Internationale Beziehungen

Der Stadt Wolfsburg

Verständnis füreinander und Toleranz fördern ist stets die Prämisse aller internationalen Beziehungen der Stadt Wolfsburg.

FlaggenHierin wird der beste Beitrag für Frieden in unserer Welt gesehen und es bedarf nicht immer formeller Vereinbarungen, wie einer Städtepartnerschaft oder einer Städtefreundschaft, für gute freundschaftliche Begegnungen.

Die Stadt Wolfsburg erfreut sich einer Vielzahl von internationalen Kontakten. Die Anzahl der Besuche von Delegationen auf der ganzen Welt ist in den letzten Jahren sprunghaft gestiegen. Die Stadt Wolfsburg steht allen internationalen Beziehungen offen gegenüber und verfolgt diese nach dem Motto „Die Welt zu Gast bei Freunden“.

Die Zusammenarbeit mit den Partner- und Freundschaftsstädten besteht häufig nicht nur auf offizieller Ebene. Der Austausch soll insbesondere auch in den Bereichen Jugend, Bildung, Kultur und Sport gepflegt und gefördert werden.

Aktivitäten und Begegnungen von Wolfsburger Vereinen, Schulen und Institutionen mit Einrichtungen in den Partner- und Freundschaftsstädten der Stadt Wolfsburg können gemäß der Förderrichtlinien Unterstützung finden.

Um den wachsenden Anforderungen der Globalisierung gerecht zu werden, wurde darüber hinaus am 29. März 2006 der Internationale Freundeskreis Wolfsburg e.V. ins Leben gerufen, der die Stadt Wolfsburg beim Ausbau und der Pflege ihrer internationalen Beziehungen unterstützt.

Hierbei wird insbesondere das Ziel verfolgt, das Erscheinungsbild und das Ansehen Wolfsburgs als internationale, offene und zukunftsorientierte Stadt zu stärken und zu fördern.


Aktuelle Meldungen:

Empfang zum 61. Nationalfeiertag der Tunesischen Republik Anlässlich des 61. Nationalfeiertages der Tunesischen Republik lud die Konsulin Sonia Ben Amor (2. v. l.)  zu einem Empfang in das Museum für Völkerkunde nach Hamburg ein. Referatsleiter für Repräsentation und Internationale Beziehungen der Stadt Wolfsburg, Manfred Hüller (l.), und Christin Eckstein (r.), zuständig für die Städtefreundschaft mit  Jendouba, folgten der Einladung. Isabelle Gerigk (2. v. r.), Mitarbeiterin des Tunesischen Konsulats, ist für die Stadt Wolfsburg Ansprechpartnerin und Koordinatorin von Besuchsterminen. In ihrer Begrüßung sprach Konsulin Sonia Ben Amor über die Entwicklung Tunesiens zu einem demokratischen Staat nach der Revolution im Jahr 2011 sowie über die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Tunesien.

Wolfsburg und der chinesische Bezirk Nanhai begehen offizielle Städtefreundschaft

Oberbürgermeister Klaus Mohrs auf einem DrachenbootFoto: Lars LandmannNach mehreren Jahren der gegenseitigen Kontakte und Besuche unterzeichneten Oberbürgermeister Klaus Mohrs und die stellvertretende Bürgermeisterin des Bezirks Nanhai Xian Fulan am 27. August 2016 den offiziellen Freundschaftsvertrag zwischen Wolfsburg und Nanhai.

Nanhai ist einer von fünf Regierungsbezirken der südchinesischen Stadt Foshan in der Provinz Guangdong. Im Jahr 2013 eröffnete das Joint Venture FAW-Volkswagen sein Werk im Bezirk Nanhai in dem Fahrzeuge der Marken Audi und Volkswagen produziert werden.

Nanhai ist die vierte Städtefreundschaft bzw. – partnerschaft der Stadt Wolfsburg in China.

Logo Reformationsstadt EuropasEnde August 2016 wird der Stadt Wolfsburg seitens der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) aufgrund der einzigartigen Reformationsgeschichte und mit der Beteiligung am Europäischen Stationenweg der Titel „Reformationsstadt Europas“ verliehen. Die offizielle Titelverleihung erfolgt im Dezember 2016 durch den Generalsekretär der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) im Rahmen eines Empfangs der Stadt Wolfsburg. Die Urkunde ist in der Bürgerhalle des Rathauses frei einsehbar.
Zum Zeitpunkt der Ernennung zur tragen 75 Städte in 15 Ländern den Titel, der auf das 500-jährige Reformationsjubiläum zurückgeht. Er bleibt über das Jubiläumsjahr hinaus im Besitz der Stadt und fördert die Vernetzung der europäischen Reformationsstädte langfristig. 

Wolfsburg und die Reformation

von links: Erzbischof Dr. Thabo Makgoba, Bischof Dr. Michael Bünker, Oberbürgermeister Klaus Mohrs, Landesbischof Ralf Meister, Superintendentin Prof. Dr. Löhmannsröben mit der Auszeichnung zur ReformationsstadtDie Rolle Wolfsburgs innerhalb der Reformationsgeschichte ist vor allem durch Komplexität geprägt. Die damaligen Gebietskörperschaften waren diversen Bistümern und Herrschaftsgebieten zugeordnet, sodass die Reformationsprozesse durch Spannungen und Konflikte geprägt waren. Trotz dieser Umstände leistete u. a. Hans von Bartensleben einen bedeutsamen Beitrag zum religiösen Frieden und insbesondere zur Glaubenstoleranz. 
Mit Hilfe des Europäischen Stationenweges wird sowohl den historischen Wurzeln unserer Region als auch der allgemeinen Wirkungsgeschichte bis in die Gegenwart die entsprechende Bedeutung zuteil. Oberbürgermeister Klaus Mohrs äußert sich entsprechend positiv: „Ich bin dankbar und froh, dass wir Teil dieser einmaligen europaweiten Aktion sind. Die Rolle Wolfsburgs zu Zeiten der Reformation ist bedauerlicherweise wenig bekannt. So haben wir die Möglichkeit, eine weitere Facette unserer Stadt zu präsentieren.“

Wolfsburg und der Europäische Stationenweg

Vom 5. bis 7. Dezember 2016 fungiert die Stadt Wolfsburg als 14. Station des Europäischen Stationenweges. Der Europäische Stationenweg der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) und der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zeichnet die Geschichte der Reformation und deren Wirkung bis in die Gegenwart nach. In Form eines Reformationstrucks werden ab dem 3. November 2016 68 bedeutende Orte in 19 Ländern angefahren. Die Tour endet im Mai 2017 in Wittenberg mit der Weltausstellung Reformation anlässlich des 500-jährigen Reformationsjubiläums. Insgesamt werden ca. 25.000km zurückgelegt.
Jede Station widmet sich einem eigenen Thema. In Wolfsburg steht das Motto „Arbeit/Beruf“ im Mittelpunkt. Rund um dieses Thema finden zahlreiche Veranstaltungen statt, die die Beziehung zur Geschichte der Reformation hervorheben. Neben Workshops, einem Bildungskirchentag und Podiumsdiskussionen hält der Reformationstruck auf dem Hollerplatz für interessierte BesucherInnen eine Erlebnisausstellung mit einem Wolfsburger Filmbeitrag bereit. 

Weitere Informationen können Sie hier finden. 


Meldung vom 24.06.2016

Oberbürgermeister Mohrs nahm Auszeichnung in Straßburg entgegen

Oberbürgermeister Klaus Mohrs und Manfred Hüller (Leiter des Referates Repräsentation, Internationale Beziehungen) mit dem EuropadiplomDer Stadt Wolfsburg ist das Europadiplom des Europarates verliehen worden. Oberbürgermeister Klaus Mohrs nahm die Auszeichnung während einer Zeremonie im Europarat in Straßburg entgegen. Wolfsburg erhält das Europadiplom  unter anderem für die Pflege der Städtepartnerschaften und -freundschaften, die europäischen Veranstaltungen der Kultur- und Bildungseinrichtungen, zahlreiche Schulpartnerschaften- und austausche sowie die Veranstaltung zum Europatag.

„Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung. Das Europadiplom würdigt nicht nur das Engagement der Wolfsburger für ein vereintes Europa. Es muss für uns alle auch eine Aufforderung sein, den europäischen Gedanken noch stärker im Alltag zu verankern – auch angesichts der aktuellen Herausforderungen, vor denen Europa steht“, erklärte Oberbürgermeister Mohrs nach der Auszeichnung.

Das Europadiplom ist die erste von vier Auszeichnungsstufen des Europapreises, um den sich die Stadt beworben hatte. Dem Europadiplom folgen bei entsprechender Qualifizierung die Ehrenfahne, Ehrenplakette und schließlich der Europapreis. Dafür sind erneute Bewerbungen notwendig.

Der Europapreis wurde 1955 von der Parlamentarischen Versammlung des Europarates in Straßburg ins Leben gerufen. Er zeichnet Städte und Gemeinden aus, die sich um die Förderung der europäischen Idee besonders verdient gemacht haben.

Internationaler Freundeskreis Wolfsburg e.V.

Logo Internationaler Freundeskreis e.V.

Der Internationale Freundeskreis Wolfsburg e.V. (IFK) verfolgt das Ziel, die Stadt Wolfsburg beim Ausbau und der Pflege ihrer derzeitigen und zukünftigen internationalen Beziehungen zu unterstützen. Durch die Förderung von Verständnis, Toleranz und Freundschaft zwischen Menschen unterschiedlicher Länder und Kulturen wird ein Beitrag zur Völkerverständigung geleistet. Zugleich sollen damit das Ansehen und die Profilierung Wolfsburgs als internationale und weltoffene Stadt gefördert werden.

Der Internationale Freundeskreis Wolfsburg e.V. (IFK) bietet interessierten BürgerInnen ein Forum für einen Informations-, Meinungs- und Erfahrungsaustausch über internationale Themen.

U.a. unterstützt der IFK die Stadt Wolfsburg bei der Pflege und Entwicklung städtepartnerschaftlicher und städtefreundschaftlicher Beziehungen mit dem Ziel der Förderung insbesondere im Bereich Jugend, Bildung, Kultur und Sport.

Herr Manfred Hüller ist als Vertreter der Verwaltung Mitglied im Präsidium des IFK.

Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten des Internationalen Freundeskreis Wolfsburg.

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