Neuigkeiten aus dem Bereich Mobilität & Verkehr

Pressemitteilung vom 17.02.2017

Konkretisierung des Verkehrskonzepts-Ost Verwaltung stellt Politikern Varianten vor

Mit den großen Wohnbauprojekten im Osten Wolfsburgs, die im Rahmen der Wohnbauoffensive Wohnen & Bauen Masterplan 2020 entstehen, wird unter anderem auch der Verkehr neu geordnet. Entwurfskonzepte für die Lenkung des Straßenverkehrs sowie zu neuen Angeboten für den Öffentlichen Nahverkehr und den Radverkehr sind bereits bekannt und beschlossen. 

Am Freitagnachmittag hat die Stadt Wolfsburg den Politikern aus Rat und betroffenen Ortsräten Konkretisierungen und Varianten für einzelne Bereiche vorgestellt. Über diese müssen die Politiker nun entscheiden, damit die Stadtverwaltung in die gewünschte Richtung weiterplanen kann. Es geht vor allem darum zu bestimmen, über welche Achsen der Kraftfahrzeugverkehr gelenkt werden soll und wie die weitere Streckenführung für die Alternative Grüne Route (AGR) mit ÖPNV- und Radverkehr ausformuliert werden sollen. Der Vorschlag der Stadtverwaltung ist, den Kraftfahrzeugverkehr vor allem über die Zollstraße (Landesstraße 290) und die Dieselstraße zu lenken und in der Attraktivität deutlich zu steigern. Hierfür muss die Strecke so ausgebaut werden, dass sie für die Autofahrer am schnellsten und einfachsten zu ihren Zielen in der Innenstadt und zu den großen Arbeitgebern führt. Damit die Kreuzung Zollstraße/Sandkrugstraße nicht zu einem Nadelöhr wird, schlägt die Verwaltung eine Ortsumfahrt für den östlichen Teil Reislingens vor. Weil auch hier Varianten verkehrlich möglich sind, gilt es diese im weiteren Prozess zu diskutieren und anschließend zu beschließen. Die Streckenführung für die Alternative Grüne Route entlang der Baugebiete Hellwinkel und Steimker Gärten ist in den Bebauungsplänen bereits fixiert. Unter Bürgermitwirkung ist auch die Ost-West-Radachse bereits festgelegt worden. Der Verlauf der AGR zwischen den Baugebieten und in der Innenstadt hingegen steht noch zur Diskussion. Damit das neue ÖPNV-Angebot auch für Pendler attraktiv ist, soll es für sie außerdem eine Park-and-Ride-Anlage geben. Auch hier gilt es noch von Seiten des Rates, sich für einen Standort zu entscheiden.

Das Vehrkskonzept Süd-Ost (*PDF -öffnet sich in einem neuen Fenster - nicht barrierefrei)


Pressemitteilung vom 15.02.2016

Nordsteimker Straße

Änderung der Verkehrsführung

Im Zeitraum vom 16.02.2017 bis voraussichtlich zum 03.03.2017 wird die Fahrspur stadtauswärts, in Fahrtrichtung Nordsteimke, im Zuge der Baumaßnahme nach Norden verschwenkt. Die Geschwindigkeit wird in dem Streckenabschnitt auf 30 km/h reduziert. Grund ist die Erschließung des Baugebietes Steimker Gärten.


Pressemitteilung vom 24.01.2017

Städtischer Ordnungsdienst zieht Jahresbilanz

Kontrollen vor Schulen und Kindertagesstätten ein wichtiges Anliegen

Übersicht: Datenübersicht zu den Geschwindigkeitsmessungen

Autos im Straßenverkehr (Peter Kirchhoff/pixelio.de)Der Städtische Ordnungsdienst (SOD) blickt wieder auf ein ereignisreiches Jahr zurück und zieht Bilanz. Die durchgeführten Kontrollen werden insbesondere als wichtiges präventives Instrument verstanden und eingesetzt. Sie sollen Autofahrer für die vorgeschriebenen Geschwindigkeiten sensibilisieren. In 2016 wurden insgesamt 111.076 Verstöße (2015: 129.091, 2014: 104.524) angezeigt. In 15.202 Fällen wurden Bußgeld- und Kostenbescheide erlassen (2015: 17.231, 2014: 14.816). Die Höhe der Buß- und Verwarnungsgelder belief sich 2016 auf insgesamt 2.752.050 Euro (2015: 3.250.571 Euro, 2014: 2.594.431 Euro).

„Der feststellbare Rückgang der Ordnungswidrigkeitenverfahren im Vergleich zum Vorjahr ist zum Teil auf eine höhere Personalfluktuation im Bereich der Verkehrsüberwachung zurückzuführen. Darüber hinaus wurde aber auch die Überwachung an Schulen und Kindertagesstätten intensiviert. In diesen Bereichen sind in der Regel geringere Verstoßquoten feststellbar, dennoch sind uns diese Kontrollen natürlich ein wichtiges Anliegen“, erklärt Andreas Bauer als Leiter des Ordnungsamtes.

Geschwindigkeitsmessungen - 45.467 Geschwindigkeitsverstöße wurden verzeichnet, im Vorjahr waren es 64.977 (2014: 47.200). Daraus folgten 5.222 Bußgeldbescheide (2015: 6.502, 2014: 5.014). 530 Fahrverbote wurden ausgesprochen (2015: 565, 2014: 250). Durch die Messungen nahm die Stadt Wolfsburg 1.430.574 Euro ein (2014: 1.904.261 Euro, 2014: 1.382.116 Euro).

Parkverstöße - Im vergangenen Jahr wurden 47.400 Verfahren wegen Parkverstößen eingeleitet (2015: 41.544, 2014: 48.264). 4.968 Bußgeld- und Kostenbescheide wurden erlassen (2015: 5.047, 2014: 5.971). Aus den Verfahren resultierten 704.632 Euro Einnahmen (2015: 610.949 Euro, 2014: 730.543 Euro).

Weitere 18.209 Verfahren - Unter anderem wegen Alkohol- und Betäubungsmittelverstößen, Verkehrsunfällen und Geschwindigkeits- sowie Rotlichtverstößen - brachten die Polizei sowie private Anzeigende (hier: überwiegend Parkverstöße) ins Rollen (2015: 22.570, 2014: 9.060). Daraus folgten über Verwarnungsverfahren hinaus 5.012 Bußgeld- und Kostenbescheide (2015: 5.682, 2014: 3.831) sowie 229 Fahrverbote (2015: 332, 2014: 272). 616.844 Euro Bußgeld wurden eingenommen (2015: 735.361 Euro, 2014: 502.133 Euro).

Außerdem haben wieder neben vielen weiteren Maßnahmen gemeinsam mit der Polizei, Verkehrswacht und der Wolfsburger Verkehrsgesellschaft zum Schulbeginn verstärkte Kontrollen stattgefunden, um den Schulweg sicherer zu machen und die Fahrzeugführer zu sensibilisieren.


Pressemitteilung vom 17.01.2017

Überweg wird grunderneuert: Pestalozziallee erhält im Sommer neuen Asphalt

Der Fußgängerüberweg in der Pestalozziallee soll in den diesjährigen Sommerferien grunderneuert werden. Das sieht eine Vorlage vor, die erstmals am 24. Januar im Ortsrat Stadtmitte beraten wird. Nach dem Planungs- und Bauausschuss am 9. Februar soll der Rat der Stadt in seiner Sitzung am 22. Februar entscheiden. Die Kosten für die etwa fünf Wochen andauernden Arbeiten liegen bei rund 103.000 Euro.

Die innerstädtische Fußgängerquerung soll demnach einen neuen Aufbau in Asphaltbauweise erhalten, die den hohen Anforderungen der Belastung an dieser Stelle insbesondere durch Lastkraftwagen und Busse standhält. Darüber hinaus soll auch dem hohen gestalterischen Ansatz dieser Fläche mit einer aufgehellten Deckschicht Rechnung getragen werden. So wird der Überweg auf seinen rund 240 Quadratmetern farblich an die Granitoberfläche in der nördlichen Porschestraße anpasst.

Weil eine vorgesehene Grundsanierung vor einigen Jahren keine Zustimmung fand, wurden in den Folgejahren nur kleinere Erhaltungsarbeiten und keine grundhafte Erneuerung durchgeführt. Die Querung wies dann im Herbst vergangenen Jahres ein massives Schadensbild mit schweren Verschiebungen des Pflasters auf.

Im November hatte sich der Zustand der Schäden am Überweg derart verschlechtert, dass die Stadt eine Geschwindigkeitsreduzierung vornahm, um eine verkehrssichere Nutzung der Straße zu gewährleisten.

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2 Kommentare

Stefanie Schemionek 09.08.2016 12:19:56

Guten Tag, ich lebe und arbeite im Ortsteil Mörse im alten Ortskern in der Hattorfer Strasse. Mörse ist seit vielen Jahren eine Tempo 30-Zone, hat ein Durchfahrtsverbot für LKW und verfügt über eine Umgehungsstrasse. Leider ist durch den zunehmenden Verkehr die Belastung durch ein hohes Verkehrsaufkommen inzwischen eine Zumutung, da leider die meisten Verkehrsteilnehmer inklusive LKW lieber mit möglichst hoher Geschwindigkeit den kürzeren Weg durch den Ort nehmen, als die Umgehungsstrasse. Was unter anderem daran liegt, das man im Ort nicht mit Geschwindigkeitskontrollen oder Kontrollen für LKW-Durchfahrt rechnen muss. Angesichts der regelmäßigen Kontrollen im Stadtgebiet in Bereichen, wo kein Wohngebiet ist, finde ich das nicht sehr Bürgerfreundlich. In einer Tempo 30-Zone in der tendenziell zwischen 50 und 80 km/h gefahren wird und LKW regelmäßig - u.a. Sonntags und nachts durchfahren, fühlt man sich wie in einem rechtsfreien Raum. Wer ist denn dafür zuständig dafür zu sorgen, dass die gebotene Geschwindigkeit eingehalten wird und LKW sowie andere Verkehrsteilnehmer den Ort umfahren, sofern sie nicht ein Ziel im Ort haben oder Anlieger sind?

Mit freundlichen Grüßen Stefanie Schemionek

Stadt Wolfsburg 09.08.2016 14:26:56

Hallo Frau Schemionek,

wir haben Ihr Anliegen an den zuständigen Bereich weitergegeben. Das weitere Verfahren sieht so aus:

Die Kollegen vom Team Gewerbe und Verkehr werden im o.g. Ortsbereich in nächster Zeit eine Geschwindigkeitsmesstafel aufhängen. Diese Tafel misst nicht nur die Geschwindigkeit der vorbeifahrenden PKW, sondern registriert auch, ob es sich um einen LKW handelt.

Sollten sich die Messergebnisse mit Ihrer Wahrnehmung decken, werden dort örtliche Kontrolle durchgeführt.

Mit freundlichen Grüßen

Das Team der Onlinekommunikation

Mraczny 24.01.2017 14:11:51

Guten Tag, ich wohne in der Goethestr. Hinter dem Haus ist der Hof ,da steht ein Auto Hersteller Ford Ka Farbe : Weinrot .Das Auto ist seit 3 Wochen abgemeldet. Gehört zu der türkischen Familie in der Goethestr 16. Wäre schön,wenn das Ordnungsamt vorbei kommen würde, um sich das anzugucken. Dankeschön

Stadt Wolfsburg 26.01.2017 14:13:30

Hallo Herr bzw. Frau Mraczny,

wir haben den Hinweis an unser Ordnungsamt weitergeleitet. Ob die Kolleginnen und Kollegen dort tätig werden können, hängt vor allem davon ab, ob sich das Fahrzeug auf öffentlicher Fläche befindet.

Mit freundlichen Grüßen

Das Team der Onlinekommunikation

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