Brackstedt

Bekannt für die Brackstedter Wassermühle

Der nördlichste Ortsteil Wolfsburgs ist Brackstedt mit rund 1616 Einwohnern.

Brackstedter Mühle © Urheber 2008 Jens Ripperger, Nutzungsrechte 2008-2018 Brackstedter MühleDas Dorf verfügt über eine Kindertagesstätte inklusive Krippe und einen Seniorentreff. Für Sport- und Freizeitmöglichkeiten sorgen drei Spiel- und Sportplätze und das Dorfgemeinschaftshaus.

Bekannt ist Brackstedt nach der Brackstedter Wassermühle aus dem Jahr 1434, an deren Standort sich heute das Hotel „die Brackstedter Mühle“ befindet. Sie steht zur einen Hälfte im Stadtgebiet Wolfsburg und zur anderen im Landkreis Gifhorn zwischen Brackstedt und Jembke, gehört aber noch zum Wolfsburger Stadtgebiet.

Ortsbürgermeisterin:

Angelika Jahns

Stellvertreter:

Martin von Werne

Sprechstelle BrackstedtAdresse:

Zum Badekoth 25
38448 Wolfsburg
Leitung: Herr Hepke

Telefon: 05366 959105
Fax: 05363 9718-17

E-Mail senden

Öffnungszeiten:

Mittwoch:
14:00 Uhr - 16:00 Uhr
Freitag:
09:00 Uhr - 11:00 Uhr

Bitte beachten Sie Hinweise zu ggf. tagesaktuellen Änderungen der Öffnungszeiten.

Folgende Verwaltungsangelegenheiten können Sie bei uns erledigen:

  • Beantragung von Personalausweisen, Reisepässen, Kinderreisepässen sowie vorläufigen Personalausweisen und vorläufigen Reisepässen
  • An- und Ummeldungen; Abmeldungen ins Ausland / von Nebenwohnungen
  • Melde-/Aufenthalts-/Lebens- und Haushaltsbescheinigungen
  • Beglaubigungen von Unterschriften und Kopien
  • Bestellungen von Standesamtsurkunden beim Standesamt Wolfsburg
  • Beantragung von Führungszeugnissen und Gewerbezentralregisterauszügen
  • Untersuchungsberechtigungsscheine für Berufsanfänger bis zum 18. Lebensjahr
  • Antragsaufnahme für Führerscheine, Internationale Führerscheine, An-, Ab- und Ummeldungen eines Gewerbes, Fischereischeine , Waffenbesitzkarten, Waffenscheine und Jagdscheine
  • An- und Abmeldungen zur Hundesteuer und Ausgabe von Ersatz-Hundemarken
  • Antragsannahme von Wohngeld- und Elterngeldanträgen
  • Ausgabe von Anträgen auf Ausstellung von Schwerbehindertenausweisen
  • Müllbehälterbestellung und Verkauf von Restmüll- und Grünabfallsäcken im Auftrag der Wolfsburger Abfallwirtschaft (WAS)
  • Kostenlose Ausgabe von „Gelben Säcken“ und Hundekotbeuteln
... und vieles mehr

Schon vor 1200 wurde das Rundlingsdorf Brackstedt – wie auch zahlreiche andere Dörfer im sogenannten Vorsfelder Werder – planmäßig angelegt und mit wendischer, heidnischer Bevölkerung besiedelt. Um den Dorfplatz in Form eines Hufeisens gruppierten sich ursprünglich neun Ackerhöfe. Bis zum Ende des 15. Jahrhunderts erhöhte sich die  Zahl dieser Hofstellen auf 15, die alle den Herren von Bartensleben auf der Wolfsburg zu Abgaben und Frondiensten verpflichtet waren.

Die mageren Böden brachten den Bewohnern schon in guten Zeiten nur ein karges Auskommen, doch in Zeiten von Seuchen, Missernten und Kriegen wurden die Belastungen durch Frondienste und Abgaben so erdrückend, dass einige Höfe wüst fielen. Im Jahre 1663 wurden in 12 Haushaltungen nur 40 Personen über 14 Jahre aufgeführt.

Im Jahr 1742 fiel das Bartenslebener Lehen an den Herzog von Braunschweig zurück, der es dem Amt Vorsfelde zuordnete. Agrarreformen führten im 19. Jahrhundert zu einer tiefgreifenden Veränderung in der Landwirtschaft und zu einer Bevölkerungssteigerung. Nach einer Feuersbrunst im Jahr 1846, die fast alle Gehöfte vernichtete, wurden die Höfe zum Teil außerhalb der engen Dorflage wieder aufgebaut.

Mit der Expansion des Volkswagenwerkes in der Nachkriegszeit veränderte sich auch die Wirtschaftsstruktur des Dorfes: Höfe wurden aufgegeben, die Brackstedter suchten ihr Auskommen in der Industrie. Als Folge der Eingemeindung von 1972 entstanden neue Wohngebiete, aus dem Bauerndorf Brackstedt wurde eine Wohnsiedlung mit heute mehr als 1600 Einwohnern.

Quelle: Dr. Karin Luys, Institut für Zeitgeschichte und Stadtpräsentation (IZS)


Das Wappen von BrackstedtDer Ortsname Brackstedt bedeutet "brache Stätte". Das Schildfeld ist, um diesen Umstand zu versinnbildlichen, schlicht in eine helle und eine dunkle Fläche geteilt. Die stilisierte Pflugschar deutet an, wie diese ehedem brache Stätte zu einer bewohnten fruchtbaren Siedlung geworden ist, nämlich durch Urbarmachung des Bodens durch den Pflug.
Die Farben Blau-Gelb sind die Landesfarben des Landes Braunschweig sowie die Kreisfarben des Landkreises Helmstedt, zu denen Brackstedt früher gehörte. Das Wappen wurde am 10. Februar 1978 vom Ortsrat Brackstedt / Velstove / Warmenau einstimmig beschlossen.

Heraldische Beschreibung: Von Gold (Gelb) über Blau geteilt mit einer Pflugschar in gewechselten Farben.

Quelle
Arnold Rabbow: "Wolfsburger Wappenbuch"

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1 Kommentare

müller 14.06.2016 16:51:22
Ein sehr lanweiliges Dorf nichts Los ausser die Feuerwehr.Keine Einkaufsmöglichkeiten und sehr alte Bevölkerung.
Schmidt 05.07.2016 06:56:14
Das kann nur jemand behaupten, der nicht informiert ist.Neben der Feuerwehr gibt es zahlreiche Vereine, die nicht nur Sportliche Aktivitäten bieten. Für jede Altersklasse ist etwas dabei. Ein Einkaufsmarkt entsteht in diesem Jahr. Ein großes Baugebiet zieht vorwiegend junge Familien nach Brackstedt. Ein Grund warum Brackstedt der Jüngste Stadtteil Wolfsburgs ist.
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