Kitaausbau und -Modernisierung

Die Stadt Wolfsburg betreibt seit Jahren ein intensives und temporeiches Ausbau- und Modernisierungsprogramm der ansässigen Kita-Einrichtungen.

Ziel ist es, neue Betreuungsplätze zu schaffen und eine in höchstem Maße qualitative und pädagogisch herausgehobene Arbeit sicherzustellen. Ein Ergebnis dieser Maßnahmen sind erstklassige und hochmoderne Einrichtungen mit vielfältigen Profilen.

Bereits seit 2008 baut die Stadt Wolfsburg massiv Krippenplätze aus. Dieser Ausbau beinhaltet als Ergebnis eine Steigerung der Krippenplätze von über 500 in den letzten Jahren. Bis 2016 sollen weitere hunderte Krippenplätze dazukommen; perspektivisch wird die Wolfsburger Betreuungsquote bei Kindern von 0-3 Jahren auf bis zu 75% ausgebaut.

In Wolfsburg soll die Vereinbarkeit von Familie und Beruf an Hand in Hand gehen. Das langjährige Engagement der Stadt in diesem Bereich zeigt den hohen Stellenwert der Familie und die hohe Bereitschaft der Stadt, im Bereich der Kinderbetreuung zu investieren und den Bürgern in Wolfsburg hilfreich zur Seite zu stehen.

Unseren Flyer zum Modernisierungs- und Ausbauprogramm der Kitas in Wolfsburg bekommen Sie hier.

Das neue Handbuch "Modernisierung in Wolfsburger Kindertagesstätten" erläutert Zusammenhänge und Abläufe von Modernisierungsprozessen in Wolfsburger Kitas:

Handbuch Kitamodernisierung

Meldung vom 20.05.2016:

Jugendhilfeausschuss befasst sich mit verstärktem Ausbau der Kindertagesbetreuung

Der Ausbau der Kindertagesbetreuung ist am Dienstag, 31. Mai, ein Schwerpunkt der letzten Sitzung des Jugendhilfeausschusses vor der Sommerpause - diesmal ab 16 Uhr auf dem Zeltplatz Almke (Volkmarsdorfer Str. 100, 38446 Wolfsburg). Allein acht der mehr als 20 Tagesordnungspunkte befassen sich mit dem Bau neuer oder den Neubau bestehender Kindertagesstätten oder ihrer Erweiterung. Das betrifft unter anderem neue Standorte in Stadtmitte, Westhagen und Detmerode (sogenannte „5+2“-Kitas) den Neubau der DRK-Kita Neindorf, die Erweiterung der DRK-Kita Westhagen und die Förderung einer neuen Kindertagesstätte in der Trägerschaft des CJD. 

Insgesamt entscheidet der Jugendhilfeausschuss mit den Vorlagen zum Ausbau der Kindertagesbetreuung über Investitionen in Höhe von mehr als 20 Millionen Euro. Mit den entsprechenden Vorlagen befasst sich auch der Ausschuss für Finanzen und Controlling (16. Juni) und abschließend der Rat der Stadt Wolfsburg (22. Juni).

Weitere Themen auf der Sitzung des Jugendhilfeausschusses sind ein Antrag auf Förderung des Mehrgenerationenhauses durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, eine Vorlage zur Sanierung des Jugendhauses Ost, der Gesamtjugendhilfeplan der Integrierten Jugendhilfeplanung und die Umsetzung des Aktionsplans Kinderfreundliche Kommune.

Hintergrundinformationen:

Das Kindertagesstätten-Programm der Stadt Wolfsburg besteht derzeit aus drei Säulen:

  • Das laufende Ausbauprogramm mit der quantitativen und qualitativen Schaffung von neuen Betreuungsplätzen für Kinder von 0-6 Jahren.
  • Das umfangreiche Modernisierungsprogramm mit hohem Qualitätsanspruch an pädagogisch moderne, zukunftsweisende Raumkonzepte.
  • Das schnelle Umsetzungsprogramm „5+2 Kitas“, das die kurzfristige Errichtung von bis zu sieben maximal sechsgruppigen Kitas ermöglicht und deren Umsetzung additiv zum laufenden Ausbauprogramm stattfindet.
Seit 2008 wurden fast 600 Plätze in der Krippe und fast 700 Plätze im Kindergarten geschaffen. Bis 2020 sollen weitere rund 1.700 neue Kindergarten - und Krippenplätze (Kindergarten: zusätzliche 1.029 Plätze; Krippe: zusätzliche 699 Plätze) entstehen.

Meldung vom 13.05.2016:

Verwaltung schlägt weitere Standorte für zusätzliche Kitas vor

Die Stadt will zahlreiche neue Plätze in der Kindertagesbetreuung schaffen. Allein in den kommenden zwei Jahren sollen in Wolfsburg 800 neue Kindergarten – und Krippenplätze entstehen. Oberbürgermeister Klaus Mohrs, Stadträtin Iris Bothe sowie die Leiterin des Geschäftsbereiches Jugend, Katharina Varga haben heute zusammen mit dem Vorsitzenden des Jugendhilfeausschusses, Falko Mohrs, und dem stellvertretenden Vorsitzenden des Ausschusses, Frank Roth, die Vorschläge der Verwaltung zum verstärkten Ausbau der Kindertagesbetreuung detailliert präsentiert. Diese werden in den kommenden Tagen und Wochen den politischen Entscheidungsgremien zur Diskussion und Beschlussfassung vorgelegt. Mit den Vorschlägen wird das schnelle Umsetzungsprogramm „5+2-Kitas“ weiter vorangetrieben, das die kurzfristige Errichtung von zusätzlich bis zu sieben maximal sechsgruppigen Kitas ermöglicht und zusätzlich zum laufenden Ausbau- und Modernisierungsprogramm umgesetzt wird.

„Die steigende Geburtenrate zeigt, dass die familienpolitischen Weichenstellungen in den vergangenen Jahren richtig waren: Wolfsburg bietet jungen Familien dank seiner Bildungslandschaft ein ideales Umfeld, um Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren“, unterstreicht Oberbürgermeister Klaus Mohrs. „Das stärkt auch den Wirtschaftsstandort Wolfsburg, denn die Fachkräftegewinnung und die Ansiedlung von neuen Unternehmen hängen auch von guten Betreuungsmöglichkeiten vor Ort ab. Die steigenden Geburtenzahlen bedeuten aber auch, dass die Stadt den Ausbau der Kindertagesbetreuung verstärken muss.“

Allein bis Mai dieses Jahres wurden schon fünf Objektbeschlüsse und ein Planungsbeschluss für Kita-An- und Neubauten durch den Rat bewilligt. Die Gesamt-Investitionssumme dieser Maßnahmen beträgt rund 13 Millionen Euro.

Für die kommende Ratssitzung im Juni gehen nochmals fünf Beschlussvorlagen in die politischen Beratungen: Diese betreffen den Planungsbeschluss für einen Neubau der Kita St. Petrus (481.000 Euro) und den erweiterten Planungsbeschluss für die Kita Wendschott (438.000 Euro), den Objektbeschluss für Abriss und Neubau der Kita Neindorf (3,44 Millionen Euro), den Umbau der DRK-Kita Westhagen (1,85 Millionen Euro) und die Förderung einer neuen Kita in Trägerschaft des CJD auf eigenem Gelände im Walter-Flex-Weg (Inbetriebnahme ab August 2017, jährliche Kosten 717.000 Euro/Jahr).

Ebenfalls in der Juni-Sitzung des Rates sollen drei Objektbeschlüsse im Rahmen des schnellen Umsetzungsprogramms „5+2 Kitas“ verabschiedet werden: In Westhagen, in Detmerode und in der Stadtmitte sollen jeweils sechsgruppige Kindertagesstätten entstehen. Die Gesamtkosten dieser Maßnahmen belaufen sich auf rund 16 Mio. Euro.

„Erst in der Ratssitzung im vergangenen Dezember wurde das schnelle Umsetzungsprogramm „5+2 Kitas“ beschlossen. Ein halbes Jahr später schlägt die Verwaltung bereits drei Standorte vor. Durch eine Errichtung in Systembauweise können wir auf eine Eröffnung zum neuen Kitajahr 2017 hoffen. Dieses effiziente Vorgehen macht es möglich, schnell neue Plätze zu schaffen“, betont Iris Bothe.

Die neuen Kitas werden konkret wie folgt verortet:

  • Detmerode, Theodor-Heuss-Straße 53: Anstelle des leerstehenden abgängigen Kindertagesstätten –Bestandgebäudes der Lebenshilfe wird eine sechsgruppige Kita in Systembauweise errichtet. Es werden 75 Kindergartenplätze und 45 Plätze in Krippe geschaffen. Gesamtkosten: 5.295.000 Euro.
  • Stadtmitte: Auf dem Sportplatz der ehemaligen Porsche-Real-Schule wird eine sechsgruppige Kita in Systembauweise errichtet. Es werden 75 Kindergartenplätze und 45 Plätze in Krippe geschaffen. Gesamtkosten: 5.005.000 Euro.
  • Westhagen, Stralsunder Ring 45: Auf dem Gelände der „Bunte Grundschule“ Standort Westhagen  wird eine sechsgruppige Kita in Systembauweise errichtet. Es werden 75 Kindergartenplätze und 45 Plätze in Krippe geschaffen. Gesamtkosten 5.778.000 Euro.
Alle drei Einrichtungen werden von der Stadt Wolfsburg betrieben. „Für den Betrieb der drei neuen Einrichtungen werden rund 70 pädagogische Fachkräfte und drei Leitungen benötigt, deren Akquise bereits begonnen hat“, ergänzt Katharina Varga, Geschäftsbereichsleiterin Jugend.

Stimmen die politischen Entscheidungsgremien den Vorschlägen der Verwaltung zu, wurden allein im ersten Halbjahr 2016 Maßnahmen zum Ausbau der Kindertagesbetreuung im Gesamtvolumen von rund 35 Millionen Euro bewilligt.

Hintergrundinformation:


Das Kindertagesstätten-Programm der Stadt Wolfsburg besteht derzeit aus drei Säulen:

  • Das laufende Ausbauprogramm mit der quantitativen und qualitativen Schaffung von neuen Betreuungsplätzen für Kinder von 0-6 Jahren.
  • Das umfangreiche Modernisierungsprogramm mit hohem Qualitätsanspruch an pädagogisch moderne, zukunftsweisende Raumkonzepte.
  • Das schnelle Umsetzungsprogramm „5+2 Kitas“, das die kurzfristige Errichtung von bis zu sieben maximal sechsgruppigen Kitas ermöglicht und deren Umsetzung additiv zum laufenden Ausbauprogramm stattfindet.
Seit 2008 wurden fast 600 Plätze in der Krippe und fast 700 Plätze im Kindergarten geschaffen. Bis 2020 sollen weitere rund 1.700 neue Kindergarten - und Krippenplätze (Kindergarten: zusätzliche 1.029 Plätze; Krippe: zusätzliche 699 Plätze) entstehen.

Meldung vom 04.05.2016:

Städtische Kita soll September 2017 fertiggestellt sein

Die Stadt errichtet in Kästorf eine neue Kindertagesstätte   - heute ist der Spatenstich gefeiert worden. Anwesend waren unter anderem Oberbürgermeister Klaus Mohrs, Ortsbürgermeister Ralf Fruet und Stadträtin Iris Bothe sowie weitere Vertreter von Politik und Verwaltung.

Der Bau der neuen städtischen Kindertagesstätte lehnt sich stark an den Neubau des Kinder- und Familienzentrums Vorsfelde an - mit Anpassungen an  die Lage, das Grundstück und das Raumkonzept. Errichtet wird die Kindertagesstätte in massiver, verklinkerter Bauweise. Auf fast 2100 Quadratmetern wird unter anderem Platz für fünf Krippen- und zwei Kita-Gruppen geschaffen.

„Wir setzen den Ausbau der Kindertagesbetreuung unvermindert fort. Die neue Kindertagesstätte in Kästorf ist die fünfte Kita in städtischer Trägerschaft. Ihr Standort in der Nähe der IT-Vertriebs-City ist auch ein deutliches Signal für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, erklärte Oberbürgermeister Klaus Mohrs. „Für die neue Kita in Kästorf nehmen wir das gelungene Kinder- und Familienzentrum in Vorsfelde als Vorbild, das spart Zeit“, so Mohrs weiter.

Der Krippenbereich besteht aus zwei sogenannten Krippennestern für Kinder von unter einem bis drei Jahren und Räumen für die weiteren drei Krippengruppen für Kinder von einem bis drei Jahren. Beide Bereiche verfügen über eigene Zugänge zur Kindertagesstätte.

„Mit der neuen Kindertagesstätte schaffen wir Betreuungsplätze für bis zu 75 Kinder in insgesamt fünf Krippengruppen. Damit trägt die Kita in Kästorf mit dazu bei, den stadtweiten Bedarf zu decken“, erklärt Stadträtin Iris Bothe. „Dank des Raumkonzeptes können wir aber in Zukunft auf einen veränderten  Betreuungsbedarf reagieren und die Räumlichkeiten in altersübergreifende Gruppen  beziehungsweise Kindergartengruppen umwandeln“, so Bothe weiter.

Im Kindergartenbereich können sich bis zu 50 Kinder selbstständig zwischen den Gruppen -und Nebenräumen bewegen. Außerdem wird es einen Funktionsraum für frühkindliche Sprachförderungen - auch Fremdsprachen - geben, der zum pädagogischen Profil der Kindertagesstätte gehört.

Das Außengelände ist 3500 Quadratmeter groß. Es besteht aus Spielzonen für die unterschiedlichen Altersgruppen, die miteinander verbunden sind. Die Kinder können so das gesamte Gelände erkunden. Außerdem sind den jeweiligen Gruppenräumen Terrassenflächen vorgelagert.

Darüber hinaus werden im Norden der Kindertagesstätte insgesamt 29 Stellplätze geschaffen, darunter zwei barrierefreie. Die Fertigstellung ist im September 2017 geplant, die Gesamtkosten betragen circa  6,5 Millionen Euro.

Meldung vom 11.04.2016:

Erste externe Untersuchung zur Qualität mit insgesamt guten bis sehr guten Ergebnissen

Die Kindertagesstätten in Wolfsburg haben die erste externe Untersuchung ihrer Qualität erfolgreich abgeschlossen. Insgesamt konnten sie gute bis sehr gute Ergebnisse erzielen. Im Detail werden die Ergebnisse heute den Kita-Leitungen, Teams, Trägern und Elternvertretern vorgestellt. Die Evaluation durch das Forschungs- und Entwicklungsinstitut EduCert GmbH war im Kitajahr 2014/2015 mit einer Untersuchung der pädagogischen Qualität aller Wolfsburger Kindertagesstätten gestartet. So wurden alle Eltern gebeten, einen Fragebogen auszufüllen, außerdem wurde die Hälfte der Gruppen einer jeden Kindertagesstätte beobachtet und die räumlichen Rahmenbedingungen bewertet. Auch die Kitaleitungen und die pädagogischen Fachkräfte wurden interviewt sowie schriftliche Unterlagen ausgewertet.

Die Untersuchung unterscheidet die folgenden Bereiche: Die Orientierungsqualität befasst sich mit den Haltungen, Einstellungen und Überzeugungen der Mitarbeitenden. Fast alle Einrichtungen konnten dabei eine aktuelle Konzeption vorweisen, die vom Team erstellt wurde. Wichtige Inhalte wie das Leitbild, Aussagen zu den pädagogischen Konzepten, Beschreibungen zu den Räumen und Gruppen sind im hohen Prozentsatz enthalten. Auch Fortbildungen werden umfangreich wahrgenommen.

Die Strukturqualität bezieht sich unter anderem auf die Ausbildung des Personals, die Gruppengröße, und die Räumlichkeiten. Sie bewertet beispielsweise den Personal-Kind-Schlüssel: Dieser liegt in der Hauptbetreuungszeit bei rund sieben Kindern im Kindergarten und bei vier Kindern in der Krippe pro anwesende Fachkraft. Insbesondere in den Krippen ist der Schlüssel nahe an dem Wert, der von der Bertelsmann-Stiftung empfohlen wird.

Die pädagogische Prozessqualität gibt die Qualität wieder, die direkt am Kind ankommt – damit sind die Aktivitäten, die Interaktionen oder die Strukturierung des Tages gemeint. Hier zeigen die Ergebnisse in den Krippen- und Kindergartengruppen eine insgesamt gute Qualität an. Es lassen sich aber Kitas identifizieren, die an bestimmten Stellen abweichen. Hierzu gehören Merkmale wie Ruhe- und Schlafzeiten, Mahlzeiten, Beaufsichtigung, Tagesauflauf und Förderung von Toleranz.

Der vierte Untersuchungsbereich Familienbezug wendet sich der Zusammenarbeit mit den Eltern zu. Hier lässt sich insgesamt eine hohe Zufriedenheit der Eltern feststellen. Dies gilt besonders auch im Hinblick auf die Passung von Öffnungszeiten. Tendenzielle niedrigere Werte finden sich bei Aspekten, die die elterliche Mitwirkung und Einflussmöglichkeiten betreffen. Hier wird den Trägern der betreffenden Kitas empfohlen, gemeinsam mit den Kindertagesstätten an Verbesserungen zu arbeiten.

„Die intensiven Investitionen in die Qualität wie Sprachförderung, 3. Krippen-Kraft, Weiterbildungen und das hohe Engagement von Trägern in der Qualitätsentwicklung der Wolfsburger Kitas wirken“, betont Iris Bothe, Stadträtin für Jugend, Bildung und Integration. „Aus den Ergebnissen der Evaluation können nun konkrete Empfehlungen abgeleitet werden, die auf die Situation in Wolfsburg und die jeweilige Einrichtung zugeschnitten sind. Mittelfristig wollen wir eine vergleichbare Qualität für die Kernbereiche der Kitas erreichen – die individuellen Träger- und Kitaschwerpunkte sollen dabei aber erhalten bleiben“, führt Bothe weiter aus.

Prof. Dr. Wolfgang Tietze, Geschäftsführer von EduCert, erläutert: „Die insgesamt guten bis sehr guten Ergebnisse zeigen, dass die familienpolitische Schwerpunktsetzung durch die Stadt Früchte trägt. Auch die hohe Offenheit gegenüber der Evaluation auf allen Ebenen ist einmalig. Qualität entsteht im Dialog und Prozess, daher ist die Haltung eine der wichtigsten Voraussetzungen.“

Wilhelm van Ledden, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Kita-Träger, hebt die gute Zusammenarbeit während des Untersuchungsprozesses hervor: „Die Ankündigung der externen Evaluation hat in den Kitas dazu geführt, dass über die eigene pädagogische Konzeption nochmals nachgedacht und reflektiert wurde. Der Ablauf der Evaluation kann als positiv bewertet werden. Die Ergebnisse können und werden in die vorhandenen Qualitätsmanagementsysteme eingebaut, wenn sie mit der pädagogischen Konzeption kompatibel sind.“

“Die Stadt Wolfsburg wird gemeinsam mit den Trägern die begonnene Qualitätsentwicklung weiter vorantreiben und sich über Ziele, Standards und Prioritäten in diesem Prozess abstimmen“, erklärt Katharina Varga, Leiterin des Geschäftsbereiches Jugend. „Die Ergebnisse sollen auch in das neue Fördermodell zur Kindertagesbetreuung und die zukünftige Fortbildungsplanung für pädagogische Fachkräfte einfließen.“

Die Evaluation wird morgen auch den Mitgliedern des Jugendhilfeausschusses vorgestellt.

Meldung vom 16.03.2016:

Keine Gewerbesteuererhöhung - Wichtige Investitionen in die Zukunft trotz reduzierter Ausgaben

Mit einem Volumen von rund 448 Millionen Euro wurde heute der Haushalt der Stadt Wolfsburg für das Jahr 2016 im Rat der Stadt beschlossen. Der Etat sollte ursprünglich bereits im Oktober vergangenen Jahres eingebracht und im Dezember verabschiedet werden. Das Verfahren wurde wegen der aufgetretenen Unsicherheiten bei den Gewerbesteuereinnahmen von der Stadtverwaltung verschoben.

Der Haushalt weist einen Fehlbedarf in Höhe von 44,7 Millionen Euro (2015: 70,3 Millionen/2. Nachtrag 111,8 Millionen) aus. Dieses Minus wird zum Jahresende 2016 durch die Inanspruchnahme der Überschussrücklage (der vergangenen Jahre) ausgeglichen. Vor dem Hintergrund des erwarteten Fehlbedarfes hatte die Verwaltung die ursprünglich für 2016 veranschlagten Investitionen um etwa 75 Millionen reduziert. Der Ansatz liegt nun bei 157,5 Millionen Euro.

„Trotz verminderter Ausgaben werden wir weiter in wichtige Projekte und damit in die Zukunft der Stadt investieren. Das betrifft die großen Themen Wohnen und Verkehrsinfrastruktur genauso wie unser Engagement beim der Erweiterung und dem Ausbau von modernen Kindertagesstätten und Schulen“, erklärt Oberbürgermeister Klaus Mohrs. In Kindertagesstätten fließen deshalb 10,2 Millionen Euro, in die Schulmodernisierung weitere 32,1 Millionen Euro.

Weitere wichtige Eckpunkte des Haushalts 2016: Die zunächst bei der Aufstellung geplante Erhöhung der Gewerbesteuer von 360 auf 380 Punkte wurde im Zuge der Beratungen verworfen. Für 2016 werden nunmehr Gewerbesteuer in Höhe von rund 130 Millionen Euro (Ansatz aus 2. Nachtrag 2015: 87,3 Millionen Euro) veranschlagt.

Erhöht werden aber die Grundsteuer A um 50 Punkte auf 320 und B um 30 Punkte auf 450. Im Vergleich mit Städten gleicher Größenordnung steht Wolfsburg damit künftig immer noch vergleichsweise günstig da. Zusätzliche Einnahmen ergeben sich dadurch in Höhe von etwa 1,7Millionen Euro.

Leicht erhöhen werden sich in Abstimmung mit der Schulelternvertretung die Elternbeiträge, um die Qualität der Kindertagesstätten-Landschaft auch in Zukunft zu erhalten.  Auch auf erhöhte Eintrittsgelder, beispielsweise beim Badeland und den städtischen Freibädern, muss sich die Bevölkerung einstellen, ebenso wie auf eine Anhebung der Hundesteuer und der Parkgebühren (fünf Cent je Stunde).

Der Schwerpunkt der Aufwendungen liegt wie in den zurückliegenden Jahren auch in den Bereichen Soziales mit rund 102,1 Millionen Euro inklusive der Kosten für die Unterbringung von Flüchtlingen sowie Jugend mit rund 61,7 Millionen Euro.

Meldung vom 10.03.2016:

Kita Mörse bietet nun auch Platz für zwei Kindergartengruppen

Der Anbau der Städtischen Kindertagessstätte Mörse ist fertig gestellt und an seine Nutzer übergeben worden. In Anwesenheit von Oberbürgermeister Klaus Mohrs, Stadträtin Iris Bothe, Architekt Dipl.-Ing. Stefan Klemm sowie Ortsbürgermeister Peter Kassel, seinem Stellvertreter Ingolf Viereck, dem Vorsitzenden des Jugendhilfeausschusses Falko Mohrs und weiteren Vertretern der Verwaltung übergab Bauleiter Oliver Klages den Schlüssel offiziell an Kitaleiterin Anette Loth.

Der Anbau erweitert die bestehende Kindertagesstätte um rund 500 Quadratmeter. Er bietet Platz für zwei Kitagruppen mit bis zu 50 Kindern und ergänzt die bereits bestehenden zwei Krippengruppen. Auch die Kindergartenräume folgen dem Hausschwerpunkt Kreativität und Natur: So bieten die Funktionsbereiche wie Bauen und Konstruktion oder Theater und Rollenspiel den Kindern die Möglichkeit, sich kreativ zu entfalten. Der Anbau verfügt auch über einen Bewegungsraum für die Kita sowie ein Atelier, das künftig von Krippen- und Kindergartenkindern genutzt werden kann.

„Mit dem Krippensystembau am Gutspark wurden bereits vor zwei Jahren wohnortnahe Betreuungsplätze geschaffen, die nun um bis zu 50 Kindergartenplätze erweitert worden sind“, hob Oberbürgermeister Klaus Mohrs bei der Schlüsselübergabe hervor. „Damit ist angesichts des wachsenden Bedarfes in Mörse eine gute Lösung im Sinne der Eltern gefunden worden – und der Ausbau der Kindertagesbetreuung in Wolfsburg hat auch in Zukunft höchste Priorität. Mein besonderer Dank geht dabei an den Geschäftsbereich Hochbau, der mit dem Geschäftsbereich Jugend Hand in Hand zusammen arbeitet, um den Familien in Wolfsburg so schnell wie möglich die gewünschten Betreuungsplätze zur Verfügung zu stellen.“

Dabei kommt das Systembau-Konzept dem wachsenden Bedarf in Wolfsburg sehr entgegen, erläutert Iris Bothe, Stadträtin für Jugend, Bildung und Integration: „Die Systemmodule machen es möglich, in kurzer Zeit kindgerechte Betreuungsplätze für Krippe und Kindergarten in hochwertiger Bauweise und passend für unterschiedliche pädagogische Konzepte zu schaffen. Der Ausbau der Wolfsburger Kindertagesstätten schreitet weiter voran. In den nächsten Jahren sollen so bis zu 600 weitere Betreuungsplätze entstehen.“

Der Anbau inklusive erweitertem Außengelände hat 1,8 Millionen Euro gekostet. Mit der Inbetriebnahme des Anbaus kann auch eine Kindergarten-Gruppe, die seit August des vergangenen Jahres in der Kita St. Elisabeth untergebracht war, in die neuen Gruppenräume am Gutspark in Mörse einziehen.

Zeitschiene und Daten im Überblick
  • 13. Mai 2015: Rat der Stadt beschließt Erweiterung um zwei Kindergartengruppen
  • August 2015: Baubeginn des Anbaus (Gründungsarbeiten)
  • Ende November 2015: Anlieferung der Module
  • März 2016: Übergabe an Nutzer
  • Sommer 2016: Fertigstellung Erweiterung Außengelände

Meldung vom 03.03.2016:

Neubau des Kinder- und Familienzentrums Vorsfelde wurde eingeweiht

Oberbürgermeister Klaus Mohrs hat den Neubau des neuen Kinder- und Familienzentrums in Vorsfelde offiziell eingeweiht. Im Rahmen einer Feierstunde zusammen mit Vertretern aus Verwaltung und Politik wurde das Gebäude offiziell an ihre Nutzer übergeben.

Der Neubau bietet seit Januar bis zu 125 Betreuungsplätze im Kindergarten und bis zu 30 Plätze in der Krippe. Die Kinder werden von insgesamt 25 pädagogischen Fachkräften, zwei  Dienstleistenden im Freiwilligen Sozialen Jahr und mehreren Berufspraktikanten betreut. Die Gestaltung der Kindergartenräume folgt einem teiloffenen Konzept: Jeder Raum hat einen Themenschwerpunkt, zum Beispiel Bauen und Konstruktion, Theater und Rollenspiel. Als Familienzentrum bietet die Einrichtung Räume für Begegnung und Bildungsangebote, darunter einen Töpferraum, ein Elterncafé sowie eine Eltern-Kind-Küche. In der Frischeküche bereiten drei Mitarbeiter täglich bis zu 180 Essen in Bioqualität zu. Das Thema Ernährung gehört mit dem Thema Bewegung zu den Hausschwerpunkten.

„Frühkindliche Bildung und Förderung für alle, bestmögliche Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ergänzt um das umfangreiche Angebot präventiver Hilfen: Das zeichnete das  Kinder- und Familienzentrum in Vorsfelde schon früher aus. Mit dem Neubau haben die engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nun den baulichen Rahmen erhalten, um in Zukunft beste Betreuung in modernem und kindgerechtem Ambiente anbieten zu können“, erklärt Oberbürgermeister Klaus Mohrs. „Mich freut es umso mehr, dass das Kinder- und Familienzentrum in diesen für die Stadt Wolfsburg nicht gerade einfachen Zeiten offiziell eingeweiht wird: Damit setzt die Stadt ein klares Zeichen, dass es beim Ausbau der Kindertagesbetreuung keine Abstriche geben darf“, so Mohrs weiter.

Stadträtin Iris Bothe ergänzt: „Das Kinder- und Familienzentrum Vorsfelde vermittelt durch seine starke Vernetzung im sozialen Umfeld auf vielfältige Art und Weise interkulturelle Kompetenz. Es sorgt darüber hinaus für noch mehr Chancengerechtigkeit und Teilhabe am öffentlichen Leben. Kindertagesstätte und Familienzentrum stehen somit im Einklang zum gesamtstädtischen Ziel der Entwicklung einer inklusiven Bildungsstadt.“

Der Neubau des Kinder- und Familienzentrums verfügt über eine Gesamtbruttogeschossfläche von circa 2000 Quadratmetern und eine Außenfläche von rund 3600 Quadratmetern. Auf dem Außengelände stehen zwei größere Spielkombinationen im Kindergartenbereich und ein krippengerechtes Kletter- und Spielhaus im Krippenbereich sowie eine Bahn für Roller zur Verfügung. Mehrere Schaukelmöglichkeiten, darunter auch solche, die für die Krippenkinder geeignet sind, ein Karussell sowie je ein Wasser-Sand-Spielbereich für Krippe und Kindergarten wurden ebenfalls errichtet. Für den Neubau mit Mobiliar und Außengelände hatte der Rat der Stadt Investitionen in Höhe von circa. 5,6 Millionen Euro bewilligt.

Zeitschiene und Daten im Überblick
  • Dezember 2013 Objektbeschluss für Abriss und Neubau in Höhe von circa. 5 Millionen Euro
  • Dezember 2013 Umzug des Kinder- und Familienzentrum in Räumlichkeiten der Moorkämpeschule, Vorsfelde
  • Juni 2014 Abriss des alten Gebäudes
  • Juli 2014 Objektbeschluss Außengelände in Höhe von 576.000 Euro
  • Juli 2014 Baubeginn
  • Dezember 2015 Umzug des Kinder- und Familienzentrums in den Neubau
  • 4. Januar 2016 Kita-Betrieb startet mit zwei Krippengruppen und fünf Kindergartengruppen

Meldung vom 24.02.2016:

Überblick über aktuelle thematische Schwerpunkte der Kindertagesbetreuung

Die Stadt hat den aktuellen Kitafachplan veröffentlicht. Er richtet sich insbesondere an die Vertreter der Kommunalpolitik, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kindertagesstätten und ihren Trägern. Der Fachplan ist ein Instrument für örtliche Beratungen und Entscheidungen zur Entwicklung des Angebotes an Kindertagesbetreuung in der Stadt Wolfsburg. 

Auf fast 70 Seiten legt der Geschäftsbereich Jugend die Entwicklung in der Kindertagesbetreuung 2015 und den folgenden Jahren dar und benennt thematische Schwerpunkte. Zunächst  wird auf die vergangene und zukünftig zu erwartende Entwicklung der Kinderzahlen und Betreuungsquoten für unter und über 3-jährige Kinder eingegangen. Des Weiteren wird auch auf die aktuell laufende Untersuchung zur Kitaqualität hingewiesen, deren Ergebnisse im Frühjahr vorgestellt werden sollen. 

Die Ergebnisse der Evaluation sollen unter anderem Aufschluss über die Erfolge und Potenziale der Wolfsburger Kindertagesbetreuung geben. 

Darüber hinaus wird der Ausbau der Kindertagesbetreuung vorgestellt und detailliert die zwölf Planungsbereiche und die vergangene und zukünftige Versorgung von Kindergarten- und Krippenkindern beleuchtet. Zum Schluss werden Handlungsempfehlungen formuliert, die in den nächsten Wochen mit den Trägern und dem Jugendhilfeausschuss im Rahmen der integrierten Jugendhilfeplanung eingehend beraten und abgestimmt werden.

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"Wenn du eine Kita bauen willst, dann trommle nicht Fachleute zusammen, um Steine zu sammeln, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre sie durch die Augen der Kinder zu schauen um zu entdecken, was Kinder wirklich brauchen."

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