Neindorf

Der südlichste Ort Wolfsburgs

Neindorf ist der der südlichste Ortsteil von Wolfsburg mit einer guten Anbindung an die A 2.

KircheInsgesamt 1.381 Einwohner leben in dem  Ort, der neben einer Kindertagesstätte auch eine Grundschule vor Ort hat. Zwei Seniorentreffs und zwei Spiel- und Bolzplätze sorgen für Freizeitmöglichkeiten für Jung und Alt.

Ebenso wie der Nachbarort Almke wurde auch Neindorf im Rahmen der großen Eingemeindung vom Landkreis Gifhorn in das Stadtgebiet von Wolfsburg eingegliedert.

Ortsbürgermeister:

Hans-Ulrich Achilles

Stellvertreter:

Karl-Heinz Lücke

Sprechstelle NeindorfAdresse:

Obere Dorfstr. 28
38446 Wolfsburg
Leitung: Herr Schulze/ Herr Synowski

Telefon: 05365 383
Fax: 05362 9887-18

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 Öffnungszeiten:

Montag:
14:00 Uhr - 16:00 Uhr
Freitag:
09:00 Uhr - 11:00 Uhr

Bitte beachten Sie Hinweise zu ggf. tagesaktuellen Änderungen der Öffnungszeiten.

Folgende Verwaltungsangelegenheiten können Sie bei uns erledigen:

  • Beantragung von Personalausweisen, Reisepässen, Kinderreisepässen sowie vorläufigen Personalausweisen und vorläufigen Reisepässen
  • An- und Ummeldungen; Abmeldungen ins Ausland / von Nebenwohnungen
  • Melde-/Aufenthalts-/Lebens- und Haushaltsbescheinigungen
  • Beglaubigungen von Unterschriften und Kopien
  • Bestellungen von Standesamtsurkunden beim Standesamt Wolfsburg
  • Beantragung von Führungszeugnissen und Gewerbezentralregisterauszügen
  • Untersuchungsberechtigungsscheine für Berufsanfänger bis zum 18. Lebensjahr
  • Antragsaufnahme für Führerscheine, Internationale Führerscheine, An-, Ab- und Ummeldungen eines Gewerbes, Fischereischeine , Waffenbesitzkarten, Waffenscheine und Jagdscheine
  • An- und Abmeldungen zur Hundesteuer und Ausgabe von Ersatz-Hundemarken
  • Antragsannahme von Wohngeld- und Elterngeldanträgen
  • Ausgabe von Anträgen auf Ausstellung von Schwerbehindertenausweisen
  • Müllbehälterbestellung und Verkauf von Restmüll- und Grünabfallsäcken im Auftrag der Wolfsburger Abfallwirtschaft (WAS)
  • Kostenlose Ausgabe von „Gelben Säcken“ und Hundekotbeuteln
... und vieles mehr

Neindorf, die „Hauptstadt“ im Hasenwinkel, wurde im Jahr 1197 erstmalig in einer Urkunde des Bischofs von Halberstadt erwähnt, der in einem Streitfall entschied, dass Neindorf dem Stift Königslutter abgabenpflichtig sei. Das Dorf ist Teil des Welfenterritoriums, wechselte jedoch bis 1428 mehrfach den Besitz. Seither ist es Teil des Lüneburger/Celler Landes, später des Kurfürstentums und Königreichs Hannover. 1866 wird es preußisch, ab 1946 gehört der Ort zum Land Niedersachsen.

Seit 1534 ist die ehemalige katholische Kirche eine vollwertige evangelisch-lutherische Kirche, zusammen mit Almke. Der Kapellenbau aus dem 13./14. Jahrhundert mit alter Marienglocke wurde 1680 bzw. 1830 zu einer Hallenkirche erweitert.

Bei der Steuerschätzung im Jahr 1489 hatte das Dorf eine mittlere Größe, die Zahl der Hofstellen lag jahrhundertelang bei ca. 35. Die landwirtschaftliche Strukturreform um 1850 brachte den wirtschaftlichen Aufschwung des Dorfes voran.

Durch die Einführung der Kartoffel und der Zuckerrübe wurde der Ort wohlhabend. Nach dem Bau der Nebenlinie Schandelah-Oebisfelde (1902) war der Bahnhof bis 1974 der einzige im Hasenwinkel. Der Ort gewann dadurch mehr Gewerbetreibende und Handwerker. Auch eine Kartoffelflockenfabrik am Bahnhof nahm für 70 Jahre den Betrieb auf.

Im Jahr 1950 zählte Neindorf 947 Einwohner, davon ca. 340 Flüchtlinge. Eine geplante Neuansiedlung und Dorferweiterung erfolgte erst seit 1964. Die Eingemeindung Neindorfs in die Stadt Wolfsburg 1972 führte zur Ausweisung neuer Baugebiete. Heute ist Neindorf ein Tor Wolfsburgs zur Erholungslandschaft des Elm.

Quelle: Dr. Karin Luys, Institut für Zeitgeschichte und Stadtpräsentation (IZS)


Das Wappen von NeindorfNeindorf gilt als der zentrale Ort des Hasenwinkels. Dieser Umstand wird durch das redende Wappen mit dem Hasen im Winkel (in der heraldischen Fachsprache: Spitze) versinnbildlicht. Gegenüber dem mehr stilisierten Hasen eines ersten Entwurfs legten die Ortsvertreter aus Neindorf ausdrücklich Wert auf eine naturgetreue Wiedergabe des Hasen, wie er in der nebenstehenden Abbildung erscheint.

Zur Wiedergabe von Tieren oder Gegenständen in der Heraldik ist allgemein folgendes zu sagen: Ein Wappen wird nicht durch eine bestimmte Abbildung, sondern durch seine Beschreibung definiert. Das lässt dem sich wandelnden Zeitgeschmack einige Freiheit in der stilistischen Darstellung, so wie man es besonders augenfällig aus der unterschiedlichen Darstellung heraldischer Löwen oder auch aus den verschiedenen Mustern des Wolfsburger Wappens kennt. Die bildliche Wiedergabe eines Wappens ist also, auch bei stilistischen Unterschieden, immer dann richtig, solange sie der heraldischen Beschreibung genau entspricht. Ob also zum Beispiel der Neindorfer Hase wie in der Abbildung oder etwas anders stilisiert wird, spielt für die Zukunft in Bezug auf die Richtigkeit des Neindorfer Wappens keine Rolle.

Die vorwärtsweisende Spitze deutet den Wunsch der Einwohner nach einer gedeihlichen zukunftsorientierten Entwicklung des Ortsteils an. Die Farben Blau-Gelb erinnern an die geschichtliche Vergangenheit. Es sind die Farben der welfischen Lande des lüneburgischen Anteils, zu denen Neindorf früher jahrhundertlang gehört hat. Der Ortsrat Almke/Neindorf nahm das Wappen am 11. April 1978 einstimmig an.

Heraldische Beschreibung: In Gold (Gelb) eine blaue rechte Seitenspitze, worin ein springender goldener (gelber) Hase.

Quelle
Arnold Rabbow: "Wolfsburger Wappenbuch"

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