Neuigkeiten Umwelt und Naturschutz

Wissenswertes aus dem Bereich Umwelt

Meldung vom 25.11.2016

Die Biotonne im Winter

Wolfsburger Abfallwirtschaft und Straßenreinigung (WAS) gibt Tipps und Hinweise

Die ersten Nächte mit Frost gab es in dieses Jahr bereits und sie haben sich auch das eine oder andere Mal schon negativ in der Müllabfuhr bemerkbar gemacht.
Bei Minusgraden frieren Bioabfälle leicht in der Mülltonne fest. Häufig sind es nasses Herbstlaub oder feuchte Gartenabfälle, welche schon bei geringem Frost am Behälterrand anfrieren. Obwohl die Schüttung am Müllentleerungsfahrzeug so eingestellt ist, dass der Behälter dreimal über Kopf gegen den Deckelöffner schlägt, passiert es, dass die Biotonnen nicht vollständig geleert wird.
Der Abfallbehälter muss grundsätzlich schüttfähig zum Leeren bereitgestellt werden (§ 22 Abs.12  Abfallwirtschaftssatzung). So empfiehlt es sich, nasse Küchenabfälle vorher in eine Lage Zeitungspapier einzuwickeln und die Biotonne an einen geschützten Ort zu stellen, damit ein Einfrieren der Abfälle zumindest erschwert wird. Bei feuchtem Laub und Gartenabfällen sollte vor dem Bereitstellen der Biotonne kontrolliert werden, ob diese eingefroren sind. Mit einem Spaten können diese vereisten Abfälle von der Innenwand gelöst werden. So wird der Tonneninhalt wieder schüttfähig gemacht.
Konnte trotz dieser Vorkehrungen ein Festfrieren der Abfälle nicht verhindert werden und die Mülltonne wurde bei der Schüttung nicht oder nur teilweise entleert, weist die Wolfsburger Abfallwirtschaft und Straßenreinigung (WAS) ausdrücklich darauf hin, dass kein Anspruch auf Extratouren besteht, um nicht entleerte Biotonnen noch einmal zu schütten. Dieses ist aufgrund der vorgenannten satzungsrechtlichen Regelungen  nicht möglich.
Kommt es dadurch zu Entsorgungsengpässen, besteht die Möglichkeit, selbst die Bioabfälle mit dem eigenen PKW für 4 Euro pro Anlieferung zum Entsorgungszentrum Wolfsburg, Weyhäuser Weg 3 anzuliefern. Kompostierbare Bioabfallsäcke können bei der WAS oder in den Stadt- und Ortsteilsprechstellen zu einem Stückpreis von 2 Euro erworben werden, um sie bei der nächsten Biotonnenleerung daneben zu stellen. www.was-wolfsburg.de/


Meldung vom 01.11.2016

Kleine Klimaschützer aktiv

Wolfsburger Kinder sammelten Grüne Meilen

Eine Woche lang legten 657 Kinder der DRK-Kita Fallersleben Ost, der Grundschule Schunterwiesen, der Grundschule Fallersleben und des Ratsgymnasiums viele ihrer Alltagswege umweltfreundlich zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Bus zurück. Jeder dieser Wege wurde symbolisch als „Grüne Meile“ für den Klimaschutz gezählt. Auch Aktionen zum Strom sparen und zu regionalen Lebensmitteln wurden durchgeführt und dazu gezählt.

Insgesamt wurden 12.328 Grüne Meilen von den aktiven Klimaschützern gesammelt. „Ein super Ergebnis“, lobte Dr. Horst Farny, Leiter des Umweltamtes, die Kinder, „ich bin sehr begeistert von Eurem Einsatz für den Schutz unseres Klimas“. Mädchen und Jungen der DRK-Kita Fallersleben Ost und der Grundschule Fallersleben waren extra ins Rathaus gekommen, um ihre vielfältigen Aktivitäten vorzustellen. „Während der Grünen-Meilen-Woche lernten die Kinder unseren Planeten Erde, das Klima im Allgemeinen und seine Bedeutung für uns kennen“, so Bettina Deubig, Leiterin der DRK-Kita Fallersleben-Ost. „Wenn wir zu Fuß, mit dem Bus, Roller oder Fahrrad in den Kindergarten gekommen sind, konnten wir einen Aufkleber in unser Heft kleben.“ berichtete Emmanuel. „Die Luft bleibt sauber, wenn man viel läuft. Die Autos stinken.“ erklärte Finn. Die Lehrkraft der Grundschule Fallersleben berichtete, dass sich Fahrkinder von ihren Eltern extra früher absetzen ließen, um den restlichen Schulweg zu Fuß zu gehen. „Das Fahrrad ist für saubere Luft viel besser.“ wusste Jasmin. Und dass die Äpfel von hier nicht erst fliegen müssen, schilderte Alessia. Eine Kita-Gruppe hatte sich außerdem besonders mit der Mülltrennung beschäftigt. Auch da gab es viel zu entdecken.

Als Dankeschön für ihre Initiativen zum Klimaschutz erhielten die beteiligten Einrichtungen Urkunden und Gutscheine der Stadt Wolfsburg.

Die Kleine-Klimaschützer-Aktion wird seit 2002 jährlich vom Klimabündnis e.V. veranstaltet, Wolfsburg ist regelmäßig dabei. Die Gesamtzahl aller europaweit gesammelten Grünen Meilen wird das Klima-Bündnis als Beitrag der Kinder zum weltweiten Klimaschutz Anfang November auf der UN-Klimakonferenz  in Marrakesch präsentieren.

Im nächsten Frühjahr startet die Aktion aufs Neue. Kitas und Schulen, die sich dann beteiligen möchten, können sich gern beim Umweltamt der Stadt Wolfsburg melden: Ingeburg Schoß, Telefon (05361) 28-2513. Foto: Stadt Wolfsburg


Meldung vom 14.10.2016:

Apfelfest auf dem Schulacker des Theodor-Heuss-Gymnasiums

Eine Zeitung mit der Überschrift Aktuelles; Foto: Zerbor/Fotolia.com © Zerbor/Fotolia.com

Das Theodor-Heuss-Gymnasium lädt am 20.10.2016 um 15.30 Uhr zum Apfelfest auf dem Schulacker des THG ein, bei dem unter anderem eigene Äpfel  mit einer mobilen Apfelhandpresse zu frischem Saft gepresst werden.


Meldung vom 12.10.2016:

Ampelanlage wird erneuert

Steuergerät und Signalgeber werden getauscht

Die Fußgängerampel Schillerstraße/Dantehof wird am Donnerstag, 13., und Freitag, 14. Oktober, modernisiert. Neben dem Steuergerät werden hier die Signalgeber, die aktuell noch mit Glühbirnen ausgestattet sind, gegen LED ausgetauscht. Dadurch werden Einsparungen an Stromkosten in Höhe von rund 80 Prozent erzielt. Die Kosten belaufen sich auf etwa 40.000 Euro. Die Stadt erhält Fördergelder des Bundesministeriums.

Während der Abschaltung der Anlage ist die Querung der Schillerstraße nur über die rund 100 Meter südlich gelegene Signalanlage Schillerstraße/Heinrich-Heine-Straße möglich sein.

Bereits Anfang der Woche hatte die Stadt die Ampelanlage an der Kreuzung Lessingstraße/Heinrich-Heine-Straße erneuert. Auch hier wurden Steuergerät und Signalgeber gewechselt. Hier lagen die Kosten bei rund 63.000 Euro.

Die Fördermittel für beide Vorhaben belaufen sich auf etwa 7.000 Euro. Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten.

Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.


Meldung vom 12.07.2016:

Wolfsburg weiterhin Fairtrade-Stadt

Engagement für Fairen Handel vorbildlich – Auszeichnung verlängert

Seit Juni 2010 trägt Wolfsburg den Titel Fairtrade-Stadt. Nach eingehender Prüfung der Kriterien wurde bestätigt, dass Wolfsburg den Titel zwei weitere Jahre tragen darf. „Das kontinuierliche Engagement Ihrer Stadt für den Fairen Handel möchten wir mit einer Verlängerung des Titels Fairtrade-Town bestätigen. Die Stadt Wolfsburg übernimmt eine Vorreiterrolle im Rahmen der Kampagne und eine Vorbildfunktion für viele weitere Kommunen.“ hebt der gemeinnützige Verein TransFair hervor.
Die Auszeichnung Fairtrade-Stadt ist den vielen Initiativen zur Förderung des Fairen Handels in Wolfsburg zu verdanken. Dazu gehört, dass in Schulen am Thema Fairer Handel gearbeitet wird, in Kirchengemeinden und Vereinen fair gehandelter Kaffee oder Tee verwendet und Infoaktionen zur Förderung des fairen Handels durchgeführt werden, in Cafés, Restaurants, Kantinen und dem Einzelhandel fair gehandelte Produkte angeboten werden. Das Engagement der Eine-Welt-Läden als auch die Unterstützung durch den Rat der Stadt sind weitere wichtige Bestandteile.
Die Kampagne Fairtrade-Stadt wird vom Verein TransFair, der auch das bekannte Fairtrade-Siegel für fair gehandelte Produkte vergibt, organisiert. Mittlerweile gibt es über 2.000 Fairtrade-Städte in 26 Ländern. Dazu zählen auch die Metropolen London, Rom und San Francisco. In Deutschland tragen bisher 415 Kommunen den Titel - Wolfsburg wurde nach Hannover als zweite Stadt Niedersachsens ausgezeichnet.
Der Faire Handel bewirkt, dass das Leben der an der Produktion beteiligten Menschen und Familien in Entwicklungs- und Schwellenländern verbessert wird. Zu den Standards des Fairen Handels gehören zum Beispiel langfristige und transparente Handelsbeziehungen, Mindestpreise, umweltschonende Anbaumethoden, Möglichkeiten der Vorfinanzierung und das Verbot ausbeuterischer Kinderarbeit. Global denken- lokal handeln – die Unterstützung des Fairen Handels ist eine gute Möglichkeit, dieses Motto in die Tat umzusetzen. Weitere Informationen rund um das Projekt Fairtrade-Stadt gibt es im Agenda 21-Büro der Stadt Wolfsburg (Ingeburg Schoß, Tel: 05361-282513).


Meldung vom 16.06.2016:

Mitmachen und gewinnen!

Halbzeit beim STADTRADELN in Wolfsburg

Halbzeit beim STADTRADELN!. 83 Teams und ca. 900 TeilnehmerInnen sind aktuell registriert. Rund 87.000 Km kamen so zusammen und über 12 t CO2 konnten gegenüber Fahrten mit dem Auto vermieden werden.
„Der Aktionszeitraum des STADTRADELNS geht noch bis zum 25. Juni, erfreulich ist aber schon jetzt, dass so viele TeilnehmerInnen für die Aktion gewonnen werden konnten“ sagt André Müller- le Plat vom Umweltamt, der die Aktion in Wolfsburg koordiniert.
Ein MountainbikeIn den 3 Wochen des STADTRADELNS geht es darum, möglichst viele Fahrradkilometer für den Klimaschutz in Wolfsburg zu radeln. Teilnehmen kann jeder, der in Wolfsburg lebt, arbeitet, einem Verein angehört oder eine (Hoch)schule besucht. Gefahren werden kann privat, auf dem Arbeitsweg, alleine oder mit Freunden. Die Fahrradkilometer zählen auch außerhalb des Stadtgebietes von Wolfsburg, also selbst im Ausland, denn Klimaschutz endet nicht an Stadtgrenzen. 479 Kommunen sind bundesweit dabei. 2015 waren es noch 340.
Die Registrierung und die Teilnahme in Wolfsburg sind noch bis zum 25. Juni. möglich. Auch wer nicht seit Beginn der Aktion am 05. Juni dabei ist, kann noch mitmachen und hat die Chance auf die Gewinne für aktive TeilnehmerInnen: Zwei hochwertige Fahrräder, Fahrradhelme und Fahrradzubehör. Übergeben werden die Preise bei der Abschlussveranstaltung des STADTRADELNS am 30. Juni ab 17:00 Uhr im Biergarten des Hallenbades Wolfsburg.
Wer in der zweiten Hälfte des STADTRADELNS Neues entdeckt und in geselliger Runde Radfahren möchte, für den hält beispielsweise der ADFC Wolfsburg Touren bereit. Sportlich ambitionierte Fahrer können am Sonntag, den 19. Juni an einer flott gefahrenen 95-Km-Tour teilnehmen. Vom VW-Bad aus führt die Route auf einem Teil des Allerradweges in den Lappwald und über Helmstedt und Mariental zurück nach Wolfsburg.
Alle Informationen sowie die Anmeldung zum STADTRADELN finden Sie unter: www.stadtradeln.de/wolfsburg2016.html


Meldung vom 03.06.2016:

STADTRADELN 2016

Auftaktveranstaltung und Aktionstag „Fahrrad und Elektromobilität“ am 04. Juni, Sternfahrt zum Bernsteinsee am 05. Juni.

Vom 5. bis 25. Juni sind alle die in Wolfsburg leben, arbeiten einem Verein angehören oder eine (Hoch-)schule besuchen aufgerufen, für den Klimaschutz möglichst viele Kilometer zu radeln und für Wolfsburg im Vergleich mit anderen Städten eine gute Platzierung zu erreichen.

Nähere Informationen zum STADTRADELN 2016 finden Sie hier