Neuigkeiten

Meldung vom 29.05.2017

Thomas Muth wird neuer Congresspark-Geschäftsführer

Stadtrat Thomas Muth wird ab dem 1. Juni 2017 Geschäftsführer der CongressPark Wolfsburg GmbH. Der Aufsichtsrat der Gesellschaft hat dieser Empfehlung des Rats der Stadt heute zugestimmt. Die Zuweisung zur neuen Aufgabe ist einvernehmlich zwischen Oberbürgermeister Klaus Mohrs und Stadtrat Muth für die Dauer seiner Wahlzeit als Stadtrat bis zum 30. Juni 2024 vereinbart worden.

Dem CongressPark Wolfsburg wird im Tourismuskonzept ein großes Potential als professionelles Kongresszentrum bescheinigt. Erste Schritte in diese Richtung wurden bereits unternommen. Dies noch weiter zu verbessern soll künftig Aufgabe von Thomas Muth sein.

Über die Nachfolge im Verwaltungsvorstand entscheidet der Rat der Stadt. Die Entscheidung über die Ausschreibung ist für die Ratssitzung im Juni vorgesehen.
Der Geschäftsbereich Finanzen und Controlling liegt künftig in der Verantwortung vom Ersten Stadtrat Werner Borcherding. Den Bereich Kultur übernimmt vorübergehend Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide, den Geschäftsbereich Soziales und Gesundheit verantwortet vorübergehend Stadträtin Iris Bothe.


Meldung vom 08.05.2017

Ideenwettbewerb für einen neuen Namen der Straße „Hinter den Kohlgärten“

Die Zubringerstraße „Hinter den Kohlgärten“ sucht einen neuen Namen. Zielsetzung ist das Finden eines neuen Namens im passenden Kontext zur anliegenden IT-City. Bis zum Mittwoch, 17. Mai, um 12 Uhr hat jeder Gelegenheit seinen Vorschlag mit Begründung per E-Mail an mitwirkung@stadt.wolfsburg.de oder telefonisch über (05361) 28-1190 abzugeben. Der beste Vorschlag wird von Volkswagen mit einem e-up! prämiert.

Die Vorentscheidung wird eine zehnköpfige Jury, zusammengesetzt aus Vertretern des Ortsrates, von VW, dem VW-Betriebsrat und der Stadt Wolfsburg, treffen und zur abschließenden Entscheidung in den Ortsrat Kästorf/Sandkamp geben. Nach Einsendefrist werden alle Vorschläge nach folgenden Kriterien geprüft:

Der Straßenname darf sich auf keine lebenden Personen beziehen, sich nur auf Personen beziehen, deren Gesamtpersönlichkeitsbild hinsichtlich möglicher Verfehlungen keine Ehrung durch die Straßenumbenennung ausschließt, sich auf keine Inhalte beziehen, die Ziele, Handlungen oder Wertvorstellungen verkörpern, die den Grundsätzen der Verfassung zuwiderlaufen, kein bereits bestehender Straßenname im Stadtgebiet Wolfsburg sein, keine diskriminierenden, herabsetzenden oder anstößigen Namen besitzen und maximal 25 Stellen aufweisen (einschließlich Bindestrichen oder Punkten).


Meldung vom 27.04.2017

Mehr Sicherheit im Allerpark

Stadt bleibt bei der Regelung: Alkoholverbot an Himmelfahrt

Der Allerpark ist ein beliebtes Ausflugsziel für Wolfsburger und Gäste aus der Region. Um Radfahrern, Fußgängern, Badegästen und Erholungssuchenden eine noch höhere Aufenthaltsqualität zu ermöglichen, wird die Stadt Wolfsburg auch in dieser Sommersaison wieder gemeinsam mit der Polizei und einem privaten Sicherheitsdienst das Projekt "Sicherheit im Allerpark" umsetzen. Ab Anfang Mai gehen der Städtische Ordnungsdienst, Streetlife, Polizei sowie der privater Sicherheitsdienst regelmäßig bis Oktober im Allerpark auf Streife. Ziel dieses Konzeptes ist es, Besucher besonders in den Abendstunden ein sicheres Gefühl zu geben.

Im Vordergrund steht die Präventionsarbeit. Das heißt, Besucher, die sich nicht ordnungsgemäß verhalten und beispielsweise Müll auf die Grünflächen werfen, auf Gehwegen Rad fahren oder zu laut feiern, werden angesprochen und beraten. Aufgrund des positiven Verlaufs der Testphase wird das Grillen im Allerpark in fünf eigens dafür bestimmten Bereichen rund um den Allersee dauerhaft ganzjährig genehmigt. Das Grillen im Strand- und Uferbereich und auf den eigens zur Nutzung durch die Allgemeinheit eingerichteten Liegewiesen bleibt weiterhin verboten. Fall es erforderlich sein sollte, werden die Sicherheitskräfte allerdings auch Verwarnungen oder Bußgelder aussprechen.

Auch in diesem Jahr gibt es wieder eine Sonderregelung für den Himmelfahrtstag. Am Donnerstag, 25. Mai, werden der städtische Ordnungsdienst, die Polizei, Streetlife und Wach- und Schließgesellschaft Wolfsburg verstärkt über den gesamten Tag Kontrollen im Allerpark durchführen. Des Weiteren gilt am 25. Mai in der Zeit zwischen 6 und 22 Uhr im gesamten Gebiet des Allerparks ein striktes Alkoholverbot. Das bedeutet, es ist verboten, Alkohol zu konsumieren und mitzuführen. Das Verbot gilt nicht für die Gaststätten im Allerpark.


Meldung vom 14.03.2017

Wettbewerb Digitale Stadt des Digitalverbandes Bitkom

Delegation um Oberbürgermeister Klaus Mohrs reicht Bewerbungsunterlagen ein

Die Stadt Wolfsburg strebt an, sich ausgehend von der Initiative #WolfsburgDigital zur digitalen Modellstadt zu entwickeln. Ein wichtiger Schritt auf diesem Weg erfolgte heute mit der Übergabe der Bewerbungsunterlagen zum Wettbewerb „Digitale Stadt“ des Digitalverbandes Bitkom und des Deutschen Städte- und Gemeindebundes. Im Zuge der Teilnahme mussten unterschiedliche Bedingungen erfüllt werden. Neben der Richtlinie, dass nur Städte mit einer Einwohnerzahl zwischen 100.000 und 150.000 teilnahmeberechtigt sind, war auch ein umfangreicher Antrag, der sich in drei Teile untergliederte, Bestandteil der Bewerbung: Zustandsbeschreibung und Vision der Stadt in Bezug auf die Digitalisierung, Beschreibung des Projektmanagements vor Ort sowie der Nachweis über die Unterstützung durch lokale Partner. Die Gewinnerstadt wird in Form von Dienstleistungen und Sachmitteln in Höhe eines zweistelligen Millionenbetrags durch 22 Sponsoren und Partner des Wettbewerbs gefördert.

Die Koordinierung des Antrags wurde durch das Team Digitalisierung im Referat für Stadtentwicklung übernommen – eine Einbindung externer Berater bewusst abgelehnt. „Der Prozess der Antragserstellung kann rückblickend als Kraftakt angesehen werden. Mit dem Ratsbeschluss, der breiten Unterstützung der Akteure aus Stadt und Region und der damit einhergehenden Sicherheit, dass wir gemeinsam als Stadt an einem Strang ziehen, können wir mit dem Ergebnis mehr als zufrieden sein. An dieser Stelle möchte ich mich deshalb auch explizit bei allen Mitwirkenden Kolleginnen und Kollegen bedanken“, so Oberbürgermeister Klaus Mohrs.

Inhaltlich wurden im Antrag 10 Themenfelder vorgestellt, in denen die Digitalisierung künftig schwerpunktmäßig vorangetrieben werden soll. In den Themenfeldern wurden auch viele Projekte genannt, um die digitale Transformation in Wolfsburg aktiv zu gestalten. Hierzu gehören u.a.:  

  • IT-Infrastruktur – Der stadtweite Ausbau des Glasfasernetzes sowie der Ausbau von WLAN und 5G-Mobilfunk
  • Städtische Datenplattform – Open Data Portale  
  • Energie – Digitale Vernetzung erneuerbarer Energien mit Verbrauchern und Mobilität
  • Mobilität – Konsequente E-Mobilität und neue Angebote
  • Verwaltung – Online Bürgerdienste und optimierte Antragsverfahren               
  • Gesundheit – Vernetzung der Akteure und Telemedizin           
  • Bildung – IT-Infrastruktur an Schulen, eine Wolfsburger Bildungscloud und digitale Kompetenz für alle
  • Handel – Verknüpfung des Einzelhandels mit Online-Angeboten
  • Sicherheit – Höchste Standards zum Datenschutz und Einrichtung eines Cyber-Security-Centers in der Stadt
  • Gesellschaft – Neue Formen der Bürgereinbindung und Online-Plattformen zum Dialog der Bürger untereinander und zwischen Bürgern und Verwaltung

Die inhaltliche Ausgestaltung des Antrags fand dabei unter Einbindung von mehr als 100 Akteuren aus den entsprechenden Themenbereichen statt. Insbesondere die Verwaltung, Tochterunternehmen wie Stadtwerke, Klinikum oder Wolfsburg AG aber auch privatwirtschaftliche Unternehmen und andere Institutionen sind an der Entwicklung der Inhalte beteiligt. Klaus Mohrs weist in diesem Zuge auf die bestehenden Strukturen hin: „Es ist von großem Vorteil, dass sich diese Ziele und Themenfelder mit #WolfsburgDigital decken. Wir bauen auf dem bereits geschaffenen Netzwerk auf und können so auf viele Projekte und Strukturen zu den  jeweiligen Themen zurückgreifen.“ Auch das Thema Bürgerbeteiligung wird mit unterschiedlichen Projekten Beachtung finden. Oberbürgermeister Klaus Mohrs verdeutlicht: „Digitalisierung ist ein stadtweites Thema, welches Auswirkungen auf die unterschiedlichsten Lebensbereiche hat. Uns ist viel daran gelegen, die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt aktiv in die Weiterentwicklung mit einzubinden.“


Meldung vom 21.02.2017:

Rat befürwortet Digitalisierung: Grundsatzbeschluss WolfsburgDigital und Beteiligung am Wettbewerb Digitale Stadt

Bild mit der Aufschrift: Wolfsburg DigitalUnterstützer und Interessierte, können sich unter wolfsburgdigital@stadt.wolfsburg.de melden. 

Eine wichtige Entscheidung mit positiver Strahlkraft fasste der Rat der Stadt in seiner Sitzung am 22. Februar hinsichtlich der angestrebten Digitalisierung. Neben dem Grundsatzbeschluss #WolfsburgDigital wurde auch der Beteiligung am Wettbewerb Digitale Stadt des Digitalverbandes Bitkom zugestimmt. Im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung sind neben den unterschiedlichen Lebens- und Arbeitsbereichen auch Bereiche der Daseinsvorsorge der Stadt – wie zum Beispiel Mobilität, Energie und Gesundheit – von massiven Veränderungen betroffen.

Durch die Zustimmung des Rates kann nunmehr die Möglichkeit wahrgenommen werden, diesen Wandel aktiv mit zu gestalten. Das Ziel der Stadt ist es dabei, die Digitalisierung primär an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger auszurichten, um so die Lebensqualität weiter zu steigern. Auch wenn die Digitalisierung ein weltweites Phänomen darstellt, gibt es in Wolfsburg darüber hinaus ganz spezielle Herausforderungen, die aus dem Wandel der Automobilindustrie resultieren.

Die Entwicklung hin zur Elektromobilität und dem autonomen Fahren sowie die Veränderungen im industriellen Sektor bedingen, dass für neue Geschäftsfelder optimale Rahmenbedingungen am Standort geschaffen werden. Ziel muss es hier sein, den Wirtschaftsstandort auch für die Zukunft zu sichern.

Die städtische Vision der Digitalisierung geht demnach von drei Bedingungen aus: Sie ist nur mit den Menschen vereinbar und bedingt eine digitale Kompetenz für alle Altersgruppen, sie benötigt ein leistungsfähiges Netz, was durch den flächendeckenden Glasfaserausbau gewährleistet wird und sie ist nur im Einklang mit dem Datenschutz umsetzbar.

Die Kooperationsfelder von #WolfsburgDigital, die in der gemeinsamen Absichtserklärung mit VW festgelegt wurden, decken sich dabei zum großen Teil mit den Themenfeldern, die im Wettbewerb Digitale Stadt vorgegeben werden. Ziel des Wettbewerbes ist es, digitale Modellstadt für Deutschland zu werden. Die Bekanntgabe der Gewinnerstadt erfolgt am 13. Juni beim IT Gipfel 2017. Eine erfolgreiche Teilnahme würde ein Fördervolumen von mindestens zehn Millionen Euro durch Investitionen der Bitkom-Unternehmen bedeuten.

Die Vorbereitung der Wolfsburger Bewerbung durch ein Projektteam läuft bereits seit Dezember. Die inhaltliche Beschreibung der Vision unter Einbindung zahlreicher Akteure aus den entsprechenden Themenfeldern läuft wiederum seit Januar. Zahlreiche Unterstützer aus Wirtschaft, Vereinen, Hochschulen, Institutionen, Verbänden und städtische Tochtergesellschaften beteiligen sich an dem Antrag durch individuelle Unterstützungsschreiben und Projektideen.

Die Stadt informiert über den Stand der Bewerbung unter www.wolfsburg.de/wolfsburgdigital sowie auf den städtischen Facebook- und Twitter-Accounts.


Meldung vom 02.01.2017:

Sophie und Elias liegen erneut vorn

Geburtenzahl reicht fast an Sterbefälle heran

Die Hitliste bei den Vornamen der in 2016 neugeborenen Wolfsburger Kinder führen Sophie bei den Mädchen sowie Elias bei den Jungen an. Mit insgesamt 36 Nennungen liegt Sophie (2015: 37) bei den Mädchennamen vor Marie (33/2015: 30). Die Reihenfolge ist gleichbleibend gegenüber 2014 und 2015. Dahinter folgen die Mädchennamen Emma (18), Emilia (17), Lina (17), Anna (16), Mia (15), Lara (13), Sofia (11), sowie Amelie, Lotta und Sophia (alle je 10).

Beim männlichen Nachwuchs führt Elias (24 Nennungen/2015: 15) wie 2015 die Beliebtheitsskala an, vor Jonas (20), Finn (18), Noah (17), Luca (16), Ben (15), Maximilian (15), Leon (14), Paul (14) und Alexander (13).

Laut Einwohnermelderegister wurden in 2016 insgesamt 1.370 Geburten registriert. Im Jahr zuvor waren es 1.269 Mädchen und Jungen. Vergangenes Jahr starben 1.418 Wolfsburger. In 2015 waren es 1.500 Bürger. Der natürliche Saldo von Geburten und Sterbefällen ist mit minus 48 also lediglich leicht negativ. 

Die Zahl der Eheschließungen im Wolfsburger Standesamt für das abgelaufene Jahr liegt bei 700 (2015: 728). Es wurden neun gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften gegründet. In 2015 waren es zehn.


Meldung vom 27.12.2016:

Feuerwerk sicher abbrennen

Wolfsburgs Berufsfeuerwehr gibt Tipps zu Silvester

Feuerwerkskörper (Foto: rcfotostock/Fotolia.com)Foto: Feuerwerkskörper (rcfotostock/Fotolia.com)Zum Jahreswechsel geschehen immer wieder zahlreiche Unfälle mit teils schweren Personen- und Sachschäden, die bei richtigem und sicherem Umgang mit Feuerwerkskörpern vermeidbar sind. Die Wolfsburger Berufsfeuerwehr gibt daher nützliche Tipps wie das „Böllern“ zum Jahreswechsel gefahrlos möglich ist.

Niemals sollten selbst gebastelte Feuerwerkskörper verwendet werden, sondern nur von der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) zugelassene. Diese Feuerwerkskörper oder ihre Verpackungen tragen ein Zulassungszeichen, das jedem bekannt sein sollte, der Feuerwerkskörper erwirbt oder verwendet. Das Zulassungszeichen setzt sich aus dem Kurzzeichen der Zulassungsbehörde "BAM", einem Zeichen für die pyrotechnische Klasse, also "P I" oder "P II", und einer fortlaufenden Nummer zusammen. Ein Zulassungszeichen lautet zum Beispiel: BAM - P II - 1912. Sollte Feuerwerk im EU-Ausland geprüft sein, so können die Zeichen leicht abweichen, aber in jedem Fall muss das „CE“ Zeichen abgedruckt sein.  Feuerwerkskörper der Kategorie II dürfen darüber hinaus nur durch Personen ab 18 Jahren gekauft und genutzt werden.

Nur so viele Gegenstände aus der Verpackung nehmen, wie gerade gebraucht werden. Den Vorrat an einer anderen sicheren Stelle deponieren. Die Schutzkappen von Zündern erst unmittelbar vor dem Zünden entfernen. Vor dem Abbrennen unbedingt die aufgedruckte Gebrauchsanweisung beachten.

Insbesondere sollten Feuerwerkskörper nur im Freien gezündet werden. Silvesterraketen oder andere Feuerwerkskörper nie in der Nähe von Gebäuden mit brennbaren Außenwänden oder brennbarem Inhalt anzünden. Raketen mit Führungsstab in Flaschen auf einem ebenen Untergrund aufstellen und so ausrichten, dass sie nicht unkontrolliert auf Schuppen, Häusern oder Nebengebäuden niedergehen können oder durch Bäume oder andere Hindernisse „gefangen“ werden können.

Auf jeden Fall dürfen Feuerwerkskörper nicht in die Hände von Kindern gelangen. Wer Gefährdungen anderer - vor allem alkoholisierter - Personen erkennt, sollte auf die Gefahren aufmerksam machen und beispielsweise das Zünden von Feuerwerkskörpern in der Nähe zu brennbaren Stoffen verhindern. Für alle Fälle sollten geeignete Löschmittel wie Feuerlöscher oder ein Eimer mit Wasser bereitgehalten werden. In der Silvesternacht sollten zudem sämtliche Fenster und Lüftungsklappen Ihrer Wohnung und auch Lager, Betriebsräume, Ställe, Schuppen und Garagen geschlossen sein, damit keine Raketen oder Böller hineinfliegen und unter Umständen Brände auslösen können.

Nicht explodierte oder defekte Feuerwerkskörper nicht erneut anzünden, sondern sicher entsorgen. Zum Beispiel in einem Eimer mit Wasser oder Sand. Sollte es dennoch zu Bränden oder Unfällen kommen, ist unverzüglich die Feuerwehr unter Notruf 112 zu alarmieren.

Gezündet werden dürfen Feuerwerkskörper übrigens nur zwischen dem 31. Dezember, 0 Uhr, und dem 1. Januar, 24 Uhr, also nur am Silvestertag und an Neujahr.

Schutzabstand zu Gebäuden beachten

Bunte Raketen und laute Böller sind Tradition an Silvester und Neujahr. Doch sind für den Gebrauch einige Sicherheitshinweise zu beachten. Das Ordnungsamt der Stadt Wolfsburg gibt allgemeine Hinweise zur Gefahrenabwehr:

Für das Abbrennen von Feuerwerkskörpern der Kategorie 2 ist das Mindestalter von 18 Jahren vorgeschrieben. Zudem dürfen Feuerwerksraketen und –böller aller Art nicht in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen abgebrannt werden. Seit 2009 werden von diesem Abbrennverbot auch Reet- und Fachwerkhäuser erfasst. Bei diesen beträgt der notwendige Schutzabstand mindestens 200 Meter.

Während das Verbot in der Nähe von Krankenhäusern sowie Kinder- und Altersheimen im wesentlichen auf die Sicherstellung des Lärmschutzes beruht, erfolgte die Aufnahme der Reet- und Fachwerkhäuser in diese Aufzählung aus Gründen des vorbeugenden Brandschutzes.

Ein Verstoß gegen dieses Abbrennverbot stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit einer Geldbuße bis zu 50.000 Euro geahndet werden.“

Entsorgung von Silvesterknallern

Silvesterraketen sind beim Abfeuern ein großer Spaß, die Hinterlassenschaften auf der Straße weniger. Anliegern obliegen hier die Reinigungspflichten vor ihren Grundstücken. Auch wer an anderen Orten Feuerwerksaktionen durchführt, sollte dort hinterher den Raketenmüll entfernen und entsorgen.

Raketenmüll gehört in die Restabfalltonne. Auch Blindgänger können über den Restabfall entsorgt werden, diese sollten aber aus Sicherheitsgründen vorher anfeuchtet werden, rät die Wolfsburger Abfallwirtschaft.