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Hilfe für Ukraine

Stadt Wolfsburg und DRK Wolfsburg rufen zu Spenden auf

Auch mehr als zwei Jahre nach Eskalation des bewaffneten Konflikts in der Ukraine ist die humanitäre Lage vor Ort katastrophal. Die Stadt Wolfsburg und der DRK Kreisverband Wolfsburg e. V. rufen deshalb gemeinsam zu Spenden auf. Mit den gesammelten Geldern werden neben der Beschaffung dringend benötigter Hilfsgüter auch langfristige Projekte in Nischyn und Schowkwa, beides Wolfsburger Solidaritätspartnerschaften, unterstützt. Die Bereitstellung und Koordinierung erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Berlin und dem Ukrainischen Roten Kreuz. Durch die Erfahrung der Hilfsorganisationen und deren Austausch können die Geldspenden effizient genutzt werden.

Rotes Kreuz und Stadt Wolfsburg Ukraine Spenden Aufruf Aktion

Aktuelles

  • Wolfsburg übergibt über 40.000 Euro Spenden für die Solidaritätspartnerstadt Nischyn in der Ukraine

    Auf dem gemeinsamen Spendenkonto der Stadt Wolfsburg und des DRK-Kreisverbandes Wolfsburg e. V. für die ukrainischen Solidaritätspartnerstädte sind inzwischen über 40.000 Euro eingegangen. Die Stadt Wolfsburg und der DRK-Kreisverband bedanken sich herzlich bei allen Spenderinnen und Spendern für ihre große Solidarität.

    Nachdem bereits Projekte, wie die Überführung von Rettungsfahrzeugen im Frühjahr 2025, in der ukrainischen Stadt Schowkwa realisiert werden konnten, wird nun gezielt die Solidaritätspartnerstadt Nischyn unterstützt. Die dortige humanitäre Lage ist weiterhin äußerst angespannt und die Bedarfe sind groß.

    Mit den aktuellen Spendengeldern wird ein Projekt des Ukrainischen Roten Kreuzes in Nischyn gefördert, das den Betrieb und Aufbau eines häuslichen Pflegedienstes sowie die Beschaffung dringend benötigter medizinischer Versorgungsgüter fördert. Die Unterstützung richtet sich vorrangig an alleinstehende Senioren und Menschen mit Behinderungen.
    Das Projekt wird u. a. mit Unterstützung des Generalsekretariats des Deutschen Roten Kreuzes sowie des DRK-Landesverbands Bayern realisiert. Die Bereitstellung und Koordinierung erfolgen in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesverband des Deutschen Roten Kreuzes in Berlin und dem Ukrainischen Roten Kreuz. Durch diesen strukturierten Austausch wird sichergestellt, dass die Spenden effizient und gezielt dort ankommen, wo sie am dringendsten benötigt werden.

    Oberbürgermeister Dennis Weilmann dankt den Wolfsburger Bürgerinnen und Bürgern ausdrücklich für ihr Engagement:
    „Danke an alle Spenderinnen und Spender aus Wolfsburg, die mit ihrem Beitrag ein starkes Zeichen der Solidarität setzen. Auch dem DRK-Kreisverband Wolfsburg und dem Landesverband Bayern möchte ich für die großzügige Unterstützung danken. Die Hilfe kommt direkt den Menschen in unserer Solidaritätspartnerstadt Nischyn zugute, die weiterhin dringend auf Unterstützung angewiesen sind.“

    Auch der DRK-Kreisverband Wolfsburg hebt den Nutzen der Geldspenden hervor:
    „Mit den eingegangenen Spendengeldern können wir ein wichtiges Projekt voranbringen. Es ermöglicht den Betrieb und den Aufbau der bestehenden Versorgung durch einen häuslichen Pflegedienst und die Anschaffung dringend benötigter medizinischer Materialien. Damit erreichen wir vor allem alleinlebende Seniorinnen und Senioren sowie Menschen mit Behinderungen. Menschen, die in dieser schwierigen Situation besonders auf zuverlässige Hilfe angewiesen sind.“, erklärt Thorsten Rückert, Vorstand des DRK Wolfsburg.

    Das Spendenkonto bleibt weiterhin geöffnet, denn die humanitäre Lage in der Ukraine bleibt unverändert kritisch. 

     

    Gruppenfoto der Spendenübergabe an Vertreter aus Nischyn
    Gruppenfoto der Spendenübergabe an Vertreter aus Nischyn
    Foto: Stadt Wolfsburg
  • Wolfsburg unterstützt Ausbau der häuslichen Pflege in Nischyn – Spenden zeigen konkrete Wirkung

    Mai 2026

    Die Stadt Wolfsburg setzt gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz ihr Engagement für die ukrainische Solidaritätspartnerstadt Nischyn fort. Dank zahlreicher Spenden aus der Wolfsburger Bevölkerung konnten wichtige Fortschritte im sozialen Bereich erzielt werden. Ein aktueller Projektbericht zeigt nun, wie gezielt und wirksam die Mittel eingesetzt wurden.

    Die Wolfsburger Spenden in Höhe von rund 40.000 Euro werden in den Ausbau der häuslichen Pflege in Nischyn investiert. Ziel ist es, besonders schutzbedürftige Menschen langfristig in ihrem gewohnten Umfeld zu unterstützen und ihre Lebensqualität zu verbessern.

    Ein zentraler Erfolg des Projekts ist die Schaffung von vier Arbeitsplätzen im sozialen Bereich: Drei Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter in Vollzeit sowie ein Projektmanager in Teilzeit koordinieren und erbringen die Pflegeleistungen vor Ort. 

    Aktuell werden 21 Menschen im Rahmen des Projekts betreut, die auf langfristige Unterstützung angewiesen sind. Eine Fachkraft betreut jeweils sieben Personen und somit kann eine individuelle und kontinuierliche Versorgung sichergestellt werden.

    Die angebotenen Leistungen orientieren sich am Bedarf der betreuten Personen in Nischyn. Dazu gehören unter anderem die Unterstützung beim Einkauf von Lebensmitteln und Medikamenten, Hilfe im Haushalt, Begleitung bei der Körperpflege, psychosoziale Betreuung sowie Unterstützung bei der Inanspruchnahme medizinischer Leistungen. Ziel ist es, den Menschen ein möglichst selbstbestimmtes Leben in ihrer häuslichen Umgebung zu ermöglichen.

    Oberbürgermeister Dennis Weilmann betont:
    „Die Rückmeldungen aus Nischyn zeigen eindrucksvoll, dass unsere Solidarität ankommt. Die Spenden aus Wolfsburg leisten einen konkreten Beitrag zur Verbesserung der Lebenssituation vieler Menschen vor Ort. Dafür danke ich allen Bürgerinnen und Bürgern sowie dem DRK herzlich.“

    Die Stadt Wolfsburg und das Deutsche Rote Kreuz setzen ihr Engagement fort. Das gemeinsame Spendenkonto bleibt weiterhin aktiv, um auch künftig wichtige Projekte in den ukrainischen Solidaritätspartnerstädten zu unterstützen.

     

Der anhaltende bewaffnete Konflikt in der Ukraine hat viele Menschen in eine Notlage versetzt. Auch die Städte Nischyn und Schowkwa, die über den Konflikt hinaus eine nachhaltige freundschaftliche Verbindung zu Wolfsburg pflegen möchten, sind betroffen. Durch die Spendengelder soll unter anderem der Aufbau eines häuslichen Pflegedienstes sowie die Beschaffung von hierfür benötigten medizinischen Versorgungsgütern unterstützt werden. Im Rahmen dieses Projektes werden alleinstehende Senioren und Menschen mit Behinderungen erreicht und unterstützt. Diese zählen zu den besonders schutzbedürftigen Bevölkerungsgruppen und sind in diesem Konflikt umso mehr auf Hilfe angewiesen. 

„Die Solidarität und die Spendenbereitschaft unserer Bürgerinnen und Bürger können einen entscheidenden Unterschied machen“, betont Dennis Weilmann, Oberbürgermeister der Stadt Wolfsburg. „Durch unsere Solidaritätspartnerschaften haben wir eine besondere Verbindung zu Nischyn und Schowkwa. Gerade in diesen schwierigen Zeiten ist es wichtig, Menschlichkeit zu zeigen und zusammenzuhalten.“

„Mit Geldspenden wollen wir gezielt und effizient die dringend benötigten Güter vor Ort kaufen“, erklärt Thorsten Rückert, Vorstand DRK Kreisverband Wolfsburg e. V. Ralf Krüger, Ratsvorsitzender, dem dieses Projekt eine Herzensangelegenheit ist, fügt hinzu: „So sparen wir auch die hohen Transportkosten und können die Hilfe schneller und direkter leisten. Jede Geldspende, ob groß oder klein, trägt dazu bei, das Leid der Menschen vor Ort zu lindern.“ 

„Der DRK Kreisverband Wolfsburg steht in engem Kontakt mit dem DRK-Bundesverband in Berlin und dem Ukrainischen Roten Kreuz in Kiew, um sicherzustellen, dass die Spendengelder schnell und effektiv dort ankommen, wo sie am dringendsten benötigt werden“, ergänzt Thorsten Rückert, Vorstand DRK Kreisverband Wolfsburg.

Unterstützen Sie jetzt: Bankverbindung für Ihre Spende

DRK Kreisverband Wolfsburg e. V.

IBAN: DE46 2699 1066 0871 2570 01

BIC: GENODEF1WOB

Verwendungszweck: Spende Schowkwa und Nischyn

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