Neuigkeiten Umwelt und Naturschutz

Wissenswertes aus dem Bereich Umwelt

Meldung vom 24.04.2017

Stadt informiert zum Eichenprozessionsspinner

Die Klimaerwärmung begünstigt die Vermehrung von wärmeliebenden Insekten. So breitet sich der Eichenprozessionsspinner (EPS) aus Südeuropa stammende Schmetterlingsart in Deutschland immer weiter aus.  Auch unsere Region ist davon betroffen. Die Stadt Wolfsburg weist darauf hin, dass in den kommenden Monaten an Eichen im Stadtgebiet Wolfsburgs mit dem Auftreten von Raupen des Eichenprozessionsspinners (EPS) zu rechnen ist. Die überwiegend nachtaktiven Raupen halten sich tagsüber in Gespinstnestern am Stamm von Eichen auf und wandern in der Dämmerung in langen Reihen zum Fressen in die Eichenkronen.

Es handelt sich beim EPS um eine aus Südeuropa stammende Schmetterlingsart, die eine gesundheitliche Bedeutung für den Menschen haben kann, denn die Gifthaare der Raupen können bei Berührung unangenehme Reaktionen hervorrufen. Dazu zählen Hautirritationen mit Juckreiz, Atembeschwerden und Augenreizungen. Um sich zu schützen rät die Stadt Wolfsburg,  bei erwiesener Empfindlichkeit körperbedeckende Kleidung zu tragen, wenn möglich befallene Eichen zu meiden und Raupen und Nester nicht zu berühren. Bei starkem Juckreiz nach Berührung hilft viel kaltes Wasser. In besonders schlimmen  Fällen sollten Arzt oder Rettungsdienst gerufen werden. Kleidung, an der Raupenhärchen haften, sollte bei mindestens 60 Grad gewaschen werden. Bei EPS-Befall in der Nähe von Wohngebieten kann es nötig sein, Bekämpfungsmaßnahmen zu ergreifen. Für die Durchführung dieser Maßnahmen ist der Baum-/Grundstückseigentümer verantwortlich.

Bei Fragen zu diesem Thema sollte das Servicecenter unter der Behördennummer 115 oder per E-Mail servicecenter@stadt.wolfsburg.de kontaktiert werden.


Meldung vom 16.03.2017

Wolfsburg schaltet Licht aus: Stadt beteiligt sich wieder an der weltweiten Aktion - Earth Hour! Für unser Klima!

An der weltweiten Klimaschutzaktion „Earth Hour“, die immer mehr Unterstützer findet, beteiligt sich die Stadt Wolfsburg auch in diesem Jahr wieder. Am Sonnabend, 25. März, um 20.30 Uhr ist es wieder soweit. Millionen Menschen, Städte, Gemeinden und Unternehmen auf der ganzen Welt setzen gemeinsam ein Zeichen für den Klimaschutz. Sie alle schalten bei der weltweit größten Aktion für mehr Klima- und Umweltschutz für eine Stunde das Licht aus.

In Wolfsburg wird die Fassadenbeleuchtung am Schloss Wolfsburg, am Schloss Fallersleben, in der Autostadt, im The Ritz-Carlton, rund um die Volkswagen Arena, am VfL-Center, am AOK-Stadion, am Phaeno, am Theater, am Planetarium und am Rathaus ausgeschaltet. Die Aktion wird so an vielen prominenten Orten der Stadt sichtbar sein.

Privatpersonen sind ebenso aufgerufen, sich zu beteiligen und zuhause das Licht auszuschalten. Wer mitmachen möchte, findet unter www.wwf.de/earthhour einige Tipps für die eigene Earth Hour.

Oberbürgermeister Klaus Mohrs: „Die Earth Hour sendet ein wichtiges Signal, dass wir alle mehr für den Klimaschutz tun müssen. Da sind wir natürlich gern dabei und hoffen, dass auch möglichst viele Bürgerinnen und Bürger mitmachen. Jeder kann ein Zeichen für den Schutz des Planeten setzen. Diese Chance sollten wir zusammen nutzen.“ In Deutschland steht die Earth Hour dieses Jahr unter dem Motto „Klimaschutz geht gemeinsam!“. Der WWF macht damit auf die Gefahren des Klimawandels für die Artenvielfalt aufmerksam.

Seit 2007 motiviert die „Earth Hour“-Aktion weltweit Menschen dazu, umweltfreundlicher zu leben und zu handeln – weit über die 60 Minuten hinaus.

Im vergangenen Jahr schalteten rund 7.000 Städte in 172 Ländern, aber auch Millionen von Menschen über die verschiedenen Zeitzonen hinweg für jeweils eine Stunde das Licht aus.


Meldung vom 25.11.2016

Die Biotonne im Winter

Wolfsburger Abfallwirtschaft und Straßenreinigung (WAS) gibt Tipps und Hinweise

Die ersten Nächte mit Frost gab es in dieses Jahr bereits und sie haben sich auch das eine oder andere Mal schon negativ in der Müllabfuhr bemerkbar gemacht.
Bei Minusgraden frieren Bioabfälle leicht in der Mülltonne fest. Häufig sind es nasses Herbstlaub oder feuchte Gartenabfälle, welche schon bei geringem Frost am Behälterrand anfrieren. Obwohl die Schüttung am Müllentleerungsfahrzeug so eingestellt ist, dass der Behälter dreimal über Kopf gegen den Deckelöffner schlägt, passiert es, dass die Biotonnen nicht vollständig geleert wird.
Der Abfallbehälter muss grundsätzlich schüttfähig zum Leeren bereitgestellt werden (§ 22 Abs.12  Abfallwirtschaftssatzung). So empfiehlt es sich, nasse Küchenabfälle vorher in eine Lage Zeitungspapier einzuwickeln und die Biotonne an einen geschützten Ort zu stellen, damit ein Einfrieren der Abfälle zumindest erschwert wird. Bei feuchtem Laub und Gartenabfällen sollte vor dem Bereitstellen der Biotonne kontrolliert werden, ob diese eingefroren sind. Mit einem Spaten können diese vereisten Abfälle von der Innenwand gelöst werden. So wird der Tonneninhalt wieder schüttfähig gemacht.
Konnte trotz dieser Vorkehrungen ein Festfrieren der Abfälle nicht verhindert werden und die Mülltonne wurde bei der Schüttung nicht oder nur teilweise entleert, weist die Wolfsburger Abfallwirtschaft und Straßenreinigung (WAS) ausdrücklich darauf hin, dass kein Anspruch auf Extratouren besteht, um nicht entleerte Biotonnen noch einmal zu schütten. Dieses ist aufgrund der vorgenannten satzungsrechtlichen Regelungen  nicht möglich.
Kommt es dadurch zu Entsorgungsengpässen, besteht die Möglichkeit, selbst die Bioabfälle mit dem eigenen PKW für 4 Euro pro Anlieferung zum Entsorgungszentrum Wolfsburg, Weyhäuser Weg 3 anzuliefern. Kompostierbare Bioabfallsäcke können bei der WAS oder in den Stadt- und Ortsteilsprechstellen zu einem Stückpreis von 2 Euro erworben werden, um sie bei der nächsten Biotonnenleerung daneben zu stellen. www.was-wolfsburg.de/

Umweltamt

Der Ansprechpartner rund um Umwelt-, Boden-, und Gewässerschutz