schriftzug Du bist unbezahlbarDie Stadt Wolfsburg unterstützt das Ehrenamt in Wolfsburg seit vielen Jahren auf vielfältige Weise. Ein weiteres Zeichen der Unterstützung ist das Label „Du bist unbezahlbar“, welches die Stadtverwaltung mit Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Hilfsorganisationen gemeinsam entwickelt hat. Das Label wurde für die vielen Mitglieder der Wolfsburger Vereine, Verbände, Stiftungen und Organisationen erstellt, die ehrenamtlich aktiv sind. Es dient dem Zweck, die vielfältigen ehrenamtlichen Tätigkeiten in Wolfsburg aufzuzeigen und zu bündeln, um stadtweit Aufmerksamkeit und Interesse für das Thema Ehrenamt zu wecken. „Das Label „Du bist unbezahlbar“ ist ein Zeichen der Anerkennung für die Arbeit der vielen ehrenamtlich Engagierten, die sich täglich für ihre Kommune einsetzen und somit die Stadtgesellschaft in Wolfsburg mitgestalten“, erklärt Oberbürgermeister Klaus Mohrs. Die Stadt stellt das Label „Du bist unbezahlbar“ den vielen Vereinen, Verbänden, Stiftungen und Organisationen zur Nutzung zur Verfügung, damit sie das Thema Ehrenamt in die Stadtlandschaft tragen können. Um das Label in der Öffentlichkeit erstmalig zu platzieren, entwickelte die Stadtverwaltung gemeinsam mit sechs Wolfsburger Hilfsorganisationen (Freiwillige Feuerwehr Wolfsburg, Bundesanstalt Technisches Hilfswerk – Ortsverband Wolfsburg, Kreisverbindungskommando Wolfsburg, Deutsches Rotes Kreuz – Kreisverband Wolfsburg e.V., Malteser Wolfsburg, Deutsche-Lebens-Rettungs-Gesellschaft Ortsgruppe Wolfsburg e.V./Vorsfelde e.V.) eine Kampagne. „Die Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe Hilfsorganisationen war sehr konstruktiv und von Gemeinsamkeiten geprägt“, so Erster Stadtrat Werner Borcherding. „Als Stadt haben wir eine besondere Verantwortung für den Brand- und Katastrophenschutz und damit ein hohes Interesse, dass dieser Bereich auch durch das Engagement Ehrenamtlicher funktionstüchtig bleibt.“  So geht die Kampagne mit dem thematischen Fokus auf den Brand- und Katastrophenschutz und dem Label „Leben retten ist unbezahlbar“ an den Start.
Bestandteil der Kampagne ist die Platzierung von Großflächenplakaten im Stadtgebiet. „Auf den Großflächenmotiven haben wir keine Models sondern echte Mitglieder der Wolfsburger Hilfsorganisationen abgebildet. Sie haben interessante Geschichten zu erzählen, die wir über die städtische Internetseite und die sozialen Medien ebenfalls verbreiten werden“, erklärt Dennis Weilmann, Leiter des Referats Kommunikation. Die Kampagne geht am 6. Dezember an den Start. Das Wolfsburger Ehrenamtslabel „Du bist unbezahlbar“ wird den vielen ehrenamtlichen Organisationen in Wolfsburg erstmals während des Netzwerktreffens Bürgerengagement im Hallenbad – Kultur am Schachtweg am heutigen Dienstag präsentiert. 



Pressemitteilung vom 21.11.2016

Gewalt kommt nicht in die Tüte

Internationaler Gedenktag gegen Gewalt an Frauen am 25.11.2016

Seit 1981 erinnert der Gedenktag gegen Gewalt an Frauen jedes Jahr am 25. November erneut daran, dass weltweit Frauen und Mädchen Opfer von Gewalt werden: 
Sie werden in Kriegen und  Bürgerkriegen zur Demütigung des Feindes missbraucht, aus kulturellen Gründen an ihren Genitalien verstümmelt oder Opfer von sexueller oder häuslicher Gewalt. Dabei sind alle Kulturen und sozialen Schichten betroffen. 

Auch hier in Deutschland, wo Frauen und Männer vor dem Gesetz  gleiche Rechte und Pflichten haben, gibt es partnerschaftliche Gewalt gegen Frauen und Männer. Dabei sind Frauen weitaus häufiger davon betroffen, im Schnitt wird jede dritte Frau im Lauf ihres Lebens Opfer von partnerschaftlicher  Gewalt.  

Und weil es so unbegreiflich viele Mädchen und Frauen trifft, nimmt auch der „Arbeitskreis gegen häusliche Gewalt“  in Wolfsburg den Gedenktag zum Anlass, gemeinsam mit vielen anderen Organisationen weltweit, wie z.B.  Terre de Femmes, den Blick auf die weiblichen Opfer zu richten, sich für sie stark zu machen und das tägliche Unrecht anzuprangern. Dafür wehen zum einen seit dem 17. November wie in jedem Jahr die Gedenkfahnen von Terre des Femmes auf dem Rathausvorplatz und setzen ein Zeichen gegen Gewalt. 

Zum anderen ist es dem Arbeitskreis in diesem Jahr wichtig, neben allgemeinen Informationen insbesondere auf das Projekt „ProBeweis“  aufmerksam zu machen. Seit 2013 hat über  ProBeweis jedes Opfer häuslicher und sexueller Gewalt am Klinikum Wolfsburg die Möglichkeit, Verletzungen gerichtsverwertbar dokumentieren zu lassen. Diese Beweise werden anonymisiert für einige Jahre in der Rechtsmedizin Hannover gespeichert und sind dort für ein mögliches Strafverfahren durch die Betroffenen wieder abrufbar. 

Noch wissen zu wenig Betroffene von dieser Möglichkeit, und so soll in diesem Jahr über die  Aktionsbäckertüten „Gewalt kommt nicht in die Tüte“ breitflächig in Wolfsburg informiert werden. „Wir freuen uns sehr, dass die Bäckerei Cadera  auf unsere Anfrage hin sofort zugesagt hat, Aktionsbäckertüten „Gewalt kommt nicht in die Tüte“ drucken und einige Wochen in allen Cadera- Geschäftsstellen verteilen zu lassen. Auf den Aktionstüten wird sowohl auf wichtige Anlaufstellen in Wolfsburg als auch auf das Projekt „ProBeweis“ hingewiesen“, erläutert Beate Ebeling, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Wolfsburg. Daniela Cevik von Dialog e.V. ergänzt „Der Vorteil für die Opfer ist, dass sie sich nicht sofort entscheiden müssen, ob sie den Täter anzeigen. Denn häufig kommt der Täter aus dem Bekannten- oder Familienkreis, sehr oft ist es der eigene Partner. Es besteht viel Unsicherheit bei den Opfern und auch immer die Hoffnung, dass das nicht wieder vorkommt. Kommt es doch wieder zu körperlicher oder sexueller Gewalt, kann das Opfer auch zurückliegende Übergriffe nachweisen. Das ist für einen Prozessverlauf schon sehr wichtig!“  

Für die Bäckerei Cadera ist die Unterstützung eine Selbstverständlichkeit „Unser Bäcker-Aktionstüten kommen mit dem Brötchenverkauf in viele Haushalte“, sagt Geschäftsführerin Petronella Cadera. „Sie sind problemlos aufzubewahren oder weiterzugeben. Ich hoffe, dass damit viele Bürgerinnen und Bürger aus Wolfsburg Kenntnis vom Projekt bekommen und die Adressen im Notfall helfen können.“

Weiterhin wird der „Arbeitskreis gegen häusliche Gewalt“ in Wolfsburg in Kooperation mit dem Delphin Palast Wolfsburg am 23.11.2016 um 19.30 Uhr den besonderen Film „Nordstrand“ zeigen (Eintritt 5,-€). Der Film setzt sich mit häuslicher Gewalt auseinander und zeigt dabei die Folgen, die diese Gewalt  für ein ganzes Leben hat, besonders für betroffene Kinder. Die Betreiber des Kinos, Ralf Christians und Leif Boltz, unterstützen seit Jahren immer wieder die Aktionen des Arbeitskreises, sie meinen „Wir sind immer wieder erschüttert, wenn wir in der Zeitung über Fälle häuslicher Gewalt lesen müssen. Wir denken, dass Gewalt in der Familie kein Tabuthema sein darf. Niemand darf wegschauen, sondern alle, die es mitbekommen, sollten den Opfern helfen. Wir beteiligen uns daher gern an den Aktionen zum Tag gegen Gewalt an Frauen.


Pressemitteilung vom 26.10.2016

Gleichstellungsreferat vorübergehend nicht zu erreichen

Das Gleichstellungsreferat der Stadt Wolfsburg ist am kommenden Freitag, den 28. Oktober sowie am Montag, den 31. Oktober nicht erreichbar. Grund ist ein interner Umzug in neue Räumlichkeiten. Künftig wird das Gleichstellungsreferat im Rathaus A, Zimmer 405 bis 407 zu erreichen sein.



Pressemitteilung vom 24.10.2016

Wolfsburger Netzwerk Bürgerengagement

Qualifizierungsreihe für Ehrenamtliche startet

Ein erfolgreicher Auftakt für die Qualifizierungsreihe für Ehrenamtliche in den Räumen der Volksbank BraWo am Mühlengraben. Am vergangenen Freitag, 21.10. haben 23 Ehrenamtliche das Angebot genutzt, sich für ihr freiwilliges Engagement fortzubilden. Vom Wolfsburger Netzwerk Bürgerengagement wurde in einem ersten Modul das Thema "Tue Gutes und berichte darüber – Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Vereine und Verbände" kostenfrei angeboten. Als Referent konnte Willi Dörr gewonnen werden.

Das Wolfsburger Netzwerk Bürgerengagement gibt es seit April 2016. Es ist ein Zusammenschluss von Vereinen und Verbänden, die sich zum Ziel gesetzt haben, das Ehrenamt in Wolfsburg zu stärken. „Die Stadt Wolfsburg, selbst Mitglied im Netzwerk, freut sich sehr, dass es gelungen ist, unter Leitung der Themenpaten Petra Scholz-Marxen, Hospizarbeit Region Wolfsburg e.V., und Malte Schumacher, EngagementZentrum gGmbH, so schnell eine Qualifizierungsreihe für Ehrenamtliche anzubieten“ so Birgit Maaß, zuständig für das Thema Ehrenamt im Rathaus und gleichzeitig Geschäftsstellenleitung des Netzwerkes. Dass der Bedarf nach Fortbildung da ist, belegen auch die beiden bereits ausgebuchten Seminare im November zu den Themen Vereinsrecht und Kommunikation.

Das Wolfsburger Netzwerk Bürgerengagement trifft sich erneut am 29.11.16, um gemeinsam an der Verbesserung der Rahmenbedingungen für das Wolfsburger Ehrenamt zu arbeiten. Wer dabei sein möchte, kann sich unter engagiert@stadt.wolfsburg.de melden.


Pressemitteilung vom 14.10.2016

Vom Taschengeld bis zur Rente

Internationalen Tag für die Beseitigung der Armut

Plakat zum Tag der Armut informiert über den schlechten Verdienst von Frauen im Vergleich zu Männern1992 erklärte die Generalversammlung der Vereinten Nationen den 17. Oktober zum Internationalen Tag für die Beseitigung der Armut. „Nachdem bereits im März diesen Jahres das Thema Frauenarmut Schwerpunktthema unserer Tätigkeit war, gibt dieser Tag einen weiteren Anlass, das Thema wiederum aufzugreifen und erneut darauf hinzuweisen, dass weltweit Frauen durchschnittlich weniger Einkommen haben als Männer“ erklärt die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Wolfsburg, Beate Ebeling. „Auch in Wolfsburg und der gesamten Region Braunschweig ist das leider so. Bei uns muss zwar niemand verhungern, aber von einer relativen Armut sind immer mehr Menschen betroffen und zwar vor allem Frauen.“ Gemeinsam veranstalten die Gleichstellungsbeauftragten der Landkreise und kreisfreien Städte der Region Braunschweig rund um den Tag der Armut verschiedene Aktionen. In Wolfsburg machen auf einigen Buslinien der WVG Plakate mit den Slogans „Arbeit für die Katz“ und „Reicht nicht mal für´n Appel und ´n Ei“ auf das Thema aufmerksam.

Armut trifft Frauen aller Generationen und hat viele Ursachen. Nach wie vor haben Frauen nicht die gleichen Einkommenschancen wie Männer. In Wolfsburg arbeiten ca. doppelt so viele Frauen wie Männer in einem sog. Minijob, nämlich ca. 6000 Frauen gegenüber ca. 3000 Männern. Rund 70% der Frauen, also ca. 4500, haben neben dem Minijob keine weiteren Einkünfte aus einer anderen Arbeitstätigkeit. Die Folge: Nicht nur jetzt beziehen Sie ein geringes Einkommen, sondern auch Ihr Alterseinkommen ist geringer. Altersarmut ist damit überwiegend weiblich. Für Frauen spezifische Lebensläufe hinterlassen gravierende Lücken bei der Alterssicherung. In der Folge wachsen Einkommensdifferenzen zu drastischen Alterssicherungslücken von durchschnittlich 59 Prozent an. Damit sind viele auf ergänzende Grundsicherung angewiesen. So sind auch von den Personen in Wolfsburg, die zusätzlich zur Rente Grundsicherung beantragen, mehr als 60 % Frauen.

Die Rente ist das Spiegelbild des Erwerbslebens. Typische Erwerbsbiografien von Frauen wirken sich direkt auf die Rentenhöhe aus. Sozial ungenügend abgesicherte Jobs, wie unfreiwillig geringe Teilzeit, Minijobs, Scheinselbstständigkeit und Freiberuflichkeit, ein geringes Entgelt oder Wechselfälle des Lebens, wie eine Scheidung, führen zu geringeren Alterseinkommen in der gesetzlichen Rentenversicherung.

Bereits im März diesen Jahres hatten 26 Wolfsburger Frauen für die Ausstellung „In meinen Schuhen…“ ihre persönliche Armutsgeschichte erzählt. Die Ausstellungsbroschüre mit den Lebensgeschichten dieser mutigen Frauen ist weiterhin erhältlich beim Gleichstellungsreferat unter gleichstellung@stadt.wolfsburg.de oder 05361/28-2842. Hier sind auch Ratgeberbroschüren wie z.B. zum „Minijob“ oder zum Thema „Trennung und Scheidung“ vorrätig.


Pressemitteilung vom 06.10.2016:

Weltmädchentag: Rathaus und phaeno in Pink

Kinderhilfswerk Plan International stellt Aktionen in Wolfsburg vor

Das Organisationsteam: Gisbert Tigges (Plan International), Beate Ebeling (Gleichstellungsbeauftragte), Kathrin Mohrs (Stabsstelle Familie), Klaus Mohrs (Oberbürgermeister) Von heute an bis Sonntag erstrahlen das Wolfsburger Rathaus sowie das phaeno fünf Abende in der Farbe Pink – damit werden die „Pinkifizierungen“ unterstützt, mit denen das Kinderhilfswerk Plan International auf den Welt-Mädchentag am 11. Oktober aufmerksam macht. Die Aktion gehört zur Kampagne „Because I am a Girl“, mit der das Kinderhilfswerk ein Zeichen für die Rechte von Mädchen setzen will – mit der Farbe Pink möchte Plan International benachteiligten Mädchen Stärke, Lebensfreude und Mut zur Offensive vermitteln und die Verbundenheit mit ihnen deutlich machen.

„Mädchen gelten in vielen Ländern weniger als Jungen, sie erleiden wesentlich häufiger sexuellen Missbrauch, Genitalverstümmelungen, werden zwangsverheiratet oder durften nie zur Schule gehen“, so die Gleichstellungsbeauftragte Beate Ebeling. „Die Initiative von Plan International, das Wolfsburger Rathaus zu pinkifizieren, setzt daher ein wichtiges Zeichen gegen die Benachteiligung von Mädchen. Ganz im Sinne der Aktion wünsche ich mir, dass die Zukunft aller Mädchen deutlich rosiger wird.“ Sowohl Rathaus als auch phaeno befinden sich in einer Reihe mit mehr als 40 bekannten Gebäuden, die in verschiedenen deutschen Städten in Pink angeleuchtet werden – unter anderem der Berliner Funkturm, das Segelschiff Rickmer Rickmers in Hamburg, die Kathedrale St. Pantaleon in Köln oder das Karlstor in München. Oberbürgermeister Klaus Mohrs erklärt, warum die Stadt die Aktion von Plan International unterstützt: „Kinderrechte und insbesondere die Rechte von Mädchen werden weltweit vielfach verletzt. Plan setzt sich durch vielfältige Projekte im Rahmen der Kampagne „Because I am a Girl“ dafür ein, dass die Rechte von Mädchen mehr Beachtung finden. 

Vor allem gleiche Bildungschancen sollen Mädchen dabei stärken, selbstbestimmt ihr Leben zu meistern. Dabei möchten wir als Stadt, für die Bildung eines ihrer wichtigsten Themen ist, Plan unterstützen und am Weltmädchentag darauf aufmerksam machen, dass Mädchen weltweit mehr Gerechtigkeit verdienen.“ Das Rathaus wird von heute Abend bis einschließlich Dienstagabend jeweils mit Einbruch der Dämmerung immer bis circa 23 Uhr in pink angestrahlt. Michel Junge, Direktor des phaeno, ergänzt in Hinsicht auf das bevorstehende Ereignis: „Symbolcharakter hat für uns, dass das Gebäude des phaeno, das von der Stararchitektin Zaha Hadid entworfen wurde, in Pink erstrahlt. Zaha Hadid gelang es, sich mit außergewöhnlichen Entwürfen in einer Männerdomäne durchzusetzen. Als erste Frau erhielt sie den Nobelpreis der Architektur, den Pritzkerpreis. In diesem Gebäude erleben wir  täglich, dass  durch unser Konzept der Ausstellung Mädchen und Jungen, Kinder und Erwachsene gleichermaßen die universelle Welt der Naturwissenschaften entdecken und ihrer Neugier freien Lauf lassen“. 

Interessierte Mitmenschen können unter https://www.plan.de mehr über die Arbeit von Plan erfahren. Auch eine Kontaktaufnahme mit der regionalen Aktionsgruppe Wolfsburg/Gifhorn ist unter http://wolfsburg.plan-aktionsgruppen.de möglich.“ Plan International ist nach eigenen Angaben eines der größten und ältesten Kinderhilfswerke und  weltweit in 50 Ländern aktiv. In Deutschland betreut Plan mehr als 300.000 Patenschaften.


Pressemitteilung vom 30.09.2016:

Interkultureller Frauensporttag

Anmeldungen noch bis zum 12. Oktober möglich

Der Interkulturelle Frauensporttag mit vielen interessanten Sport- und Bewegungsangeboten, einem vegetarischem Mittagessen und Kinderbetreuung, findet am 22. Oktober im Schulzentrum Vorsfelde statt.

Die Anmeldefrist wurde verlängert - Anmeldungen sind noch bis zum 12. Oktober möglich.

Informationen zum Programm unter: www.wolfsburg.de/frauensporttag. Anmeldungen nimmt der Stadtsportbund Wolfsburg entgegen: Tel: 05361-293763, Email: stadtsportbund@wolfsburg.de


Pressemitteilung vom 04.07.2016:

Frauenpower auf Schloss Wolfsburg

Schlossrundgang auf den Spuren der Wolfsburger Gräfin Anna Adelheit Catharina von der Schulenburg

Zu einem Rundgang durch Schloss Wolfsburg und seine Gartenanlagen empfängt Gundula Zahr an diesem Sonntag, 10. Juli. Um 15 Uhr versammeln sich die Besucher zunächst im Stadtmuseum in den Remisen am Bildnis der Gräfin Anna Adelheit Catharina von der Schulenburg-Beetzendorf. Denn das Leben und Wirken dieser einzigen Herrscherin in 700 Jahren Wolfsburger Schlossgeschichte bildet den Rahmen der Schlossführung. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung beträgt drei Euro. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sowie andere berechtigte Personen nehmen gebührenfrei teil.

Das Porträt fasziniert die Museums-Besucher immer wieder durch die vitale Präsenz und zugleich vornehme Strenge der Porträtierten. Ihr reich mit Blumenornamenten verziertes Seidengewand demonstriert spätbarocken Flair. Anna Adelheit Catharina Gräfin von der Schulenburg-Beetzendorf entstammte dem Geschlecht derer von Bartensleben, den Erbauern der Wolfsburg. Nach Tod von Mann und Vater war sie es, die Schloss Wolfsburg und das dazugehörende Gut in der Mitte des 18. Jahrhunderts lenkte und für das Wohl ihrer zwölf Kinder sowie ihrer Untertanen sorgte. Und, sie verstand es gut, sich in einer von Männern dominierten Gesellschaft durchzusetzen.

Das Lieblingsobjekt im Stadtmuseum von Museumsmitarbeiterin Gundula Zahr ist jenes Frauenporträt, das dem Hofmaler in Preußen Antoine Pesne bzw. seiner Werkstatt zugeschrieben wird. Das Leben der „AAC“, wie die Herrscherin ihren Namen abkürzte, kennt sie gut und kann so einige Anekdoten daraus erzählen. Darüber wird sie auch ins Gespräch kommen mit ihrem Überraschungsgast, von dem sie auf ihrem Schlossrundgang begleitet wird.


Pressemitteilung vom 15.06.2016:

Starkes Zeichen für Gleichberechtigung

Wolfsburg unterstützt gemeinsame Erklärung für Gleichstellung

Niedersachsens Sozial- und Gleichstellungsministerin Cornelia Rundt, in diesem Jahr auch Vorsitzende der Gleichstellungs- und Frauenministerinnen- und -ministerkonferenz (GFMK), hatte zum diesjährigen Internationalen Frauentag die „Hannoversche Erklärung“ initiiert. Bis heute haben mehr als 180 niedersächsische Kommunen und Verbände die Erklärung unterzeichnet.

Anlässlich der heutigen Hauptkonferenz der GFMK in Hannover haben außerdem die Mecklenburg-Vorpommersche Gleichstellungsministerin Birgit Hesse, der Bremer Gleichstellungsstaatsrat Jan Fries sowie die Brandenburgische Gleichstellungsministerin Diana Golze die Erklärung unterzeichnet. Darin heißt es unmissverständlich unter anderem: ‚Jede Frau hat das Recht und die Freiheit, nach ihrem eigenen Rollenverständnis zu leben. Eine Unterdrückung von Frauen wird nicht toleriert.‘ 

„Es ist ein starkes Zeichen, dass die Hannoversche Erklärung so viele Unterstützerinnen und Unterstützer findet, auch über die Landesgrenzen Niedersachsens hinaus“, sagt Ministerin Cornelia Rundt: „Denn trotz aller rechtlicher Gleichstellung von Frauen und Männern gibt es nach wie vor strukturelle Benachteiligungen wie Lohnungleichheiten zulasten der Frauen.“ 

Auch Wolfsburg unterstützt die Initiative, erklärt Oberbürgermeister Klaus Mohrs: „Die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ist von elementarer Bedeutung für das Zusammenleben auch in unserer Stadt. Wir setzen uns ein für die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen in Wolfsburg, egal woher sie kommen, seien es Mädchen, Jungen, Frauen oder Männer.“ 

Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichnern wollen sich überall und mit aller Kraft dafür einsetzen, die Gleichberechtigung für alle Frauen und Männer in der Gesellschaft auf allen Ebenen, beispielsweise bei der Entgeltungleichheit, auch faktisch weiter voranzubringen. Diskriminierungen von Frauen im alltäglichen Leben lassen sich durch Gesetze allein nicht verhindern; hier ist ein Hinschauen und Handeln eines jeden Einzelnen gefragt. 

Dies gilt auch für die gleichberechtigte Teilhabe zugewanderter Mädchen und Frauen in allen Lebensbereichen. Denn viele der Menschen, die in den vergangenen Monaten nach Deutschland gekommen sind, sind aus Herkunftsstaaten eingereist, in denen eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in der Gesellschaft nicht festgeschrieben ist oder gelebt wird. 

„Wir wollen Männer und Frauen aus anderen Kulturkreisen darin bestärken, die Gleichberechtigung der Geschlechter zu leben“, so Ministerin Rundt. Für die Ministerin steht nicht zuletzt durch die große Unterstützung der Erklärung fest: „Auch in Zeiten sich verändernder Gesellschaftsstrukturen stellen wir das hart erkämpfte Gut der Gleichstellung auf keinen Fall zur Debatte."

Die Namen der Unterzeichnenden sowie der Erklärungstext selbst sind unter www.ms.niedersachsen.de einsehbar.


Pressemitteilung vom 08.06.2016:

Mütter und Kinder aus der Region Tschernobyl erholen sich in Wolfsburg

Gäste aus Gomel nehmen an Ferienaktion teil und wurden im Rathaus empfangen

Bürgermeisterin Elke Braun hat Mütter und Kinder aus der Region Tschernobyl in Wolfsburg begrüßt. Die rund 20 Gäste aus der weißrussischen Stadt Gomel nehmen an der jährlichen Ferienaktion des evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Wolfsburg-Wittingen teil, die bereits zum 25. Mal stattfindet. 

Während ihres Aufenthaltes bis zum 29. Juni werden die Mütter und ihre Kinder in Gastfamilien untergebracht. Auf dem Programm stehen unter anderem Besuche in der Autostadt, im phaeno und im BadeLand.

Die Ferienaktion in Wolfsburg wird in diesem Jahr zum zweiten Mal vom Ehepaar Martina und Eckhard Bricke durchgeführt. Ein Netzwerk von Helfern, insbesondere aus dem Kirchenkreis Wolfsburg-Wittingen, ist an der Gestaltung des Aufenthaltes der Gäste beteiligt. Gastgebende Kirchengemeinde ist auch in diesem Jahr wieder die Bonhoeffer-Kirchengemeinde in Westhagen.

Unter den Besuchern befindet sich die inzwischen 21-Jährige Karina, die schon als Kind an den Wolfsburger Ferienfahrten teilnahm, erklärte Organisator Eckhard Bricke: „Karina benötigt seit mehreren Jahren eine Armprothese, bei ihrem jetzigen Aufenthalt sammeln wir Spenden für ein neues Prothesen-Modell. Es ist Karinas größter Wunsch, nicht mehr nur eine rein kosmetische, sondern eine biomechanische Prothese für mehr Bewegungsfreiheit tragen zu können.“ 

Gomel liegt in der Nähe des Kernkraftwerkes Tschernobyl. Obwohl die Atomkatastrophe von Tschernobyl schon 30 Jahre zurückliegt, sind die im Südosten von Weißrussland lebenden Menschen nach wie vor in ihrer Gesundheit gefährdet. Insbesondere die Aufnahme verstrahlter Lebensmittel stellt einen Risikofaktor da.


Pressemitteilung vom 27.05.2016:

Zukunftstag 2016: Gewinner des Kreativwettbewerbs stehen fest

Fünf Kinder werden für Ideen mit Preisen ausgezeichnet

Sie haben ein Plakat gemalt, einen Aufsatz oder ein Gedicht geschrieben –  fünf Kinder, die in diesem Jahr nicht nur beim Zukunftstag mitgemacht, sondern sich danach auch beim Kreativwettbewerb beteiligt haben. Nun haben die Gleichstellungsbeauftragte Beate Ebeling und das Projektteam aus fünf Auszubildenden die Kinder für ihre kreativen Ideen ausgezeichnet.

Der Gewinner in diesem Jahr war Norman Popp mit einem selbstgeschriebenen Gedicht. Dafür bekam er unter anderem einen Ball vom VfL Wolfsburg, eine Familienkarte für das Phaeno und Freikarten für ein Lasertagspiel. Er hatte am Zukunftstag die Arbeit in der Stadtbibliothek kennengelernt. Der zweite und dritte Preis gingen an Isabel Heluszka als Spielplatzwartin für ihre Fotocollage und Juliana Junker als Mitarbeiterin in Post-, Boten- und Fahrdiensten für ein Gedicht. Weitere Gewinner waren Sara Msakni mit einem Aufsatz und John Kucza mit Interviews von Kindern beim Zukunftstag.

„Wir hoffen, dass die Mädchen und Jungen, die bei der Stadt Wolfsburg ihren „Zukunftstag 2016“ machten, inhaltlich viel mitnehmen konnten. Der „Zukunftstag“ ist ein Beitrag dazu, dass das Ziel einer guten Mischung von Frauen und Männern in allen Berufen und Studienrichtungen künftig erreicht wird und beide Geschlechter auf allen hierarchischen Ebenen zu finden sind“, sagt Beate Ebeling, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt.

In diesem Jahr hatten sich 176 Kinder und Jugendliche am Zukunftstag beteiligt: Im Krankenhaus bekamen sie einen Gipsarm angelegt, mit Fachkräften aus dem Ingenieurswesen zeichneten sie Pläne, besuchten Baustellen, blickten hinter die Kulissen der Stadtbibliothek oder fuhren mit Rasenmähern über städtisches Grün. „Wir sagen den Schülerinnen und Schülern immer wieder, dass es auch gut ist, wenn man durch diesen Tag seinen ,Traumberuf´ verliert, weil die Realität so ganz anders als die eigene Vorstellung war“, meint Vanessa Krüger aus der Auszubildendengruppe. „Viele gute und informative Einblicke in die Arbeitswelt bestärken die Kinder darin, sich auch für geschlechtsuntypische Berufe zu interessieren“, ergänzt die Koordinatorin Nathalie Viehmann.

Der „Zukunftstag“ bei der Stadt Wolfsburg wird auch weiter die Kinder und jungen Menschen dabei unterstützen über den Tellerrand der geschlechtstypischen Berufswelt zu blicken und mögliche verborgene Talente zu entdecken. Sollten die Kinder dabei sogar ihren Berufswunsch entdeckt haben, können sie sich selbstverständlich bei der Stadt Wolfsburg über deren Ausbildungsmöglichkeiten erkundigen.


Pressemitteilung vom 18.05.2016:

Kooperation Koordinierungsstelle Wolfsburg - Gifhorn mit Helmstedt

Das Gleichstellungsreferat gratuliert der Koordinierungsstelle Frau und Wirtschaft Wolfsburg-Gifhorn zur Ausweitung auf den Landkreis Helmstedt. Damit können sich künftig die drei Kommunen und  deren Gleichstellungsbeauftragte in Kooperation mit der Koordinierungsstelle Frau und Wirtschaft noch schlagkräftiger für die Förderung der Chancengleichheit und die Verankerung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie als beschäftigungspolitisches Thema einsetzen.
Denn leider geht zum einen die berufliche Integration von Frauen und Männern nach  der Elternzeit bzw. nach einer längeren Familienphase noch immer häufig nicht ohne Schwierigkeiten einher. Andererseits suchen Unternehmen in der Region händeringend Fachkräfte. Als Schnittstelle zwischen BerufsrückkehrerInnen und ExistenzgründerInnen sowie den Mitgliedern des Überbetrieblichen Verbunds und weiteren Betrieben der Region kann die Koordinierungsstelle Frau und Wirtschaft nun die Chancen und Angebote insbesondere für Frauen nun in einem wesentlich größeren Umfeld ausweiten.  
Weitergehende Informationen finden Sie unter frauundwirtschaft@wolfsburg-ag.com oder 05361-892880.


Pressemitteilung vom 29.04.2016

Die Zukunft der Arbeit in Wissenschaft und Praxis

Stadt und IG Metall Wolfsburg luden zum traditionellen Arbeitnehmerempfang

Aus Anlass des Tages der Arbeit am 1. Mai haben die Stadt und die IG Metall wieder zum gemeinsamen Arbeitnehmerempfang  eingeladen. Rund 120 Vertreter aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft nahmen an der Veranstaltung im Gartensaal des Schlosses teil, die bereits zum elften Mal stattfand. Der Arbeitnehmerempfang stand in diesem Jahr unter dem Leitthema „Die Zukunft der Arbeit“.

Oberbürgermeister Klaus Mohrs betonte die Chancen und Herausforderungen für die Stadt: „Die Zukunft der Arbeit ist digital. Darauf stellt sich auch der Mobilitätstandort Wolfsburg ein: So planen die Stadtwerke, ab 2017 ein flächendeckendes Glasfasernetz bis in die Häuser zu verlegen. Wolfsburg wird als eine der ersten Großstädte über ein solches Gigabit-Netz verfügen. Das gibt der Wolfsburger Wirtschaft starke Impulse, um neue Jobs zu schaffen. Wir dürfen aber auch die Menschen nicht vergessen: Denn die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt weiterhin nachhaltig. Wo neue Jobs entstehen, werden Arbeitsplätze an anderer Stelle wegfallen. Nur in engem Schulterschluss mit den Gewerkschaften kann dieser Prozess erfolgreich gestaltet werden, davon bin ich überzeugt.“ 

Hartwig Erb, Erster Bevollmächtigter der IG Metall hob das Thema „Die Zukunft der Arbeit“ auf die betriebliche Ebene: „Jedes Unternehmen steht vor der Herausforderung, seinen spezifischen Weg im Bereich von Digitalisierung und Industrie 4.0 zu finden. Leider ist die Informationspolitik innerhalb von Unternehmen und die Beteiligung der Mitarbeiter in Vorbereitung auf diesen digitalen Wandel oft unzureichend. Die IG Metall hat bereits damit begonnen, den Erfahrungsaustausch der betrieblichen Interessensvertreter zum Thema Industrie 4.0 zu fördern. Eine grenzenlose Flexibilisierung aufgrund von Digitalisierung, die das Familienleben und die Gesundheit von Beschäftigten kaputt macht, darf es nicht geben!“ 

Als Gastrednerin konnte in diesem Jahr Prof. Dr. Olga Hördt von der Hochschule Ruhr West gewonnen werden. Sie stellte einen Dialog zwischen Wissenschaft und betrieblicher Praxis her: „Die Arbeit wird uns in Zukunft nicht ausgehen. Sie wird sich aber massiv verändern. Organisationen und insbesondere Individuen entlang aller Hierarchie- und Altersstufen müssen ihre Chancen jetzt wahrnehmen, um ihre »digitale lebenslange Lern- und Leistungsfähigkeit«  weiterzuentwickeln, wenn sie im Wettbewerb bestehen wollen.“ 

Der Arbeitsnehmerempfang klang nach der Ansprache der Gastrednerin im Gewölbekeller mit Begegnungen und Gesprächen aus.


Pressemitteilung vom 28.04.2016

Neue Wege, um das Ehrenamt in Wolfsburg zu stärken 

Gründungstreffen des Netzwerkes Bürgerengagement im Hallenbad

Die Stadt Wolfsburg hat gemeinsam mit weiteren Vertreterinnen und Vertretern der Stadtgesellschaft zur Gründung eines Netzwerkes Bürgerengagement eingeladen. Das Interesse war riesig: Über 170 Interessierte aus Vereinen und Verbänden sind der Einladung gestern Abend gefolgt. Im Mittelpunkt stand eine Frage, die offensichtlich viele bewegt: Was können und wollen wir gemeinsam tun, um das Ehrenamt in Wolfsburg zu stärken?

Die Veranstaltung im Hallenbad – Kultur am Schachtweg wurde vom Ersten Stadtrat Werner Borcherding eröffnet: “Viele von Ihnen haben den Wunsch nach Vernetzung, Zusammenarbeit und Austausch geäußert. Dieses Netzwerk soll Ihnen die Möglichkeit dazu geben.“ Die Teilnehmenden hatten gleich die Gelegenheit, das organisationsübergreifende Netzwerken zu er- proben und erste Erfahrungen zu sammeln. Sie konnten ins Gespräch kommen, sich über ihre Erfahrungen austauschen und Ideen entwickeln. Dazu wurden verschiedene Workshops angeboten: Unter anderem ging es um Dialog und Kooperation mit Schulen, um Jugendliche in die ehrenamtliche Arbeit stärker einzubinden. Auch die Bildung branchenspezifischer Arbeitsgruppen wurde angeboten. In einem „Markt der Möglichkeiten“ konnten sich die Teilnehmer über „Best Practice“-Beispiele austauschen. In weiteren Workshops wurde über Qualifizierungsangebote, Öffentlichkeitsarbeit und den Aufbau einer Ehrenamts-Plattform für interessierte Helfer und Anbieter gesprochen.

Die Idee einer Netzwerkgründung geht zurück auf das Förderkonzept für ehrenamtliches Engagement in Wolfsburg, das im vergangenen Jahr erarbeitet worden war. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.wolfsburg.de/engagiert.


Pressemitteilung vom 22.04.2016

Auf den Spuren bekannter Frauen in Wolfsburg wandeln

Frauenspaziergang „Frauen.Technik.Bewegt.Wolfsburg" mit Besuch im „frauenOrt“ im phaeno

Auf den Spuren bekannter Frauen in Wolfsburg wandeln - das ist am Sonntag, 8. Mai, ab 15 Uhr möglich. Dann wird wieder der Frauenspaziergang „Frauen.Technik.Bewegt.Wolfsburg“ für Wolfsburger und Gäste der Stadt angeboten. Der Rundgang beginnt auf dem Rathausdach, führt durch die Innenstadt über verschiedene Stationen bis zum Hauptbahnhof und endet im Wolfsburger „frauenOrt“ im phaeno. In anderthalb Stunden werden den Besuchern Gewerkschafterinnen, Politikerinnen, Ärztinnen und Sportlerinnen vorgestellt, die in Wolfsburg oder von Wolfsburg aus gewirkt haben.

„Wer weiß schon, dass in den 60er und 70er Jahren eine Frau hier in Wolfsburg ganz entscheidend zum Erfolg von Volkswagen beitrug, wem ist bekannt, dass die Basis für eine der großen internationalen Speditionen durch die bodenständige Arbeit einer Frau aus Wolfsburg gelegt wurde?“, fragt Beate Ebeling, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Wolfsburg.

Der Frauenspaziergang kostet für Erwachsene 8 Euro, für Kinder 6,50 Euro. Eine Anmeldung muss bis spätestens 2. Mai bei der Tourist-Information Wolfsburg erfolgen, Telefon (05361) 89993-0.


Pressemitteilung vom 20.04.2016

Einladung zur Berichterstattung mit Foto

Gründung Netzwerk Bürgerengagement am Mittwoch, 27. April, 17 Uhr, Hallenbad – Kultur am Schachtweg, Schachtweg 31, 38440 Wolfsburg

150 Vertreter von Vereinen und Verbänden aus dem ehrenamtlichen Bereich sind zum ersten Treffen des „Netzwerkes Bürgerengagement“ eingeladen. Mit dieser Plattform wollen sich die Teilnehmenden stärker miteinander vernetzen und zusammenarbeiten. Die Gründung des Netzwerkes geht zurück auf das Förderkonzept für ehrenamtliches Engagement, dass im vergangenen Jahr erarbeitet worden war.

Die Veranstaltung wird der Erste Stadtrat Werner Borcherding eröffnen, im Anschluss sind verschiedene Workshops geplant, in denen die Teilnehmenden das Netzwerk erleben können. Unter anderem geht es um Dialog und Kooperation mit Schulen zur Einbindung von Jugendlichen und die Bildung branchenspezifischer Arbeitsgruppen. Angeboten wird ein „Markt der Möglichkeiten“ zum Austausch über „Best Practice“, der Aufbau einer Suche-Biete-Plattform für Interessierte sowie Qualifizierungsangebote. Das Veranstaltungsende ist gegen 20 Uhr geplant.


Pressemitteilung vom 16.03.2016

Tag für gleiche Bezahlung - Equal Pay Day

Entgeltelücke zwischen Frauen und Männern beträgt 22 Prozent

Weltweit erhalten Frauen deutlich weniger als Männer für ihre Arbeit. Aus immer den gleichen Gründen, die mit dem Wert der Arbeit nichts zu tun haben. Seit Jahren macht der Equal Pay Day offiziell darauf aufmerksam, aber Veränderungen sind nur sehr langsam spürbar. Die sogenannte Entgeltlücke zwischen Frauen und Männern in Deutschland beträgt 2016 noch immer rund 22 Prozent

So gehören zum Beispiel Erziehungs- und Pflegeberufe eigentlich zu den zukunftsorientierten Berufen – gemessen am Bedarf einer alternden Gesellschaft, der „Generation Vereinbarkeit“ und an den vielen anderen sozialen Aufgaben, die es zu erledigen gilt. Regelmäßig ist aber vom „Pflegenotstand“ oder „Erziehungskräftemangel“ die Rede. Woran liegt diese scheinbare mangelnde Attraktivität in den Sozial- und Erziehungsberufen?

Sicher, die Anforderungen sind hoch und die Ausbildungszeiten zum Teil sehr lang. Aber viele, die als Pflegekraft oder in Krippen oder Kindergärten arbeiten, tun dies mit großem persönlichen Engagement und Zufriedenheit über die Arbeitsinhalte.

„Allerdings verwundert es kaum, dass Fachkräfte schwer zu finden sind, weil in diesen typischen Frauenberufen die Verdienste noch immer gering sind und die hohe Verantwortung, die die Tätigkeiten mit sich bringen, kaum gewürdigt wird“, erklärt Beate Ebeling, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Wolfsburg. „Da stellt sich die Frage, wann es endlich soweit ist, dass diese Berufe nicht nur von den Aufgaben her, sondern auch wegen ihrer Bezahlung als zukunftsorientiert zu bezeichnen sind. So dass sie die Existenz der dort Tätigen endlich sichern können! Noch passt das leider nicht zusammen!“

Vor diesem Hintergrund macht der Equal Pay Day 2016 unter dem Motto „Was ist meine Arbeit wert?“ mit dem Schwerpunktthema Berufe mit Zukunft auf diese Problematik aufmerksam. Die gesellschaftliche Wertschätzung gegenüber sozialen Dienstleistungen muss gesteigert werden und sich in der Bezahlung widerspiegeln.

Es ist an der Zeit, dass in allen Berufen und Branchen ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis Einzug hält. Nur mit der gesellschaftlichen und finanziellen Aufwertung von sog. frauentypischen Berufen wird künftig die Berufswahl bei jungen Menschen frei von Rollenbildern erfolgen und die Barrieren bei der Vereinbarkeit von Familie und Karriere abgebaut werden können. Nur so ist auch künftig gesichert, dass ausreichend Fachkräften für die unterschiedlichsten Aufgaben zur Verfügung stehen und wir eine zukunftsfähige Wirtschaft  in unserem Land erhalten. Und nur so werden irgendwann Mütter in Führung, Väter in Teilzeit, Frauen in MINT-Berufen, Männer in Kitas und „gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit“ Normalität sein.

Die Aufwertung frauentypischer Berufe ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur

Beseitigung der Entgeltlücke zwischen Frauen und Männern und damit zu mehr Lohngerechtigkeit. Aber auch transparente Vergütungsstrukturen und konkrete Instrumente, die Unternehmen und Arbeitnehmenden ermöglichen, Entgeltdiskriminierung zu entdecken und zu beseitigen, müssen endlich Einzug in den beruflichen Alltag halten. Equal Pay ist kein Frauenthema, sondern ein Gewinn für alle.

Hintergrund zum Equal Pay Day:

Der Equal Pay Day markiert symbolisch den geschlechtsspezifischen Entgeltunterschied, der laut Statistischem Bundesamt aktuell 22 Prozent in Deutschland beträgt. Umgerechnet ergeben sich daraus 79 Tage, die Frauen zum Jahresanfang umsonst arbeiten müssen: 21,6 Prozent von 365 Tagen = 79 Tage. Der nächste Equal Pay Day findet am Sonnabend, 19. März, statt.

Der Equal Pay Day wurde 2008 auf Initiative des Business and Professional Women (BPW) Germany e.V. erstmals in Deutschland durchgeführt. Inzwischen findet der Equal Pay Day in über 20 europäischen Ländern statt. Entstanden ist der Tag für gleiche Bezahlung in den USA. Die amerikanischen Business and Professional Women schufen 1988 mit der Red Purse Campaign ein Sinnbild für die roten Zahlen in den Geldbörsen der Frauen. Diesen Gedanken griff der BPW Germany auf, sodass die roten Taschen bundesweit längst zum Symbol des Equal Pay Day wurden.

Weitere Informationen, Pressebilder und Videos unter www.equalpayday.de


Pressemitteilung vom 11.03.2016

Zukunftstag: Jugendliche können geschlechtsuntypische Berufe kennenlernen

Anmeldefrist für insgesamt 160 Plätze beginnt am Montag

Auch in diesem Jahr lädt die Stadt Schülerinnen und Schüler zum Zukunftstag ein. Am Donnerstag, 28. April können die Jugendlichen der fünften bis zehnten Klassen wieder den Berufsalltag der Stadtverwaltung kennenlernen. Die Jungen haben die Möglichkeit zum Beispiel im Bibliothekswesen, im Pflegebereich oder in einer Kindertagesstätte hinein zu schnuppern. Den Mädchen wird Gelegenheit geboten, erste Erfahrungen in technischen Berufsfeldern wie beispielsweise Informationstechnologie und Stadtplanung oder in der Grünpflege zu sammeln.

„Denn noch immer entscheiden sich viele Jugendliche im Rahmen ihrer Ausbildungs- und Studienwahl überproportional häufig für geschlechtsspezifische Berufsfelder oder Studienfächer“, erläutert Beate Ebeling, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt. „Damit schöpfen sie ihre Berufsmöglichkeiten nicht voll aus und zwängen sich in Rollenklischees. Dem wollen wir mit dem Zukunftstag entgegenwirken und gleichzeitig um Nachwuchskräfte für die Stadtverwaltung werben“, so Ebeling weiter.

Insgesamt bietet die Stadt in 23 verschiedenen Bereichen 160 Plätze an, erläutert die Koordinatorin des Projektteams Zukunftstag, Nathalie Viehmann: „Alle Teilnehmenden können die für sie zuständigen Mitarbeiter mit Fachfragen löchern, sie können kleine Aufgaben selbständig oder mit entsprechender Unterstützung ausführen und mit offenen Ohren und Augen, mit Neugier und Tatendrang ein paar Stunden die Arbeitswelt der Erwachsenen entdecken.“

Die Anmeldefrist für den Zukunftstag startet ab Montag, 14. März über ein Onlineformular auf www.wolfsburg.de/zukunftstag. Dort sind auch nähere Informationen zu den Berufen zu finden. Der Zukunftstag am 28. April beginnt um 8 Uhr in der Bürgerhalle. Dort werden die Teilnehmer vom Projektteam Zukunftstag begrüßt, das aus fünf Auszubildenden besteht. Sie haben in diesem Jahr auch ein Werbevideo produziert, mit dem an den Schulen für den Zukunftstag geworben werden soll. Neu ist auch ein Dachrundgang auf Rathaus A. Die Schülerinnen und Schüler können außerdem bei einem Kreativwettbewerb verschiedene kleine Preise unter anderem vom VfL Wolfsburg, Phaeno und Lasertag gewinnen.

Beitrag kommentieren

Bitte beachten Sie unsere Richtlinien. Erforderliche Felder sind markiert *
Zu den Nutzungsbedingungen von wolfsburg.de

ABSCHICKEN

VIELEN DANK Ihr Kommentar ist bei uns eingegangen. Dieser wird nun redaktionell geprüft und anschließend veröffentlicht. OK

Hinweis Beim Absenden ihres Kommentars ist leider ein Fehler aufgetreten. Bitte kontaktieren Sie uns stattdessen über das Kontaktformular. OK

Direktlink Newsroom
Direktlink Onlineservice
Direktlink Bürgerservice