Internationale Beziehungen

Der Stadt Wolfsburg

Verständnis füreinander und Toleranz fördern ist stets die Prämisse aller internationalen Beziehungen der Stadt Wolfsburg.

FlaggenHierin wird der beste Beitrag für Frieden in unserer Welt gesehen und es bedarf nicht immer formeller Vereinbarungen, wie einer Städtepartnerschaft oder einer Städtefreundschaft, für gute freundschaftliche Begegnungen.

Die Stadt Wolfsburg erfreut sich einer Vielzahl von internationalen Kontakten. Die Anzahl der Besuche von Delegationen auf der ganzen Welt ist in den letzten Jahren sprunghaft gestiegen. Die Stadt Wolfsburg steht allen internationalen Beziehungen offen gegenüber und verfolgt diese nach dem Motto „Die Welt zu Gast bei Freunden“.

Die Zusammenarbeit mit den Partner- und Freundschaftsstädten besteht häufig nicht nur auf offizieller Ebene. Der Austausch soll insbesondere auch in den Bereichen Jugend, Bildung, Kultur und Sport gepflegt und gefördert werden. Zudem wird das Engagement im Bereich der kommunalen Entwicklungszusammenarbeit ausgebaut.

Aktivitäten und Begegnungen von Wolfsburger Vereinen, Schulen und Institutionen mit Einrichtungen in den Partner- und Freundschaftsstädten der Stadt Wolfsburg können gemäß der Förderrichtlinien Unterstützung finden.

Um den wachsenden Anforderungen der Globalisierung gerecht zu werden, wurde darüber hinaus am 29. März 2006 der Internationale Freundeskreis Wolfsburg e.V. ins Leben gerufen, der die Stadt Wolfsburg beim Ausbau und der Pflege ihrer internationalen Beziehungen unterstützt.

Hierbei wird insbesondere das Ziel verfolgt, das Erscheinungsbild und das Ansehen Wolfsburgs als internationale, offene und zukunftsorientierte Stadt zu stärken und zu fördern.


Aktuelle Meldungen:

Stadt erhält zweite Stufe des Europapreises und ehrt TeilnehmerInnen am 64. Europäischen Wettbewerb

Verleihung der golden bestickten Ehrenfahne durch Marlene Rupprecht, Ehrenmit-glied des Europarates, an die Stadt Wolfsburg. © Lars LandmannMit der Verleihung der goldenen Ehrenfahne am 23. August 2017 durch Marlene Rupprecht, Ehrenmitglied des Europarates, erhält Wolfsburg als eine von nur acht europäischen Städten die zweite Stufe des Europapreises. 

Eröffnet wurde die Verleihungszeremonie in der Bürgerhalle durch das brass-projekt unter Leitung von Wolfgang Henneke von der Europaschule Ratsgymnasium mit der Eurovisionshymne „Te Deum“. Für das weitere musikalische Rahmenprogramm sorgte die Europaschule Eichendorffschule mit der Premiere des „Europa Rap“, der extra von Stefano Cimino für die Veranstaltung geschrieben wurde. Oberbürgermeister Klaus Mohrs verdeutlicht: „Das Projekt Europa ist ein Prozess und aktuelle Ereignisse verdeutlichen, dass es weiterhin Handlungsbedarf gibt. Die soziale und wirtschaftliche Stabilität Europas wird auch von den Perspektiven und Möglichkeiten abhängen, die wir unseren jungen Menschen in ganz Europa bieten.“

Mittlerweile tragen fünf Wolfsburger Schulen den Titel „Europaschule in Niedersachsen“. Des Weiteren liegen 30 von 35 Wolfsburger Schulpartnerschaften in Europa – dabei sind insgesamt 13 europäische Länder vertreten, um gemeinsam grenzüberschreitend zu lernen. Die vielseitigen schulischen Aktivitäten in Wolfsburg werden ergänzt durch interkommunale Aktivitäten, das Engagement von Kultur- und Bildungseinrichtungen, Vereinen und auch Privatpersonen. „Die Bandbreite und Vielfalt ist beeindruckend. Wir können stolz sein auf jede einzelne dieser Aktivitäten und ich rege ein weiteres Mal dazu an, das Engagement für die europäische Idee und Zukunft in Wolfsburg fortzuführen“, so Klaus Mohrs. 

Bereits 1955 wurde der Europapreis von der Parlamentarischen Versammlung des Europarats ins Leben gerufen. Mit der jährlichen Verleihung wird herausragendes europäisches und internationales lokales Engagement gewürdigt. Dabei wird zwi-schen vier Auszeichnungsstufen unterschieden: Europadiplom, Ehrenfahne, Ehrenplakette sowie Europapreis. Ziel ist es, eine Beziehung zwischen Bürgern und Gemeinden Europas herzustellen und die europäische Idee zu fördern, Bewusstsein für partnerschaftliches Miteinander in Europa zu schaffen, den sozialen Zusammenhalt und eine gemeinsame europäische Identität zu stärken sowie die Anerkennung kultureller Vielfalt und Toleranz. Im letzten Jahr hatte die Stadt Wolfsburg die erste Auszeichnungsstufe, das Europadiplom, erhalten, das in der Bürgerhalle des Rathauses aushängt.

Wolfsburger Schülerinnen und Schüler gestalteten das Programm zur Verleihung, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Europäischen Wettbewerb wurden von Oberbürgermeister Klaus Mohrs ausgezeichnet. © Lars LandmannIm Rahmen der Verleihung der Ehrenfahne würdigte die Stadt auch die 15 Wolfsburger Teilnehmerinnen und Teilnehmer am inzwischen 64. Europäischen Wettbewerb zum diesjährigen Thema: „In Vielfalt geeint“. Oberbürgermeister Klaus Mohrs begrüßte das Motto: „Es zeigt ganz grundlegende Parallelen zwischen Wolfsburg und Europa auf und spiegelt sich nicht nur in der geschichtlichen Entwicklung Wolfsburgs, sondern auch tagtäglich im europäischen und internationalen Engagement und natürlich in unserem Stadtbild wider. Unter anderem greift das Wolfsburger Integrationskonzept unter dem Titel „Vielfalt leben“ das Motto auf. Und genau das tun wir in unserer jungen dynamischen Stadt – mit über 147 vertretenen Nationalitäten, ca. 60 internationalen Wolfsburger Vereinen und Gruppierungen sowie inzwischen 15 Städtepartnerschaften und -freundschaften weltweit.“ Die Bilder und Arbeiten der Schülerinnen und Schüler werden noch bis zum 30. August 2017 in der Bürgerhalle für die Öffentlichkeit ausgestellt.

Mit jährlich mehr als 80.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern an bundesweit über 1.000 Schulen ist er seit dem Gründungsjahr 1953 nicht nur der älteste, sondern auch einer der renommiertesten Schülerwettbewerbe Deutschlands. Der Wettbewerb wendet sich an alle Schularten und Jahrgangsstufen, Schirmherr ist der Bundespräsident. Von der ersten Klasse bis zum Abitur sind alle Schülerinnen und Schüler eingeladen, zu aktuellen europäischen Themen kreative Beiträge einzureichen. Ihrer Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt: Bilder, Fotos, Collagen, Bücher, Texte, Essays, Reden, Videoclips und Trickfilme, Interviews, Comics, Musikstücke, Medienkampagnen oder Onlinebeiträge können eingereicht werden. Der Wettbewerb fordert zu vertiefter Auseinandersetzung mit europäischen Themen und Fragestellungen im Unterricht auf und verfolgt das Ziel, den Europagedanken zu stärken. Die höchsten Teilnahmezahlen seit 2009 konnte der Europäische Wettbewerb dieses Jahr verzeichnen – ein starkes Signal für die Relevanz und Attraktivität des Wettbewerbs.

Manfred Hüller (Leiter Referat Repräsentation und Internationale Beziehungen, l.) und Christin Eckstein (Referat Repräsentation und Internationale Beziehungen, r.) betreuten Pascal Dossa während seiner Hospitation im Rathaus.

Vom 26. Juli bis 10. August 2017 war ein Hospitant aus dem westafrikanischen Land Benin zu Gast in Wolfsburg. Pascal Dossa, Generalsekretär des Bürgermeisters aus der Stadt Agbangnizoun in Benin, erhielt während seines Aufenthaltes Einblicke in die Arbeitsweise verschiedener Fachbereiche der Wolfsburger Stadtverwaltung. 
Unter anderem hospitierte der 37-jährige in den Geschäftsbereichen Bürgerdienste, Schule und Hochbau, in den Referaten Rats- und Rechtsangelegenheiten sowie Integration und besuchte die Verwaltungsstelle in Fallersleben. Betreut wurde Pascal Dossa während seines Aufenthaltes durch das Referat Repräsentation, Internationale Beziehungen der Stadt Wolfsburg.

Als Generalsekretär ist Pascal Dossa in Agbangnizoun für alle Belange der Stadtverwaltung zuständig. Die ländliche Gemeinde hat knapp 9.000 Einwohner. Die Menschen leben fast ausschließlich von Agrarprodukten wie Mais, Bohnen und Erdnüssen, die sie auf kleinen Äckern anbauen.

Der Kontakt in das westafrikanische Land beruht auf einer langjährigen Schulpartnerschaft zwischen dem Albert-Schweitzer-Gymnasium (ASG) in Wolfsburg und dem CEG Gymnasium in Agbangnizoun. Dort wird Deutsch als Fremdsprache in einem Schulfach unterrichtet. Die SchülerInnen schreiben sich mit den TeilnehmerInnen des Französischkurses am ASG gegenseitig Briefe, um ihre jeweiligen Sprachkenntnisse zu festigen. Pascal Dossa besuchte die Wolfsburger Partnerschule, tauschte sich mit teilnehmenden SchülerInnen aus und begleitete den Französischunterricht. Das ASG richtet seit dem Jahr 2011 regelmäßig Sponsorenläufe aus, mit deren Erlöse es den Ausbau des 1976 gegründeten Schulzentrums CEG in Agbangnizoun fördert. Seit 2014 können dort auch Abiturprüfungen abgelegt werden und für die 1.600 Schülerinnen und Schüler ist der Zugang zum Gymnasium aufgrund der kürzeren Fahrtwege einfacher und kostengünstiger geworden. In diesem Jahr wurden wieder zwei neue Klassenräume fertiggestellt. Für die Zukunft fehlen noch Materialien für den Deutschunterricht sowie einige Geräte für das Labor der Schule, das bislang gänzlich ohne auskommen musste.

Im August 2013 reiste erstmalig eine Wolfsburger Delegation um Oberbürgermeister Klaus Mohrs nach Agbangnizoun, wo unter anderem auch das CEG Gymnasium besucht wurde. Mit einer Containersendung gebrauchter Sportgeräte unterstützte die Stadt Wolfsburg die Einrichtung der dortigen Sporthalle.

Weitere Informationen über das Projekt des Albert-Schweitzer-Gymnasiums finden Sie unter: http://www.asg-wob.de/?q=de/content/neues-aus-benin

Oberbürgermeister Klaus Mohrs mit einer Delegation aus Gumi aus Korea.Am 17. Mai 2017 empfing Oberbürgermeister Klaus Mohrs eine 26-köpige Delegation aus dem südkoreanischen Gumi mit dessen Bürgermeister Nam Yoo-Chin an der Spitze. Die Stadt Gumi betreibt seit dem Jahr 2015 das Gumi City Handels- und Kooperationsbüro in Wolfsburg.

Ingo Espenschied mit der Doku-Live-Präsentation zum Europatag mit Schulen in Wolfsburg 2017Auch in diesem Jahr setzte die Stadt Wolfsburg mit einer Beflaggung anlässlich des Europatages des Europarates ein Zeichen für Europa. Vier Europaflaggen wurden dazu auf dem Rathausvorplatz durch Oberbürgermeister Klaus Mohrs sowie die Bürgermeister Ingolf Viereck, Günter Lach und Bärbel Weist gehisst. Musikalisch wurde die Aktion durch das Blasorchester und den Schulchor des Theodor-Heuss-Gymnasiums  umrahmt. Sowohl die Beflaggung als auch die am 8. Mai 2017 ausgerichtete Schulveranstaltung mit 200 Schülerinnen und Schülern von Albert-Schweitzer- und Theodor-Heuss-Gymnasium gedachten der Werte und Errungenschaften der Europäischen Union und mahnten zugleich zur Auseinandersetzung mit aktuellen Herausforderungen und zur gemeinsamen Lösung bestehender Probleme in Europa. Zur Doku-Live-Präsentation "60 Jahre Römische Verträge - 60 Jahre Europa - Eine Bilanz!" wurde in diesem Jahr Politologe und Europa-Experte lngo Espenschied begrüßt.
Empfang zum 61. Nationalfeiertag der Tunesischen Republik Anlässlich des 61. Nationalfeiertages der Tunesischen Republik lud die Konsulin Sonia Ben Amor (2. v. l.)  zu einem Empfang in das Museum für Völkerkunde nach Hamburg ein. Referatsleiter für Repräsentation und Internationale Beziehungen der Stadt Wolfsburg, Manfred Hüller (l.), und Christin Eckstein (r.), zuständig für die Städtefreundschaft mit  Jendouba, folgten der Einladung. Isabelle Gerigk (2. v. r.), Mitarbeiterin des Tunesischen Konsulats, ist für die Stadt Wolfsburg Ansprechpartnerin und Koordinatorin von Besuchsterminen. In ihrer Begrüßung sprach Konsulin Sonia Ben Amor über die Entwicklung Tunesiens zu einem demokratischen Staat nach der Revolution im Jahr 2011 sowie über die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Tunesien.

Wolfsburg und der chinesische Bezirk Nanhai begehen offizielle Städtefreundschaft

Oberbürgermeister Klaus Mohrs auf einem DrachenbootFoto: Lars LandmannNach mehreren Jahren der gegenseitigen Kontakte und Besuche unterzeichneten Oberbürgermeister Klaus Mohrs und die stellvertretende Bürgermeisterin des Bezirks Nanhai Xian Fulan am 27. August 2016 den offiziellen Freundschaftsvertrag zwischen Wolfsburg und Nanhai.

Nanhai ist einer von fünf Regierungsbezirken der südchinesischen Stadt Foshan in der Provinz Guangdong. Im Jahr 2013 eröffnete das Joint Venture FAW-Volkswagen sein Werk im Bezirk Nanhai in dem Fahrzeuge der Marken Audi und Volkswagen produziert werden.

Nanhai ist die vierte Städtefreundschaft bzw. – partnerschaft der Stadt Wolfsburg in China.

Logo Reformationsstadt EuropasEnde August 2016 wird der Stadt Wolfsburg seitens der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) aufgrund der einzigartigen Reformationsgeschichte und mit der Beteiligung am Europäischen Stationenweg der Titel „Reformationsstadt Europas“ verliehen. Die offizielle Titelverleihung erfolgt im Dezember 2016 durch den Generalsekretär der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) im Rahmen eines Empfangs der Stadt Wolfsburg. Die Urkunde ist in der Bürgerhalle des Rathauses frei einsehbar.
Zum Zeitpunkt der Ernennung zur tragen 75 Städte in 15 Ländern den Titel, der auf das 500-jährige Reformationsjubiläum zurückgeht. Er bleibt über das Jubiläumsjahr hinaus im Besitz der Stadt und fördert die Vernetzung der europäischen Reformationsstädte langfristig. 

Wolfsburg und die Reformation

von links: Erzbischof Dr. Thabo Makgoba, Bischof Dr. Michael Bünker, Oberbürgermeister Klaus Mohrs, Landesbischof Ralf Meister, Superintendentin Prof. Dr. Löhmannsröben mit der Auszeichnung zur ReformationsstadtDie Rolle Wolfsburgs innerhalb der Reformationsgeschichte ist vor allem durch Komplexität geprägt. Die damaligen Gebietskörperschaften waren diversen Bistümern und Herrschaftsgebieten zugeordnet, sodass die Reformationsprozesse durch Spannungen und Konflikte geprägt waren. Trotz dieser Umstände leistete u. a. Hans von Bartensleben einen bedeutsamen Beitrag zum religiösen Frieden und insbesondere zur Glaubenstoleranz. 
Mit Hilfe des Europäischen Stationenweges wird sowohl den historischen Wurzeln unserer Region als auch der allgemeinen Wirkungsgeschichte bis in die Gegenwart die entsprechende Bedeutung zuteil. Oberbürgermeister Klaus Mohrs äußert sich entsprechend positiv: „Ich bin dankbar und froh, dass wir Teil dieser einmaligen europaweiten Aktion sind. Die Rolle Wolfsburgs zu Zeiten der Reformation ist bedauerlicherweise wenig bekannt. So haben wir die Möglichkeit, eine weitere Facette unserer Stadt zu präsentieren.“

Wolfsburg und der Europäische Stationenweg

Vom 5. bis 7. Dezember 2016 fungiert die Stadt Wolfsburg als 14. Station des Europäischen Stationenweges. Der Europäische Stationenweg der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) und der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zeichnet die Geschichte der Reformation und deren Wirkung bis in die Gegenwart nach. In Form eines Reformationstrucks werden ab dem 3. November 2016 68 bedeutende Orte in 19 Ländern angefahren. Die Tour endet im Mai 2017 in Wittenberg mit der Weltausstellung Reformation anlässlich des 500-jährigen Reformationsjubiläums. Insgesamt werden ca. 25.000km zurückgelegt.
Jede Station widmet sich einem eigenen Thema. In Wolfsburg steht das Motto „Arbeit/Beruf“ im Mittelpunkt. Rund um dieses Thema finden zahlreiche Veranstaltungen statt, die die Beziehung zur Geschichte der Reformation hervorheben. Neben Workshops, einem Bildungskirchentag und Podiumsdiskussionen hält der Reformationstruck auf dem Hollerplatz für interessierte BesucherInnen eine Erlebnisausstellung mit einem Wolfsburger Filmbeitrag bereit. 

Weitere Informationen können Sie hier finden. 


Meldung vom 24.06.2016

Oberbürgermeister Mohrs nahm Auszeichnung in Straßburg entgegen

Oberbürgermeister Klaus Mohrs und Manfred Hüller (Leiter des Referates Repräsentation, Internationale Beziehungen) mit dem EuropadiplomDer Stadt Wolfsburg ist das Europadiplom des Europarates verliehen worden. Oberbürgermeister Klaus Mohrs nahm die Auszeichnung während einer Zeremonie im Europarat in Straßburg entgegen. Wolfsburg erhält das Europadiplom  unter anderem für die Pflege der Städtepartnerschaften und -freundschaften, die europäischen Veranstaltungen der Kultur- und Bildungseinrichtungen, zahlreiche Schulpartnerschaften- und austausche sowie die Veranstaltung zum Europatag.

„Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung. Das Europadiplom würdigt nicht nur das Engagement der Wolfsburger für ein vereintes Europa. Es muss für uns alle auch eine Aufforderung sein, den europäischen Gedanken noch stärker im Alltag zu verankern – auch angesichts der aktuellen Herausforderungen, vor denen Europa steht“, erklärte Oberbürgermeister Mohrs nach der Auszeichnung.

Das Europadiplom ist die erste von vier Auszeichnungsstufen des Europapreises, um den sich die Stadt beworben hatte. Dem Europadiplom folgen bei entsprechender Qualifizierung die Ehrenfahne, Ehrenplakette und schließlich der Europapreis. Dafür sind erneute Bewerbungen notwendig.

Der Europapreis wurde 1955 von der Parlamentarischen Versammlung des Europarates in Straßburg ins Leben gerufen. Er zeichnet Städte und Gemeinden aus, die sich um die Förderung der europäischen Idee besonders verdient gemacht haben.

Internationaler Freundeskreis Wolfsburg e.V.

Logo Internationaler Freundeskreis e.V.

Der Internationale Freundeskreis Wolfsburg e.V. (IFK) verfolgt das Ziel, die Stadt Wolfsburg beim Ausbau und der Pflege ihrer derzeitigen und zukünftigen internationalen Beziehungen zu unterstützen. Durch die Förderung von Verständnis, Toleranz und Freundschaft zwischen Menschen unterschiedlicher Länder und Kulturen wird ein Beitrag zur Völkerverständigung geleistet. Zugleich sollen damit das Ansehen und die Profilierung Wolfsburgs als internationale und weltoffene Stadt gefördert werden.

Der Internationale Freundeskreis Wolfsburg e.V. (IFK) bietet interessierten BürgerInnen ein Forum für einen Informations-, Meinungs- und Erfahrungsaustausch über internationale Themen.

U.a. unterstützt der IFK die Stadt Wolfsburg bei der Pflege und Entwicklung städtepartnerschaftlicher und städtefreundschaftlicher Beziehungen mit dem Ziel der Förderung insbesondere im Bereich Jugend, Bildung, Kultur und Sport.

Herr Manfred Hüller ist als Vertreter der Verwaltung Mitglied im Präsidium des IFK.

Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten des Internationalen Freundeskreis Wolfsburg.

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