Neuigkeiten

Meldung vom 02.01.2017:

Sophie und Elias liegen erneut vorn

Geburtenzahl reicht fast an Sterbefälle heran

Die Hitliste bei den Vornamen der in 2016 neugeborenen Wolfsburger Kinder führen Sophie bei den Mädchen sowie Elias bei den Jungen an. Mit insgesamt 36 Nennungen liegt Sophie (2015: 37) bei den Mädchennamen vor Marie (33/2015: 30). Die Reihenfolge ist gleichbleibend gegenüber 2014 und 2015. Dahinter folgen die Mädchennamen Emma (18), Emilia (17), Lina (17), Anna (16), Mia (15), Lara (13), Sofia (11), sowie Amelie, Lotta und Sophia (alle je 10).

Beim männlichen Nachwuchs führt Elias (24 Nennungen/2015: 15) wie 2015 die Beliebtheitsskala an, vor Jonas (20), Finn (18), Noah (17), Luca (16), Ben (15), Maximilian (15), Leon (14), Paul (14) und Alexander (13).

Laut Einwohnermelderegister wurden in 2016 insgesamt 1.370 Geburten registriert. Im Jahr zuvor waren es 1.269 Mädchen und Jungen. Vergangenes Jahr starben 1.418 Wolfsburger. In 2015 waren es 1.500 Bürger. Der natürliche Saldo von Geburten und Sterbefällen ist mit minus 48 also lediglich leicht negativ. 

Die Zahl der Eheschließungen im Wolfsburger Standesamt für das abgelaufene Jahr liegt bei 700 (2015: 728). Es wurden neun gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften gegründet. In 2015 waren es zehn.


Meldung vom 27.12.2016:

Feuerwerk sicher abbrennen

Wolfsburgs Berufsfeuerwehr gibt Tipps zu Silvester

Feuerwerkskörper (Foto: rcfotostock/Fotolia.com)Foto: Feuerwerkskörper (rcfotostock/Fotolia.com)Zum Jahreswechsel geschehen immer wieder zahlreiche Unfälle mit teils schweren Personen- und Sachschäden, die bei richtigem und sicherem Umgang mit Feuerwerkskörpern vermeidbar sind. Die Wolfsburger Berufsfeuerwehr gibt daher nützliche Tipps wie das „Böllern“ zum Jahreswechsel gefahrlos möglich ist.

Niemals sollten selbst gebastelte Feuerwerkskörper verwendet werden, sondern nur von der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) zugelassene. Diese Feuerwerkskörper oder ihre Verpackungen tragen ein Zulassungszeichen, das jedem bekannt sein sollte, der Feuerwerkskörper erwirbt oder verwendet. Das Zulassungszeichen setzt sich aus dem Kurzzeichen der Zulassungsbehörde "BAM", einem Zeichen für die pyrotechnische Klasse, also "P I" oder "P II", und einer fortlaufenden Nummer zusammen. Ein Zulassungszeichen lautet zum Beispiel: BAM - P II - 1912. Sollte Feuerwerk im EU-Ausland geprüft sein, so können die Zeichen leicht abweichen, aber in jedem Fall muss das „CE“ Zeichen abgedruckt sein.  Feuerwerkskörper der Kategorie II dürfen darüber hinaus nur durch Personen ab 18 Jahren gekauft und genutzt werden.

Nur so viele Gegenstände aus der Verpackung nehmen, wie gerade gebraucht werden. Den Vorrat an einer anderen sicheren Stelle deponieren. Die Schutzkappen von Zündern erst unmittelbar vor dem Zünden entfernen. Vor dem Abbrennen unbedingt die aufgedruckte Gebrauchsanweisung beachten.

Insbesondere sollten Feuerwerkskörper nur im Freien gezündet werden. Silvesterraketen oder andere Feuerwerkskörper nie in der Nähe von Gebäuden mit brennbaren Außenwänden oder brennbarem Inhalt anzünden. Raketen mit Führungsstab in Flaschen auf einem ebenen Untergrund aufstellen und so ausrichten, dass sie nicht unkontrolliert auf Schuppen, Häusern oder Nebengebäuden niedergehen können oder durch Bäume oder andere Hindernisse „gefangen“ werden können.

Auf jeden Fall dürfen Feuerwerkskörper nicht in die Hände von Kindern gelangen. Wer Gefährdungen anderer - vor allem alkoholisierter - Personen erkennt, sollte auf die Gefahren aufmerksam machen und beispielsweise das Zünden von Feuerwerkskörpern in der Nähe zu brennbaren Stoffen verhindern. Für alle Fälle sollten geeignete Löschmittel wie Feuerlöscher oder ein Eimer mit Wasser bereitgehalten werden. In der Silvesternacht sollten zudem sämtliche Fenster und Lüftungsklappen Ihrer Wohnung und auch Lager, Betriebsräume, Ställe, Schuppen und Garagen geschlossen sein, damit keine Raketen oder Böller hineinfliegen und unter Umständen Brände auslösen können.

Nicht explodierte oder defekte Feuerwerkskörper nicht erneut anzünden, sondern sicher entsorgen. Zum Beispiel in einem Eimer mit Wasser oder Sand. Sollte es dennoch zu Bränden oder Unfällen kommen, ist unverzüglich die Feuerwehr unter Notruf 112 zu alarmieren.

Gezündet werden dürfen Feuerwerkskörper übrigens nur zwischen dem 31. Dezember, 0 Uhr, und dem 1. Januar, 24 Uhr, also nur am Silvestertag und an Neujahr.

Schutzabstand zu Gebäuden beachten

Bunte Raketen und laute Böller sind Tradition an Silvester und Neujahr. Doch sind für den Gebrauch einige Sicherheitshinweise zu beachten. Das Ordnungsamt der Stadt Wolfsburg gibt allgemeine Hinweise zur Gefahrenabwehr:

Für das Abbrennen von Feuerwerkskörpern der Kategorie 2 ist das Mindestalter von 18 Jahren vorgeschrieben. Zudem dürfen Feuerwerksraketen und –böller aller Art nicht in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen abgebrannt werden. Seit 2009 werden von diesem Abbrennverbot auch Reet- und Fachwerkhäuser erfasst. Bei diesen beträgt der notwendige Schutzabstand mindestens 200 Meter.

Während das Verbot in der Nähe von Krankenhäusern sowie Kinder- und Altersheimen im wesentlichen auf die Sicherstellung des Lärmschutzes beruht, erfolgte die Aufnahme der Reet- und Fachwerkhäuser in diese Aufzählung aus Gründen des vorbeugenden Brandschutzes.

Ein Verstoß gegen dieses Abbrennverbot stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit einer Geldbuße bis zu 50.000 Euro geahndet werden.“

Entsorgung von Silvesterknallern

Silvesterraketen sind beim Abfeuern ein großer Spaß, die Hinterlassenschaften auf der Straße weniger. Anliegern obliegen hier die Reinigungspflichten vor ihren Grundstücken. Auch wer an anderen Orten Feuerwerksaktionen durchführt, sollte dort hinterher den Raketenmüll entfernen und entsorgen.

Raketenmüll gehört in die Restabfalltonne. Auch Blindgänger können über den Restabfall entsorgt werden, diese sollten aber aus Sicherheitsgründen vorher anfeuchtet werden, rät die Wolfsburger Abfallwirtschaft.